David P. Boder Interviews Esther Freilich; August 9, 1946; Paris, France

var transcription = { interview: [ David Boder

[In English] Chicago, November the 16th, 1950. This is spool 9-40. The . . . a short interview with a child, Esther Freilich, the daughter of Mrs. Frieda Freilich . . . of whom we have that long interview, reported in the book as, eh . . . "Mrs. Freich." Boder.

David Boder

Now for a short statement . . . eh . . . Esther . . . Esther Frieden . . . was hat?

Esther Freilich

Freilich.

David Boder

Esther Freilich, whose mother has covered Spool 36, 37 and 38. Esther is 13 years old.

David Boder

[In German] Also, Esther, sag mal, [unverstÃndlich] wie heisst du und wie alt bist du?

Esther Freilich

Ich, ich heiss Esther Freilich. Ich bin [unverstÃndlich, auch schon?] dreizehn Jahr.

David Boder

Du bist [unverstÃndlich]. Wenn war dein Geburtstag?

Esther Freilich

Im 11. MÃrz.

David Boder

Im 11. MÃrz warst du dreizehn Jahre alt.

Esther Freilich

Ja.

David Boder

Ja. Also, Esther, erzÃhl mir, Ãh, du warst mit deiner Mutter genommen worden wie viele Mal?

Esther Freilich

Oh, drei, vier Mal.

David Boder

Drei, vier Mal.

Esther Freilich

Ja.

David Boder

Ãh, erzÃhl mir, wie war's . . . wie war es in, in der Drancy. Warst du in der Drancy.

Esther Freilich

Ja. Ich war in der Drancy.

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Ich komme in ein [unverstÃndlich] um zweie bei Nacht. In [unverstÃndlich] und machen wir im Kommissariat. Im, Ãh, Kommissariat machen bereit. Und nachher mal nehmen wir in Zug und wir fahren bis Drancy.

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Wir gehen.

David Boder

Also, wer ist gekommen zu Hause, euch nehmen und wenn war es?

Esther Freilich

Die franzÃsische Poli, Police.

David Boder

Die Police ist gekommen. Um wieviel Uhr?

Esther Freilich

Zwei Uhr von Nacht.

David Boder

Um zwei Uhr bei Nacht.

Esther Freilich

Ja.

David Boder

Und was haben sie gesagt?

Esther Freilich

Sie haben mir gesagt, dass [unverstÃndlich]. Wir sollen machen unsere Paketen, wo sie [unverstÃndlich]. Wo [unverstÃndlich] . . .

David Boder

[unverstÃndlich]

Esther Freilich

Ja.

David Boder

Nun, und was fÃr eine Paketen habt ihr gemacht?

Esther Freilich

Ãhm, wir haben genehmt, was man gedacht, das NÃtige.

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Aber sie haben gesagt, man darf nicht [unverstÃndlich] . . .

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Weil, Ãh, [unverstÃndlich]

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Wir haben doch verstanden, wenn wir gegangen, haben wir genehmt, was man gedacht, hat gemeint, man darf . . .

David Boder

Hm, hm. Und wo ist der Vater gewesen? Wo ist der . . .

Esther Freilich

Unser Vater, er hat gearbeitet bei Nacht.

David Boder

Aha. Nun und wer ist gegangen denn, Ihre Mutter und wer noch?

Esther Freilich

Die Mutter, der Brother und ich.

David Boder

Ja, und du. Nun, und man hat dich genommen auf dem Kommissariat.

Esther Freilich

Ja. Auf dem Kommissariat hat man uns angeschaut den [unverstÃndlich]

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Die [unverstÃndlich]

David Boder

Ja.

Esther Freilich

[UnverstÃndlich]

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Ich gegangen mit Mama, die war dann weg nach Drancy.

David Boder

Und der Bruder?

Esther Freilich

Mit dem Bruder.

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Sind wegfahren nach Drancy.. Ich war ein groÃer [unverstÃndlich]

David Boder

Ja.

Esther Freilich

GroÃ! Und . . .

David Boder

Ja, wie seit ihr gefahren nach Drancy?

Esther Freilich

Mit dem Autobus.

David Boder

Mit dem Autobus. Ja, nun?

Esther Freilich

Sind wir angekommen nach Drancy. Hat [unverstÃndlich] auch genommen, die, durch die Gebot.

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Und haben gewartet in eine, Ãh, eine groÃe, Ãh, Haus. Und [unverstÃndlich] alle Sachen.

