David P. Boder Interviews Jacob Button; August 5, 1946; Paris, France

var transcription = { interview: [ David Boder

[In English] This is Spool 99-25, that is a reproduction not from the original, but from the Spool 9-25 which was reproduced from the original before the latter was damaged in its first section.

David Boder

This is Spool 25, taken from Mister Jacob Button, a Spanish Jew, who lived in Greece, in Salonika. Mr. Button is very worried that the data will not be in proper chronological order, but we have convinced him that we want especially his personal experiences. This spool is from the collection of the Illinois Institute of Technology.

David Boder

[In German] Also Herr Button, sagen Sie mir noch einmal, was ist Ihr voller Name, wie alt sind Sie und wo sind Sie geboren?

Jacob Button

Ich nenne mich Jacob Button, bin in Saloniâ, Salonika geboren, und bin heute 41 Jahre alt. Es tut mir leid, dass ich auf deutscher Sprache sprecheâund mÃchte mich besser franzÃsisch oder griechisch oder hebrÃisch ausdrÃcken . . . aus Notwendigkeit macht es auf Deutsch.

David Boder

. . . der, Herr Button, wenn Sie sich in HebrÃisch ausdrÃcken wollen, und wollen etwas repariert haben, vielleicht haben Sie es fertig dann bis morgenâeine andere Unterredung, und ich werde Sie bitten dann, fÃr mich eine halbe Stunde hebrÃisch zu lesen. Ist das gut?

David Boder

Ja, ich glaube, dass mich bemÃhen zu machen.

David Boder

Gut.

Jacob Button

Von . . .

David Boder

Also wollen wir jetzt dann mit der Sache vorwÃrts gehen. Herr Button, wo waren sie wenn der Krieg anfÃngt?

Jacob Button

Zum Anfang des Krieges war ich in Saloniki, und hatte ein GeschÃft. Und von [pharmazeutische?] Produkteâund wollte niemalsâob ich Deutsch sprachen, Deutsch kenne, niemals mit Deutschen zu tun haben. Und dass ich mich von den Deutschen fern [gestepp?]. Ich wurde als Spanier zu den letzten Juden in Saloniki festgehalt.

David Boder

[unverstÃndlich] Also, Sie sind in Saloniki geboren, aber Sie waren spanischer Untertan?

Jacob Button

Ja, ich bin separat . . .

David Boder

Ja?

Jacob Button

. . . und auch Spanier als StaatsangehÃriger.

David Boder

Ja?

Jacob Button

Und aus diesem Grunde wurden wir zu den letzten Juden von Saloniki wegâ, Ãh, weggejagt wurdenâworden.

David Boder

Nun, Ãh, sagen Sie mal, Ãh, hat man die anderen Juden zuerst genommen?

Jacob Button

Ja, man hat erstens die griechischen Juden versammelt und nach einer kurzer Aufenthalt in einem Ghetto bei Baron HirschâÃh . . .

David Boder

. . . Ãh . . . und sie weg geschickt?

Jacob Button

In einem, Ãh . . .

David Boder

In einem Lager, or in einem Ghetto?

Jacob Button

Hat man sie erst in einem Ghetto versammelt, neben der, von dem Bahnhof von Saloniki, Ãh, und, Ãh, in wÃchentlichen oder tÃglichen Transporten von 3.000 bis, Ãh, 3.500 Mann nachâSchlesien, nach Oberschlesien gesandt hat. Ich konnte persÃnlich von einem, von einem, Ãh, Deutschen, privat, nachher erâ

David Boder

Erfahren . . .

Jacob Button

. . . erfahren, dass Juden nach Auschwitz versandt wurden.

David Boder

[unverstÃndlich]

Jacob Button

Und man machte mich aufmerksam, dass es sich von einer Vertilgung bei der Arbeit, bei der auf Wanderung weisen gehandeltâhandeln sollte. Als die spanischâ, spanischen Juden eingeladen wurden, um ihnen etwas zu mitzuteilen von der deutschen Polizisten, bin ich schlieÃlich angestellt bei dieser Versammlung und konnte mich verstecken, und die MÃglichkeit spÃter zu finden, nach Athen zu fahren.

David Boder

Ja, nun?

Jacob Button

Als ersten UnglÃck hatte ich, dass mir ein griechischer Matrose, ein, ein, Ãhâein Schiffâ, ein KapitÃn von einem, Ãh, von einem Segelschiff mich, Ãh, betrogen hat, und hat mir, meine Frau und meine zwei Kinder, meiner, Ãh . . .

David Boder

Nun?

Jacob Button

[unverstÃndlich]

David Boder

Nun, gehtâs weiter?

Jacob Button

Nein.

David Boder

Ja, am Ufer, jetzt was hat er Ihnen getan?

Jacob Button

Hat mir verlassen und meine Sachen genommen und mein Geld hat er mir am Ufer auch schon . . .

David Boder

Weg genommen . . .

Jacob Button

Weg genommen. Solche . . .

David Boder

Also, sind Sie dann mit Ihrer Frau und Ihre Kinder am Ufer geblieben?

Jacob Button

Ich bin, ich bin am Ufer geblieben mit meine Frau und zwei Kindern, zwei kleine Kinder von sechs und acht Jahren, und sollte nachâ, nachher in der judenreinen, wie die Deutschen sagtâ, das sagten, Saloniki wiederkommen.

David Boder

Ja. Wohin haben Sie denn gehen wollen mit dem KapitÃn?

Jacob Button

Ich mÃchte, ich mÃchte nach, eh, PirÃus fahren, wo in einem Teil von Griechenland, wo die italienischen, unter italienischen Herrschaft war . . .

David Boder

Ja.

Jacob Button

Und dort keiâ, noch keine MaÃnahmen geâ, MaÃnahmen gegen die Juden getroffen wurden.

David Boder

Ja. Und so haben Sie Ihre Sachen gepackt?

Jacob Button

Und ich hatte das, war es so, so vorbereitet, so wegzufahren und wurde im letzten Moment nochâbetrogen und bin weg gelassen worden.