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Sie nimmt alles. Und [unverstÃndlich], die MÃnn.., die MÃnner, da ham sie gesagt, die [unverstÃndlich]

David Boder

Ja, und wo hat man genommen deinen Bruder?

Esther Freilich

Der Bruder?

David Boder

Mit den MÃnn . . . ?

Esther Freilich

Ja, mit den MÃnnern.

David Boder

Und du bist geblieben mit . . .

Esther Freilich

Mit der Mutter.

David Boder

Ja. Nun, erzÃhl mir, was ist dorten passiert?

Esther Freilich

Das war, dorten . . . da hab ich . . . [unverstÃndlich] . . . hat gelegen ein Bett auf dem anderen

David Boder

Ja. Mit wem bist du geschlafen?

Esther Freilich

Mit der Mutter.

David Boder

Du hast geschlafen mit der Mutter.

Esther Freilich

Ja.

David Boder

Und was hat man euch zu essen gegeben?

Esther Freilich

Ich hab erst mit der Mutter . . . [unverstÃndlich] . . .

David Boder

Hmm, ja, mit der Mutter bei [unverstÃndlich]

Esther Freilich

Mit dabei war und [unverstÃndlich] Kinder. Hat man dann [unverstÃndlich] an das Rote Kreuz und [unverstÃndlich, klingt wie âAralâ?] geschickt.

David Boder

Hmm.

Esther Freilich

Hat man, Ãh, Aral [?] geschickt, weil die Kinder krank sind. Die Kinder sind in ein groÃes Lager, mit alle Kinder sind Âgangen. Mit dem . . . gibt, gibt ein Kaffee, mit MÃller . . .

David Boder

Hmm. Ja.

Esther Freilich

Und hat gegeben Brot . . .

David Boder

Ach so . . .

Esther Freilich

Und eine kleine [unverstÃndlich, klingt wie âpolnischeâ] Puppe.

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Und, Ãh, dann hat, Ãh, deportiert.

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Hat man gi . . . gibt, ein bisserl, Ãh, Meial [gemeint ist: âMehlâ] fÃr die Kinder

David Boder

Ein bisschen Mehl

Esther Freilich

Ja.

David Boder

FÃr die deportierte Kinder?

Esther Freilich

Ja.

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Nu . . .

David Boder

Nun, und Ãh, was hat dir passiert denn?

Esther Freilich

Mir? Man hat, ja, Ãh, [unverstÃndlich, klingt wie âarretiertâ oder âavertiertâ] . . .

David Boder

Was denn [unverstÃndlich]

Esther Freilich

Die Police. Hat extra [unverstÃndlich] und hat dort ihr [unverstÃndlich]

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Stollwitz [?] Hat mir das rausgemacht.

David Boder

Hmm.

Esther Freilich

Und der Typ hat mir den rausgegangen, von Drancy hat man deportiert nach Deutschland.

David Boder

Wen? Die anderen Leute?

Esther Freilich

Ja.

David Boder

Und du und dein Bruder seid gegangen.

Esther Freilich

Ich mit dem Bruder, mit der, ah, ah, Mutter, mit anderen Familie sind wir rausgegangen und noch ein kleine Tier.

David Boder

Ja, warum seid ihr rausgegangen?

Esther Freilich

Weil mein Vater David da hat [unverstÃndlich] gelernt.

David Boder

Aha.

Esther Freilich

Und wÃhrend, wÃhrend der, Ãh, Grippe hat gelacht auÃer [unverstÃndlich], verstehst?

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Oder?

David Boder

Nun? Und was noch willst du von erzÃhlen?

Esther Freilich

Ich will dir erzÃhlen, hat mich wegen [unverstÃndlich] aus Paris. Hat mich [unverstÃndlich] Ich bin [unverstÃndlich, klingt wie âgewÃhntâ]. Also, ich hab gesehen, die Kinder spielen in den Gassen.

David Boder

Ja.

Esther Freilich

[unverstÃndlich] leid. Ich hab mich [unverstÃndlich]

David Boder

Warum nicht?

Esther Freilich

Die Police hat nicht gelassen. In Deutschland verboten. Kinder [unverstÃndlich] in dem Kino.

David Boder

Ja. Die jÃdischen Kinder.

Esther Freilich

Ja, jÃdische Kinder.

David Boder

Hast du getroffen, Ãh, [unverstÃndlich]

Esther Freilich

[unverstÃndlich]

David Boder

Die [klingt wie: âgelle Lake?â] hast du getroffen?