David Boder

Ja.

Jacob Button

Also, ich hatte glÃcklicherweise einige griechische Freunde, die mich geholfen haben, und wenn ich wieder in der Stadt gekommen bin, konnte ich mich verstecken und nach ein, drei Tagen wieder noch etwas zu versuchen, nach Athen zu fahren. Auch in diesem Falle wurde ich im, Ãh, Eisenbahn, in der Eisenbahnâfestgenommen wurde, weil, Ãh, ein Mann mich erkannt hat als Jude, und machte drei Monaten Verhaftung in einem [noise]âin einem GefÃngnis von, Ãh, einem deutschen GefÃngnis in Saloniki.

David Boder

Ja, und wo sind Sie . . .

Jacob Button

Und Frau mir . . .

David Boder

Man hat Sie im Zug verhaftet?

Jacob Button

Ja.

David Boder

Und wo sind Ihre Frau und die Kinder gegangen?

Jacob Button

GlÃcklicherweise meine Frau und meine Kinder wurden nicht dann erkannt, die waren nicht neben . . .

David Boder

. . . mir . . .

Jacob Button

. . . mir, und dann sind sie weiter fahren.

David Boder

Ja.

Jacob Button

Ich wurde verhaftet und man hat mich von diesem, und Ãh, Geâ, miâ, mit, Ãh, mit groÃer Strenge behandelt, wir waren acht Tagen in einem GefÃngnis einem Proâ, an einem Stadt von der Provinz Mazedonien, der, und nachher, nachher wurden wir von der deutschen Geheimpolizei in Saloniki gegangen, und dort wurden wir in einem GefÃngnis geâ, weiter geleitet, wo wir vier Monaten geblieben sind.

David Boder

Nach dem, und wo ist Ihre Frau und die Kinder gewest?

Jacob Button

Meine Frau und meine Kinder konnten nach Athen weiter, weiter fahren.

David Boder

Ja.

Jacob Button

Ich wurde, nach vielen BemÃhungen und, der spanischer Gesandtschaft wurde ich befreit.

David Boder

Ja.

Jacob Button

Und, no, war ich auch frei . . .

David Boder

War das schon mit die Franco-Regierung, war die spanische Gesandtschaft nicht mit von der Franco-Regierung?

Jacob Button

Ja, doch . . . .

David Boder

Aber sie haben sich fÃr die Juden eingesetzt?

Jacob Button

Als spanischer StaatsangehÃriger habe ich von seiner, Ãh, . . .

David Boder

Haben Sie denn Ihre . . .

Jacob Button

. . . von seiner Hilfe, von seiner Hilfe, Ãh, . . .

David Boder

Ãh, haben Sie gehabt, tatsÃchlich . . .

Jacob Button

Ja, diese Hilfe der Gesandtschaft gehabt.

David Boder

Ja.

Jacob Button

Ichâwurde . . .

David Boder

Und Sie wurden befreit?

Jacob Button

Ich wurde befreit, aber inzwischen hatte ich, Ãh, wurde ich schwer behandelt von den deutschen, Ãh . . . Polizâ

David Boder

Polizisten . . .

Jacob Button

Polizisten, von der Gestapo behandelt, und man hat mich, Ãh . . . versucht zu . . . [unverstÃndlich] [ man hat mich . . . ?]

David Boder

Ermorden?

Jacob Button

[unverstÃndlich] [nein, nicht ermorden ich weià nicht . . . was da war und was . . . ?]

David Boder

Aha. Man hat Sie gefoltert, man hat Sie tortiert, tortourtânicht wahr?

David Boder

[In English] They tortured.

David Boder

[In German] Sie wollten wissen, wo Ihre Sachen und wo Ihr Familie war.

Jacob Button

Oh, oh, und wo meine, meine, meine Kinder und meine Frau, und was ich von anderen Sachen betreffend der Juden, der Juden wusst.

David Boder

Und haben Sie was gesagt?

Jacob Button

Undâich habe nicht das gesagt, man hat mich Ãh [menacie, mena?]

David Boder

Man hat mir gedroht, man hat Ihnen gedroht . . .

Jacob Button

Man hat man hat mir gedroht, mich zu befragen und zu tÃten und zu . . . aber ich . . .

David Boder

Hat man Sie geschlagen?

Jacob Button

Ja.

David Boder

Ja.

Jacob Button

Man hat, man hat, man hat mich geschlagt, und ich habe das nicht gesagt, was ich wusste, wegen der Meinigen.

David Boder

Aha. Wieso, sie wollten wissen, wo Ihre Familie ist?

Jacob Button

Ja.

David Boder

Wollten Ihre Familie mit Sie schieden, hat Ihre Ihnen, Ihre Familie Ihnen nichts geschickt? Haben Sie nicht sowieso gewusst?

Jacob Button

Ich, ich wusste, ich, Ãh, ich war absolut getrennt von meiner Familie, ich hatte keine . . .

David Boder

Ja, Sie hatten keinen Kontakt, das . . .

Jacob Button

Ich persÃnlich hatte kein Kontakt, aber die Deutschen wollten . . .

David Boder

Wissen . . .

Jacob Button

Wissen, wer hat uns, Ãh, die Papiere gegeben zu . . .

David Boder

Ah so, von der Gesandtschaft.

Jacob Button

Nein, nicht von der Gesandtschaft, wer hat uns die Papiere gegeben, um in den deutschen Zug einzusteigen und, Ãh, nach Athen zu, zu fahren, ohne, ohne Erlaubnis.

David Boder

Hm. Nun?

Jacob Button

Also, in Athen bin ich wieder nach vier Monaten wieder gegeht, und haben meiâ, die Meinigen gefunden, inzwischen hatten die Deutschen dort die Griechen, Juden wieder in Athen aufâ, Ãh, gezÃhlt und, Ãh, sollten sich, Ãh, wÃchentlich bei der, Ãh . . .

David Boder

Polizei melden . . .

Jacob Button

. . . Synagoge, bei der, bei dem im Bethaus, jeden, jede Woche kommen und sich anzumelden, und im MÃrz dreiundâ, Ãh, dreiundvierzig, imâim Monat MÃrz vierundvierzig, nicht dreiundvierzig, wurden sie gefangen und nach zwei Tagen wurden sie . . .

David Boder

Wer wurde gefangen?

Jacob Button

Die griechischen Juden, die sich bei der . . .

David Boder

Synagoge meldeten . . .

Jacob Button

. . . Synagoge meldeten, um sich, Ãh, wurden gefangen und nachherâhatte man die Adressen von den anderen Juden, die in Athen wohnten und Ãberhaupt von den Spaniern, hat man sie zuhause nÃchtlich verhaftet.

David Boder

Hm.

Jacob Button

Man, man hat uns erstens in einer, ein GefÃngnis geâ . . .

David Boder

Hat man Sie auch verhaftet?

Jacob Button

Ja.

David Boder

Ja.

Jacob Button

Ja.

David Boder

Man hat Sie wieder verhaftet?

Jacob Button

Man hat . . .

David Boder

Und Ihre Frau und die Kinder?

Jacob Button

Meinâ, meine Frau und meine zwei jungen Kinder hat man auch mit mir verhaftet, wir waren auch da in der GefÃngnis, in der NÃhe von Athen, in [Caetari?] versammelt, dort, dort hatten wir die . . . den Besuch von den Gesandten, von den spanischen Gesandten in Athen gehabt, und man hat mich, Ãh, hat man uns gesagt, dass die Deutschen ihnen versprochen haben, uns nach Spanien zu sendenâwerden.

David Boder

Ja.

Jacob Button

Aber, am 2. April . . .

David Boder

Vierundvierzig . . .

Jacob Button

Vierundvierzig hat man uns von dem GefÃngnis von Caetari [?] aus auf den Bahnhof von Athen gesandt, Ãh, dort warn, waren wir mit andereâWagon mit, die plombiert waren und andere Juden dort vorhanden, hat man uns . . . hat man uns beâ, gefordert, wie aufgefordert, hinaufzusteigen, und wurden mit selbem Transport nach Deutschland geschickt, geschickt.

David Boder

Was fÃr ein Transport waren Sie?

Jacob Button

Ein Teil von den Wagen, plombierte, das waren, Ãh, Loren [?]âWaren-Waggons, von, Ãh . . .

David Boder

Es, jaâGÃâ GÃterzÃge . . .

Jacob Button

GÃâ, GÃterâ, GÃterzÃge . . .

David Boder

TransportzÃge . . .

Jacob Button

GÃterwaggons war . . . war wir . . .

David Boder

Die Waggons waren ganz zugeschlossen?

Jacob Button

War, waren geschlossen und, Ãh . . .

David Boder

Plomben vom auÃen . . .

Jacob Button

Vom auÃen war, warn auch Plomben. Wir hatten von der [Mission?] vom Roten Kreuz etwas Brot und einige Pakete im Waggon, wo wir zweiunddreiÃig Personen in meinem Waggon waren,âda warn anderâ Waggon wo vierzig Personen schon noch dort waren, und wir machten eine lange Reise von sieben Tagen von, Ãh, Athen nach, nach Bergen-Belsen.

David Boder

Waren Ihre Frau und Ihre Kinder mit Ihnen?

Jacob Button

Mit, mit, mit meiner Frau und meinen zwei jungen Kindern und meinem Bruder auch.

David Boder

Ja.

Jacob Button

Wir . . .

David Boder

Und das war im selben Waggon?

Jacob Button

Im selben, im selben Waggon waren wir. Und . . .

David Boder

Ja, und warten Sie, hat man den Waggon losgemacht, dass die Leute rausgehen kÃnnen, oder was . . .

Jacob Button

Nach, Ãh, zwei Tagen von der Reise konnten wir einmal von dem Waggon hinaussteigen, und kÃnnten die . . . die . . .

David Boder

. . . den Schmutz?

Jacob Button

Den Schmutzâwegâ, Ãh . . .

David Boder

WegrÃumen . . .

Jacob Button

Wegwerfen, wegwerfen, und, Ãh, etwas, Ãh, Wasser holen . . .

David Boder

Ja.

Jacob Button

Mit uns waren auch, mit uns, im griechischen Teil sind wir noch ein anderen Transport, die zu den unsern, Ãh, mit, Ãh . . . verbunden . . .

David Boder

. . . mit Ihnen verbunden war, ja?

Jacob Button

Verbunden wurde . . .

David Boder

Ja.

Jacob Button

Und wir fahrten nach . . . durch, Ãh, Serbien, Ãsterreich nach Deutschland.

David Boder

Ja.

Jacob Button

. . . und Ungarn, und Ungarn, fuhrâ, fahrten wir nach Deutschland. In Ungarn habe ich, Ãh, hatten wir gesehen, bei, im April 44, die ersten Ungarn, die den Stern . . . .

David Boder

. . . schon da trugen. [?]

Jacob Button

. . . trugen.

David Boder

Ja.

Jacob Button

Und haben die MÃglichkeit gehabt, mit ein zu sprechen und man hat uns gesagt, dass uns in den letzten Tagenâwie wie, was fÃr Gesetze und die MaÃnahmen gegen den Juden in, Ãh . . .

David Boder

Ungarn . . .

Jacob Button

In, in Ãh . . . [unverstÃndlich]

David Boder

Angewandt wurden?

Jacob Button

Angewandt, angewandt wurden.

David Boder

Ja.

Jacob Button

Von unserm Transport wurde ein Teil, ein, der grÃÃte Teil von dem, Ãh, Transport abgesondert, in, Ãh, einer ungarischen Grenzstadt, und wurde nach anderen Richtung weiter . . .

David Boder

Geschickt.

Jacob Button

Geschickt.

David Boder

Wissen Sie nicht wo Sie geschickt wurden?