Esther Freilich

Ja. Ich hab auch . . . [klingt wie: Kopf] . . . ich hab noch . . . [klingt wie: âeine gelle Lakeâ]

David Boder

Ja, musst du mir nÃchstes Mal zeigen.

Esther Freilich

Ich wird das zeigen . . . [unverstÃndlich] gehabt [unverstÃndlich]

David Boder

Ja. Und, Ãh, man hat dir nicht gelassen spielen im Garten.

Esther Freilich

Nein, man hat nicht.

David Boder

Bist du gegangen zur Schule?

Esther Freilich

Nur die vier Tag. [unverstÃndlich] . . . die letzte Moment hat mir nicht [unverstÃndlich]. Ich hab [unverstÃndlich] weil, Ãh, [unverstÃndlich] . . . in die Schule [unverstÃndlich]. Und mir, mir hat ja nicht gewusst, dass [unverstÃndlich] . . . hat man mich herausgenehmt.

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Verstehen Sie? Bin ich nicht gegangen.

David Boder

Aha. [unverstÃndlich] Dort habt ihr gelebt? Wer wart ihr denn dort? Der Vater oder die Mutter?

Esther Freilich

Nein, ich war allein. Zwei Jahre ich gefahren allein.

David Boder

[UnverstÃndlich] Zwei Jahre warst du allein?

Esther Freilich

Ohne wissen was meine Elteren . . . [unverstÃndlich]

David Boder

Wieso? Wer hat die geschickt die da?

Esther Freilich

[unverstÃndlich]

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Hat sie ihr nicht gesagt, dass . . . sie kennt eine junge Frau.

David Boder

Ja.

Esther Freilich

[unverstÃndlich] behaupten

David Boder

Ja, ja.

Esther Freilich

[unverstÃndlich]

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Ja, bin ich gefahren. Die Mutter, [unverstÃndlich], ich ja nicht gewusst, was die Mutter denn gemacht . . . Ich hab gemeint, die Mutter sind schon lang nach Deutschland.

David Boder

Welche Mutter?

Esther Freilich

Meine Mutter.

David Boder

Wieso?

Esther Freilich

Weil ich hab nicht gewusst, was die Mutter . . . ich hab nicht gekonnt schreiben.

David Boder

Oh! Du hast nicht gekonnt schreiben!

Esther Freilich

Ja! Weil, Ãh, die Mutter hat mir geschrieben [unverstÃndlich] . . . Ãh, ich hab geschrieben, also meine, Ãh, Briefe . . .

David Boder

Ja, ja.

Esther Freilich

Die Frau es hat die Lager, sie hat geschrieben, wann ich kommen. Alle, Ãh, auf die "gare" [franz. Bahnhof?] mit gefÃlschten Papieren

David Boder

Ja.

Esther Freilich

[unverstÃndlich]

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Und ich, ich [unverstÃndlich] ihr gewinnt einen Korb und dazu von viertausend Soldaten

David Boder

Wer hat das behauptet?

Esther Freilich

Ich. Ich bin [unverstÃndlich]

David Boder

Ja.

Esther Freilich

[unverstÃndlich]

David Boder

Und so du bist dann weggekommen?

Esther Freilich

Ja.

David Boder

Wohin?

Esther Freilich

Ich bin nach Hause. Die Mutter mir gekommen mit den Sachen.

David Boder

Aha. Und?

Esther Freilich

Nach zwei Jahren. Ich bin zurÃckgekommen nach Paris.

David Boder

Aha. Wenn ist die Mutter gekommen suchen? Wenn die Deutschen sind schon weggegangen?

Esther Freilich

Nein. Dazu [unverstÃndlich]

David Boder

Ja.

Esther Freilich

[unverstÃndlich]

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Ja, ich hab vergessen zu sagen, [unverstÃndlich]

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Bin ich gefahren nach [unverstÃndlich]

David Boder

Du bist gefahren nach [unverstÃndlich] mit wem?

Esther Freilich

Ja. Mit die, Ãh, Mutter, mit dem, Ãh, mit dem Bruder und mit der Schwester. Die andere . . .

David Boder

Mit die andere Schwester.

Esther Freilich

Andere Schwester. Mit andere Schwester.

David Boder

Ja, und was hat dort passiert?

Esther Freilich

Da [unverstÃndlich]

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Versteht? Den Zug von [unverstÃndlich, klingt wie: âhat man uns da reingemacht . . . â]

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Und wir fahren den ganzen Tag und ganze Nacht . . . ohne zu kennen, Ãh, ohne sie geben etwas womit man nicht . . .

David Boder

Ja.