Jacob Button

Wussten nicht.

David Boder

Ja.

Jacob Button

Aber die, die Leute hatten keine groÃe Hoffnung, und sie wussten, und sie wussten, dass selbst nach Oberschlesien und in Auschwitz die gesamte

David Boder

Wer [?]

Jacob Button

Gesandt werden.

David Boder

Nun?

Jacob Button

Unser Zug mit einigen Waggonen fuhr weiter nach Deutschland und wir . . . trafen ein in, Ãh, Belsenâdort stiegen wir ab von den Waggon und die Deutschen zwangten uns . . .

David Boder

Waren Sie noch immer mit Ihrer Frau und Ihren Kindern?

Jacob Button

Mit mit meiner Frau und meinen zwei Kindern war ich noch. Und die Deutschen zwangten, zwangâ, zwangten uns, auszusteigen und in, Ãh, die Strecke von der, von dem Bahnhof bis zum Lager zu FuÃ, der Alte und Kinder, und, Ãh, MÃnner wie Frauen, zu Fuà zu machen.

David Boder

Wie weit war das ungefÃhr?

Jacob Button

Es war etwa sieben Kilometer weit von dem Bahnhof.

David Boder

Hm.

David Boder

Nun?

Jacob Button

Es dann wieder, wir sind in dem Lager eingetroffen und wir fanden dort auch einige griechische Juden aus Saloniki. Man sagte uns, dass es in einem sehr strengen Lager angekommen sind, und, Ãh, sagte uns auch, dass es frÃher auch andere Juden aus Saloniki von spanischer StaatsangehÃrigkeit dort gewesen sind, aber diese Leute, sie waren vor drei Monaten von dem Lager weg geâ, weg gegangen. Wussten nicht genau, nach welcher Richtung und wo.

Jacob Button

Ich bin im Lager mit meiner Familie, meiner Frau und meinen zwei Kinder, genau ein Jahr lang geblieben.

David Boder

Hat man Sie erlaubt, zusammen zu sein?

Jacob Button

Wir lebten in groÃen Baracken, Holzbaracken . . .

David Boder

Ja.

Jacob Button

Und fanden dort auch polischeâeinige dreihundert bis vierhundert polische Juden . . .

David Boder

MÃnner und Frauen?

Jacob Button

MÃnner und Frauen, einige Kinder . . .

David Boder

Im selben, Ãh, Raum?

Jacob Button

Im, Ãh, einem benachbarten Block, im benachbarten Block, es waren polische Juden, die zu der sÃdamerikanischen, Ãh, StaatsangehÃrigkeit hatten und als Neutrale nicht zu der Arbeit verpflichtet . . .

David Boder

Werden konnten?

Jacob Button

Wurden.

David Boder

Ja.

Jacob Button

Man beâ, wennâ, wir hatten eine Bewachung von deutschen Soldaten, und jeden Morgen sollten wir auf dem Appell herauskommen, und, Ãh, man machte uns often zwei, drei, Stunden und eine Stunde, Winter, Kleinen und GroÃen, Frauen und MÃnner, warten, wenn etwas nicht in Ordnung war. Wann die [Zahlen?] nicht fand und wenn verhafteten. Wirâman hat uns versprochen, dass wir die MÃglichkeit haben werden, mit dem Auslande zu, in, Ãh . . .

David Boder

. . . kommunizieren?

Jacob Button

In Verbindung zu kommen, aber es waren nur Versâ, Ãh, nur . . .

David Boder

Versprechen . . . .

Jacob Button

. . . nur leere Versprechen, und wir hatten niemals die MÃglichkeit, mit, Ãh, mit der Auswelt zuâ, in Verbindung zu kommen. Man, als Nahrung hatten wir die denen, die Nahrung, die jede, die, der, die jede Internierte hatte. Unsere KÃche war nicht besser, oder nicht schlechter wie den andern, weil das Ganze nicht schlechter sein wie sie war. Wir hatten frÃh ein warmes Wasser, die man, Ãh, Infusion von Kaffee nannte und gar nichts mit Kaffee zu tun hatte. Man, am Mittag konnte sehr hungrige Person von was letzten Monat, konnte eine, eine Speise von eine, eine Suppe, die von etwasâeine GemÃse . . .

David Boder

Ja?

Jacob Button

Die man . . .

David Boder

Nun ja, so, mit etwas GemÃse gemischt, nun?

Jacob Button

Und, und, GrÃser [?] und so weiter das war unsere Nahrungâman hatte 300 Gramm Brot pro Person und spÃter hatten wir nur 250 und den letzten Tage noch gar nichts, und da sind wieder dasselbe warme Wasser und nichts weiter, das war die Nahrung, die unsere KrÃfte herabsetzte, und in den letzten Tagen wurden wir gezwungen, hungrig um ohne Essen zu, zu leben ohne Bewegungen [?] zu machen und an, Ãh, an Hunger zu, zu sterben, weil unsere KrÃfte waren durchaus . . .

David Boder

GeschwÃcht?

Jacob Button

GeschwÃcht.

David Boder

Nun, was haben die Kinder in solch einem Lager getan?

Jacob Button

Die Kinder konnten, wenn wir, ich und meine Frau zusammen waren, konnten von unseren Anteil etwas mehr haben.

David Boder

Aber was haben die sonst getan, gelesen, gespielt?

Jacob Button

Die Kinder wie die GroÃen hatten keine Zwangsarbeit zu leisten.

David Boder

Ja.

Jacob Button

Ich konnt, ich kann persÃnlich sagen, was ich um mir gesehen habe.

David Boder

Aber was haben Ihre eigenen Kinder getan, was haben die den ganzen Tag getan?

Jacob Button

Die Kinder, die . . .

David Boder

Waren die erlaubt, drauÃen zu gehen?

Jacob Button

DrauÃen, wo drauÃen, wir waren drauÃ, neben, Ãh, wir warn zwischen, Ãh, Baracken drauÃen . . .

David Boder

Baracken. Ja.

Jacob Button

Und die Kinder konnten sich von dem, Ãh . . .

David Boder

Baracken . . .

Jacob Button

Von den Baracken, weit davon, 20, 25 Meter weit, weiter, weiter gehen, um weiter kommen und, Ãh . . .

David Boder

Sagen Sie, Herr Button, wo sind Sie, Ãh, wo sind jetzt weiter Ihre Frau und Kinder jetzt?

Jacob Button

Meine Frau und meine Kinder sind jetzt in Paris, wo ich auch noch bin, und lebe noch in einem Centre de [unverstÃndlich] von der FÃdÃration des SociÃtÃs Juives de France.

David Boder

Sie wohnen nicht in diesem Hause?

Jacob Button

Ich wohne in diesem Haus.

David Boder

Und die Frau und die Kinder?

Jacob Button

Und meine Kinder auch, ja.

David Boder

Die, Sie wohnen hier, Sie haben hier ein Zimmer?

Jacob Button

Ja ich habe hier ein Zimmerâich mÃchte etwas . . .

David Boder

Ja.

Jacob Button

. . . sagen Ãber die schlechten Behandlung von den Juden und den andern Internierten in Bergen-Belsen . . .

David Boder

Ja.

Jacob Button

. . . undâwo ich Frauen und MÃnner gesehen habe, die im Winter und im Schnee und, Ãh, groÃer KÃlteâgroÃe Bretter und einem Wagen, Ãh . . .

David Boder

. . . geschleppt haben . . .

Jacob Button

. . . in Wagen gestreckt haben, die frÃher,âan die man nur, Ãh, nur Pferde und, Ãh . . .

David Boder

Maulesel . . .

Jacob Button

Mauâ, Maulesel, Ãh . . .

David Boder

Gespannt hat . . .

Jacob Button

Geâ, gespannt hat. Wurden unter sehr schlechten . . .

David Boder

Bedingungen . . .

Jacob Button

Bedingungen, wurden sehr schlechten Bedingungen, Ãh, geâ von MÃnnern und, Ãh, und Frauen geschlÃâ, geschlÃgt . . . ich habe gesehen, wie deutschen Frauen die Internierte zu Arbeit hÃrteten und, Ãh, schlugen, fertig mit groÃen . . .

David Boder

Peitschen . . .

Jacob Button

Mit Peitschen und, Ãh, Holzâ, Ãh, und . . .

David Boder

. . . âstÃcken . . .

Jacob Button

. . . und HolzstÃckeâund ich habe auch gesehen, dass eine einige Internierte auch wie vielleicht Deutsch oderâweià nicht wovon andere NationalitÃten warn, sind die dazu gebraucht wurden, um die anderen Juâ, Juden zu, zu schlagen. Ich, Ãh . . .

David Boder

Waren diese Juden, die Sie geschlagen haben?

Jacob Button

Nein, es . . .

David Boder

Nein, andere HÃftlinge?

Jacob Button

Es, es waren andere HÃftlinge, Deutsche oder Roâ, Russen oder weià ich nicht so genau, wie . . .

David Boder

Ja.

Jacob Button

Was sie waren . . . die die Juden, die die Juden schlugen. Ich habe auch vorâ gesehen, dass sie eine Frau, die ein, ein, ein werig, ein wenig, Ãh, etwas Brot geben wollte und und Salz, wurde von einer deutschen, Ãh, Gestapo-Frau gesehen worden und sie hat auf sie, auf den Kopf so heftig geschlagen, dass ich sie nach zwei Tagen nicht wieder drauÃen kommen sah, und spÃter erfahren habe, dass sie totâtot gefallen ist.

David Boder

Nun sagen Sie, Herr Button, was planen Sie jetzt zu tun? Was werden Sie jetzt tun, wo wollen Sie gehen oder bleiben Sie in Paris?

Jacob Button

Ich habe erstens mich zum PalÃstina anâ, angemeldet und mÃchte wo ich nach PalÃstinaâ

David Boder

Sie haben sich, noch mal, Sie haben sich fÃr Pal . . .

Jacob Button

Ich habe mich zum PalÃstina angemeldet und wollte erstens nach PalÃstina fahren, wo ich auch andern Verwandten hatte.

David Boder

Ja.

Jacob Button

Ich warte leider ein ganzen Jahr hier und hab ich nicht meine Bewilligung, um nach PalÃstina zu fahren, gehabt. Ich musste mich bemÃhen, etwas hier in Frankreich als Arbeit zu finden, und meine MÃglichâ, LebensmÃglichkeit zuâ

David Boder

Zuâ, fÃrdern oder . . .

Jacob Button

Zu versichern.

David Boder

[In English] This concludes Spool number 25, spoken by Mr. Jacob Button, a Spanish Jew born in Greece, he is now doing some work, he expects to go to Palestine. Illinois Institute of Technology recording.

var english_translation = { interview: [ David Boder

[In English] This is Spool 99-25, that is a reproduction not from the original, but from the Spool 9-25 which was reproduced from the original before the latter was damaged in its first section.

David Boder

This is Spool 25, taken from Mister Jacob Button, a Spanish Jew, who lived in Greece, in Salonika. Mr. Button is very worried that the data will not be in proper chronological order, but we have convinced him that we want especially his personal experiences. This spool is from the collection of the Illinois Institute of Technology.

David Boder

[In German] So, Mr. Button, tell me again, what is your full name, how old are you, and where were you born?

Jacob Button

I call myself Jacob Button, was born in Saloniâ, Salonika, and I am 41 years old today. I am sorry to speak in GermanâI would rather express myself in French or Greek or Hebrewâbut out of necessity I will do it in German.

David Boder

. . . the, Mr. Button, if you want to express yourself in Hebrew, and want to have something corrected, maybe you can have it ready by tomorrowâ[for] another conversation, and I will then ask you to read for me for half an hour in Hebrew. Is that good?

David Boder

Yes, I think I can give it a try.