Esther Freilich

[unverstÃndlich]

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Ich hab [unverstÃndlich] . . . Ich hatte ein Plastik, Ãh, platz . . . sitz.

David Boder

Hmm.

Esther Freilich

[unverstÃndlich] und nachher bin ich raus.

David Boder

In [unverstÃndlich]?

Esther Freilich

Ja.

David Boder

Hmm.

Esther Freilich

Und nachher bin ich raus, bin ich, hab ja weggelaufen von dem Hopital, hab ja nicht gewusst, was [unverstÃndlich]

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Viel GlÃck in dem Tag, da hat man schon wieder rausglaufen, weil, Ãh, man wollte mich [unverstÃndlich, klingt wie âseparierenâ].

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Und ich bin dann weggelaufen. Von der, Ãh . . .

David Boder

Und zu wem bist du gelaufen?

Esther Freilich

Zu der Mama.

David Boder

Aha.

Esther Freilich

[unverstÃndlich]

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Und, Ãh, und der Sache. Und wir sind die Nacht rausgegangen, [unverstÃndlich]

David Boder

Ja, man hat das wieder [unverstÃndlich]

Esther Freilich

Ja. Sind wir dann raus und der Tag, ich hab gesehen, wie man deportiert die Schwester . . .

David Boder

Deine Schwester?

Esther Freilich

Und hat sie gerufen die Neime [gemeint: Namen?], ne?

Esther Freilich

Ich hab gesehen, wie man gerufen die Name, die Schwester weggefahren und hab gesagt, ich geb dir was [unverstÃndlich].

David Boder

Aha.

Esther Freilich

Bin ich gelaufen [unverstÃndlich] und sie getragen. Nachher der Bruder ist wieder raus, hat man gedacht ihn nicht deportieren.

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Die Mutter mit anderen Kinder darf deportieren. [unverstÃndlich]

David Boder

Und was machst du jetzt?

Esther Freilich

Ich weià nicht? Jetzt?

David Boder

Ja.

Esther Freilich

Was ich will machen?

David Boder

Ja. Was?

Esther Freilich

[unverstÃndlich]

David Boder

Ja, aber gehste jetzt zur Schule? Studierst d . . .

Esther Freilich

Nee, jetzt geh ich zur Schule fÃr D . . .

David Boder

Ja, aber bevor du kamst, bist du gegangen zur . . .

Esther Freilich

Die Schule.

David Boder

In welche Schule?

Esther Freilich

Ich bin ge . . . Ãh, die [unverstÃndlich]

David Boder

Ja, in der franzÃsischen Schule?

Esther Freilich

Ja.

David Boder

Mit franzÃsischen Kindern?

Esther Freilich

Ja.

David Boder

Und sind sie gut zu, Ãh, zu dir?

Esther Freilich

Sie sind, also . . . der eine hat geschrieben, du schmutziger Jude . . .

David Boder

No. Und der Lehr . . . wer ist der Lehrer?

Esther Freilich

Der Lehrer hat mir . . . ein franzÃsische Frau hat mir nicht lieb.

David Boder

Warum nicht?

Esther Freilich

Ich weià nicht. Sie hat nicht lieb jeden.

David Boder

Oh! Wie viele Juden seit ihr in Klass . . . .[unverstÃndlich]

Esther Freilich

In meiner Klasse sind vier Juden [unverstÃndlich]

David Boder

Vier Juden [unverstÃndlich]. Und das hat keiner bemerkt [unverstÃndlich]?

Esther Freilich

Nein.

David Boder

Nu, und, Ãh, wie lange musst du noch gehen zur Schule?

Esther Freilich

Ein Jahr.

David Boder

Ein Jahr und denn was wirst du tun?

Esther Freilich

Und dann will ich gehen in die andere Schule, deutsche Schule.

David Boder

Was tust du lernen?

Esther Freilich

Ich [unverstÃndlich], ah, was ich gelernt hab? Die Maschine.

David Boder

Was fÃr eine Maschine?

Esther Freilich

Ãh, Steno.

David Boder

Oh! Zum Schreiben machst du Maschine?

Esther Freilich

Ja.

David Boder

Nu, das wirst du schon auch lernen.

Esther Freilich

Ja.