David Boder

Good.

Jacob Button

. . . from . . .

David Boder

So let us proceed with the matter. Mr. Button, where were you when the war started?

Jacob Button

At the beginning of the war I was in Saloniki, and had a business of pharmaceutical [?] products. And [I] never wanted to speak German, know Germans, never wanted to have to do [anything] with Germans. And wanted to stay away from the Germans. As a Spaniard, I was held as [one of] the last Jews of Saloniki.

David Boder

[unintelligible] So, you were born in Saloniki, but you were a Spanish subject?

Jacob Button

Yes, I was separately . . .

David Boder

Yes?

Jacob Button

. . . and also of Spanish citizenship.

David Boder

Yes?

Jacob Button

And because of this we were the last Jews of Saloniki to be, ah, to be driven away.

David Boder

Now, ah, say, ah, were the other Jews taken first?

Jacob Button

Yes, first the Greek Jews were rounded up, and after a short stay in a ghetto at Baron Hirschâah . . .

David Boder

. . . ah . . . and you [were] sent away?

Jacob Button

In a, ah . . .

David Boder

In a camp, or in a ghetto?

Jacob Button

They were assembled in a ghetto first, next to, of the train station of Saloniki, ah, and, ah, were sent to Silesia, to Upper Silesia in weekly or daily transports of 3,000 to, ah, 3,500 people. From a, ah, German, I could later privately and personally lâ

David Boder

Learn . . .

Jacob Button

. . . learn that Jews were sent to Auschwitz.

David Boder

[unintelligible]

Jacob Button

And I was made aware that it was supposed to be an extinction at work, at the trip. When the Spanish, Spanish Jews were summoned by the German police to make an announcement, I finally attended the assembly and was able to hide, and to later find a way to go to Athens.

David Boder

Yes, now?

Jacob Button

I had the first bad luck that a Greek sailor, a, a, ah, a ship, a captain of a sail boat cheated me, and took me, my wife and my two children, [took] my, ah, ah . . .

David Boder

Now?

Jacob Button

[unintelligible]

David Boder

Now, is it proceeding?

Jacob Button

No.

David Boder

Yes, on shore, what did he do to you?

Jacob Button

Left me and took my things and my money, he had, on the shore, taken my money already . . .

David Boder

Took it away . . .

Jacob Button

. . . took it away. Such . . .

David Boder

So, you stayed ashore with your wife and your kids?

Jacob Button

I was, I stayed ashore with my wife and two children, two little children of six and eight years, and was to, afterwards, go back to Saloniki that was "judenrein" [free of Jews] as the Germans said.

David Boder

Yes. Where did you want to go with the captain?

Jacob Button

I want[ed], I want[ed] to go to Piraeus, where in a part of Greece, where the Italian, that was under Italian rule . . .

David Boder

Yes.

Jacob Button

. . . and there were no measures, no measures taken against the Jews.

David Boder

Yes. And so you packed your things?

Jacob Button

And I had that, it was prepared like that, to go away, and was cheated at the last moment, and left behind.

David Boder

Yes.

Jacob Button

So, luckily I had some Greek friends who helped me, and when I came back to the city, I could hide, and after one, three days try again to go to Athens. This time I was also, in the, on the train, I was arrested because a man had recognized me as a Jew, and that [resulted in] three months of arrest in a [noise]âin a prison of, ah, in a German prison in Saloniki.

David Boder

Yes, and where did you . . .

Jacob Button

. . . and [my] wife . . .

David Boder

. . . you were arrested on the train?

Jacob Button

Yes.

David Boder

And where did your wife and children go?

Jacob Button

Fortunately, my wife and children were not recognized then, they were not with . . .

David Boder

. . . me . . .

Jacob Button

. . . me, and then they went on.

David Boder

Yes.

Jacob Button

I was arrested, and was going, ah, was treated very harshly, for eight days we in a prison in, ah, proâ, in a city in the province of Macedonia, and from there afterwards we were taken by the German secret police to Salonikiâand there we were, were routed to a prison where we stayed for four months.

David Boder

After that, and where were your wife and the children?

Jacob Button

My wife and my children could continue to go, continue to Athens.

David Boder

Yes.

Jacob Button

I was, after many efforts, andâ, of the Spanish Embassy, I was freed.

David Boder

Yes.

Jacob Button

And now I was free, too . . .

David Boder

Was that already the Franco government, was the Spanish Embassy not of the Franco government?

Jacob Button

Yes, but . . . .

David Boder

But they acted on behalf of the Jews?

Jacob Button

As Spanish citizen, I was to get their, ah . . .

David Boder

Have you then . . .

Jacob Button

. . . help, get their help, ah . . .

David Boder

Ah, you did receive [help], indeed . . .

Jacob Button

Yes, [I was] helped by the Embassy.

David Boder

Yes.

Jacob Button

Iâwas . . .

David Boder

And you were freed?

Jacob Button

I was freed, but in the meantime I had, ah, I was treated very harshly by the German, ah, polâ

David Boder

Police . . .

Jacob Button

Police, of the Gestapo, and I was, ah . . . one tried to . . . [unintelligible] [I was . . . ?]

David Boder

Murder?

Jacob Button

[unintelligible] [ . . . no, not murder, I don't know . . . what that was and what . . . ?]

David Boder

Aha. You were tortured, one did the torture, tortured [tries to express the term]âright?

David Boder

[In English] They tortured.

David Boder

[In German] They wanted to know where your things and your family were.

Jacob Button

Oh, oh, and where my, my, my children and my wife [were] and what I knew of other affairs regarding the Jews, the Jews . . .

David Boder

And what did you say?

Jacob Button

AndâI did not say it, and I was, ahâ [menacie, mena?]

David Boder

I was threatened, you were threatened . . .

Jacob Button

I was threatened to inquire, and to kill me, and to . . . but I . . .

David Boder

Were you beaten?

Jacob Button

Yes.

David Boder

Yes.

Jacob Button

One did, one did, one did beat me, and I did not say it, what I knew, because of my family.

David Boder

Aha. Why, they wanted to know where your family was?

Jacob Button

Yes.

David Boder

Did your family want to part with you, did they, didn't they send you anything? Didn't they [the police] know, anyway?

Jacob Button

I, I knew, I, ah, I was absolutely separated from my family, I had no . . .

David Boder

Yes, you had no contact, that . . .

Jacob Button

I personally had no contact, but the Germans wanted to . . .

David Boder

Know . . .

Jacob Button

Know who had, ah, given us the papers to . . .

David Boder

Ah so, from the Embassy.

Jacob Button

No, not from the Embassy, who gave us the papers, to get on a German train and to, ah, go to, to Athens, without, without permission.

David Boder

Hm. Now?

Jacob Button

So, after four months I went again to Athens, and found my family, meanwhile the Germans had counted [accounted for] the Greek Jews, and, ah, they were supposed to report, ah, weekly with the, ah . . .

David Boder

register with the police . . .

Jacob Button

. . . synagogue, at the, at the, in the temple, every, every week, to come and report, and in March of '43, inâin March of '44, not '43, they were caught and after two days . . .

David Boder

Who was caught?

Jacob Button

The Greek Jews who . . .

David Boder

Reported to the synagogue . . .

Jacob Button

. . . reported to the synagogue, to, ah, were arrested and afterwardsâone had the addresses of the other Jews who lived in Athens, and of the Spaniards in general, and they were arrested at their homes at night.

David Boder

Hm.

Jacob Button

First, we were [put] in a prison . . .

David Boder

Were you arrested, too?

Jacob Button

Yes.

David Boder

Yes.

Jacob Button

Yes.

David Boder

One did arrest you again?

Jacob Button

One did . . .

David Boder

And your wife and the children?

Jacob Button

My, my wife and my two young children were arrested with me, we were also assembled there in the prison, near Athens, in Haidari, there, there we received a visit from the Spanish ambassadors in Athens, and I was, ah, we were told that the Germans had promised them to send us to Spain.

David Boder

Yes.

Jacob Button

But, on April 2 . . .

David Boder

'44 . . .

Jacob Button

. . . '44 we were sent from the prison of Haidari to the train station of Athens, ah, there were, we were with otherâcars with, that were sealed, and [there were] other Jews present, and we were, one was told to get on, and with the same transport we were sent, sent to Germany.

David Boder

What kind of transport were you [on]?

Jacob Button

Some of the railcars, sealed, those were, ah, lorries [?]âfreight cars, of, ah . . .

David Boder

It, yesâfreight, freight trains . . .

Jacob Button

frâ, freight, freight trains . . .

David Boder

Transport trains . . .

Jacob Button

Freight cars were . . . we were . . .

David Boder

The cars were all locked up?

Jacob Button

Were, were locked, and, ah, . . .

David Boder

Seals from the outside . . .

Jacob Button

From the outside were, were also seals. We had, from the [mission?] of the Red Cross, some bread and some packages, where we were thirty-two people my carâthere were other cars with some forty people on it, and we took a long journey of seven days, ah, from Athens to, to Bergen-Belsen.

David Boder

Were your wife and your children with you?

Jacob Button

With, with, with my wife and my two young children, and my brother also.

David Boder

Yes.

Jacob Button

We . . .

David Boder

And that was in the same car?

Jacob Button

In the same, we were in the same car. And . . .

David Boder

Yes, and wait, did one open the car, that people could go outside, or what . . .

Jacob Button

After, ah, two days of the journey we were able to descend from the car once, and we could . . . the . . .

David Boder

. . . the dirt?

Jacob Button

the dirtâah . . .

David Boder

dispose . . .

Jacob Button

Dump, dump it, and, ah get some water . . .

David Boder

Yes.

Jacob Button

With us wereâwith usâin the Greek part, we were [united] with another transport that was, ah, with us . . . combined . . .

David Boder

. . . was combined with you, yes?

Jacob Button

Was combined . . .

David Boder

Yes.

Jacob Button

And we went to . . . through, ah, Serbia, Austria, and Germany.

David Boder

Yes.

Jacob Button

. . . and Hungary, and Hungary, we drove, drove to Germany. In Hungary I haveâwe saw the, in April of '44 the first Hungarians with the star . . . .

David Boder

. . . who wore it [?]

Jacob Button

. . . wore it.

David Boder

Yes.

Jacob Button

And [we] had the opportunity to talk to one, and we were told that in the last daysâhow, howâwhat [kind of] laws and measures against the Jews in, ah . . .

David Boder

Hungary . . .

Jacob Button

In, in ah . . . [unintelligible]

David Boder

. . . were applied?

Jacob Button

. . . were, were applied.

David Boder

Yes.

Jacob Button

One part of our transport, ah, the largest part of the transport was ah, separated in, ah, a Hungarian border town, and was sent on in another . . .

David Boder

Direction.

Jacob Button

. . . direction.

David Boder

Did you not know where you were sent?

Jacob Button

[We] did not know.

David Boder

Yes.

Jacob Button

But he, the people did not have much hope, and they knew, and they knew that the whole [?] was sent to Upper Silesia and Auschwitz,

David Boder

Who [?] . . .

Jacob Button

Would be sent there.

David Boder

And?

Jacob Button

Our train with some cars continued to go to Germany, and we . . . arrived in, ah, Belsenâthere we descended from the car, and the Germans forced us . . .

David Boder

Were you still with your wife and your children?

Jacob Button

[I was still] with, with my wife and my two children. And the Germans force, forceâ, forced us to get off and [to walk], from the train station to the camp, walk on foot, old and young, men and women.

David Boder

How far was that approximately?

Jacob Button

It was about seven kilometers away from the train station.

David Boder

Hm.

David Boder

And?

Jacob Button

Again, we arrived at the camp, and we also found some Greek Jews from Saloniki there. We were told that we arrived in a very harsh camp, and, ah, were also told that other Jews from Saloniki of Spanish citizenship had been there, but that these people were . . . were gone from the camp three months earlier, and [nobody] knew exactly in what direction and where.

Jacob Button

I stayed in the camp with my family, my wife and my two children, exactly for one year.

David Boder

Were you allowed to be together?

Jacob Button

We lived in large barracks, wooden barracks . . .

David Boder

Yes.

Jacob Button

And found there also Polishâsome three hundred to four hundred Polish Jews . . .

David Boder

Men and women?

Jacob Button

Men and women, some children . . .

David Boder

In the same, ah, room?

Jacob Button

In, ah, a neighbor block, in the neighboring block, there were Polish Jews who had a South American citizenship, and as neutrals could not be forced to work . . .

David Boder

Could not?

Jacob Button

Were not.

David Boder

Yes.

Jacob Button

One was, whenâ, we were guarded by German soldiers, and every morning we were supposed to come out for a roll call, and, ah, were often made to wait two, three hours, one hour, if something was not right. When the numbers [?] were not in order, and when arrest [were made.] Weâone promised us that we would have the opportunity with outside countries to , ah . . .

David Boder

. . . communicate?

Jacob Button

to connect get in touch, but those were only proâ, ah . . .

David Boder

Promises . . . .

Jacob Button

. . . only empty promises, we never had the possibility to get in touch with the outside world. Oneâfor food, we had the food that everybody, that, that all internees had. Our food was not better or not worse than that of the others because the whole could not be worse. Early we had some warm water that one called infusion of coffee, and that had nothing to do with coffee. One, for lunch [following section is not coherent] very hungry person from last month could a fare of, a , a soup that with some vegetable . . .

David Boder

Yes?

Jacob Button

That one . . .

David Boder

Yes, well, so, mixed with some vegetables, and?

Jacob Button

And, and, grasses [?] and so on, that was our foodâone had 300 grams of bread per person, and later we only had 250 grams, and even later nothing, and there was the same warm water and nothing else, that was the nutrition that diminished our strengths, and in the last days we were forced to stay hungry without [any] food, and to live without making any movement [?] , and to die of, ah, of hunger because our strength was so . . .

David Boder

Weakened?

Jacob Button

Weakened.

David Boder

Now, what did the children do in such a camp?

Jacob Button

The children were able toâwhen we, me and my wife were together, have some more of our rations.

David Boder

But did they do otherwise, read, play?

Jacob Button

The children did not have to do forced labor as the adults.

David Boder

Yes.

Jacob Button

I could, I can personally say what I saw around me.

David Boder

But what did your own children do, what did they do all day long?

Jacob Button

The children, the . . .

David Boder

Were they allowed to go outside?

Jacob Button

Outside, where outside, we were outside, next, ah, between the barracks outside . . .

David Boder

Barracks. Yes.

Jacob Button

And the children were allowed to, from those, ah . . .

David Boder

Barracks . . .

Jacob Button

From the barracks, [to go] away, 20, 25 meters away, go away, to get away further, and, ah . . .

David Boder

Tell me, Mr. Button, where are you, ah, where are your wife and children now?

Jacob Button

My wife and my children are now in Paris, where I also am still, living in a Centre de [unintelligible] of the FÃdÃration des SociÃtÃs Juives de France.

David Boder

You don't live in this house?

Jacob Button

I live in this house.

David Boder

And the wife and the children?

Jacob Button

And my children, too, yes.

David Boder

They, you live here, you have a room here?

Jacob Button

Yes, I have a room here. I would like to . . .

David Boder

Yes.

Jacob Button

. . . say something about the bad treatment of the Jews and other internees in Bergen-Belsen . . .

David Boder

Yes.

Jacob Button

. . . andâwhere I saw men and women who, in winter and in the snow and in, ah great cold, had large boards and carts to, ah . . .

David Boder

Haul.

Jacob Button

. . . were stretched on carts on which one would normally only have, ah, horses, and, ah . . .

David Boder

Mules . . .

Jacob Button

Muâ, Mules, ah . . .

David Boder

Yoked . . .

Jacob Button

Yoâ, yoked. Under very bad . . .

David Boder

Conditions . . .

Jacob Button

Conditions, were under very bad conditions, were, ah, beaten, beaten by men and women. I saw how German women forced internees to work, and, ah, beat them, ready with large . . .

David Boder

Whips . . .

Jacob Button

With whips and, ah wooden, ah, and . . .

David Boder

Canes . . .

Jacob Button

. . . and wooden canesâand I also saw that some interneesâmaybe Germans or I don't know which nationality they wereâwere used to beat the other, other Jews. I, ah . . .

David Boder

Were those Jews who beat you?

Jacob Button

No, it . . .

David Boder

No, other prisoners?

Jacob Button

. . . it, those were other prisoners, Germans or Roâ, Russians or I don't know exactly how . . .

David Boder

Yes.

Jacob Button

What they were . . . who were beating the Jews, the Jews. I have also seen that a woman who wanted to give a littleâa, a little bread and salt, was seen by a German, ah, Gestapo woman, she beat her on the head so hard that I did not see her come out again after two days, and I learned later that she dropped deadâdead.

David Boder

Now tell me, Mr. Button, what are you planning to do now? What will you do, where do you want to go, or are you going to stay in Paris?

Jacob Button

First, I have applied to Palestine, and want to [go to] Palestine . . .

David Boder

You have applied, once again, you have for Palâ . . .

Jacob Button

I have applied for Palestine, and wanted to go first to Palestine where I also have other relatives.

David Boder

Yes.

Jacob Button

Unfortunately, I am waiting for a whole year here, and I have not received the permission to go to Palestine. I had to try to find something to work here in France to make a possibilityâto ensure a . . .

David Boder

To support, or . . .

Jacob Button

To make a living.

David Boder

[In English] This concludes Spool number 25, spoken by Mr. Jacob Button, a Spanish Jew born in Greece, he is now doing some work, he expects to go to Palestine. Illinois Institute of Technology recording.