David Boder

[In English] Alright. This concludes a short [unintelligible] . . . Freilich, whose mother insisted that the child be interviewâ [unintelligible] . . . appeal. And, eh [unintelligible] now all her difficulties at school are due to the fact that she is Jewish. Eh, this is, eh, August the 9th, taken at . . . number 9 Rue de Patin, the home for aged Jews. The child is a child of a concierge here at the place. And, umm, this concludes the recording . . . wire recording of Illinois Institute of Technology.

var english_translation = { interview: [ David Boder

[In English] Chicago, November the 16th, 1950. This is spool 9-40. The . . . a short interview with a child, Esther Freilich, the daughter of Mrs. Frieda Freilich . . . of whom we have that long interview, reported in the book as, eh . . . "Mrs. Freich." Boder.

David Boder

Now for a short statement . . . eh . . . Esther . . . Esther Frieden . . . was hat?

Esther Freilich

Freilich.

David Boder

Esther Freilich, whose mother has covered Spool 36, 37 and 38. Esther is 13 years old.

David Boder

[In German] So, Esther, tell me [unintelligible] what is your name and how old are you?

Esther Freilich

My, my name is Esther Freilich. I am [unintelligible, already?] thirteen years old.

David Boder

You are [unintelligible]. When was your birthday?

Esther Freilich

On March 11th.

David Boder

On March 11th, you turned thirteen years old.

Esther Freilich

Yes.

David Boder

Yes. So, Esther, tell me, err, you have been taken with your mother how many times?

Esther Freilich

Oh, three, four times.

David Boder

Three, four times

Esther Freilich

Yes.

David Boder

Err, tell me, how was . . . how was it in Drancy. Were you in Drancy?

Esther Freilich

Yes. I was in the Drancy.

David Boder

Yes.

Esther Freilich

I come at [unintelligible] at two o'clock at night. In [unintelligible] and we do in the Commissariat. In, err, Commissariat is preparing. And afterwards we do take the train and we ride to Drancy.

David Boder

Yes.

Esther Freilich

We are walking.

David Boder

So, who came to your home, to get you and when was this?

Esther Freilich

The French Poli . . . Police.

David Boder

The Police came. At what time?

Esther Freilich

Two o'clock of the night.

David Boder

At two o'clock at night.

Esther Freilich

Yes.

David Boder

And what did they tell you?

Esther Freilich

The told me that [unintelligible]. We were to prepare our packages, where they [unintelligible]. Where [unintelligible] . . .

David Boder

[unintelligible]

Esther Freilich

Yes.

David Boder

Well, and what kind of packages did you prepare?

Esther Freilich

Err, we taked, what one thinks, the necessary.

David Boder

Yes.

Esther Freilich

But they said, we could not [unintelligible] . . .

David Boder

Yes.

Esther Freilich

Because, err, [unintelligible]

David Boder

Yes.

Esther Freilich

We had understood, when we went . . . we taked, what they thought . . . meant . . . we could . . .

David Boder

Uh, hm. And where was your father? Where is the . . . ?

Esther Freilich

Our father, he worked at nights.

David Boder

I see. Well, and who went then, your mother and who else?

Esther Freilich

Mother, my brother and I.

David Boder

Yes, and you. Well? Then you were taken to the Commissariat.

Esther Freilich

Yes. At the Commissariat they looked at [unintelligible]

David Boder

Yes.

Esther Freilich

The [unintelligible]

David Boder

Yes.

Esther Freilich

[unintelligible]

David Boder

Yes.

Esther Freilich

I went with Mama . . . she was then gone to Drancy . . .

David Boder

And the brother?

Esther Freilich

With the brother.

David Boder

Yes.

Esther Freilich

They left to Drancy. I was a big [unintelligible] . . . .

David Boder

Yes.

Esther Freilich

Big! And . . .

David Boder

Yes, how did you go to Drancy?

Esther Freilich

By autobus.

David Boder

By autobus. Yes and then?

Esther Freilich

Then we came to Drancy. Had [unintelligible] also taken, the . . . because of the command.

David Boder

Yes.

Esther Freilich

And we waited in a, err, a big, err, house. And [unintelligible] all things.

David Boder

Yes.

Esther Freilich

She took everything. And [unintelligible], the me . . . the men, they said then, the women . . .

David Boder

Yes, and where did they take your brother?

Esther Freilich

The brother?

David Boder

To the men . . . ?

Esther Freilich

Yes, to the men.

David Boder

And you stayed with . . .

Esther Freilich

With mother.

David Boder

Yes. Well, tell me, what is there happened?

Esther Freilich

That was . . . there . . . then I . . . [unintelligible] . . . one bed on top of the other..

David Boder

Yes. Where did you sleep?

Esther Freilich

With mother.

David Boder

You slept by your mother.

Esther Freilich

Yes.

David Boder

And what did they give you to eat?

Esther Freilich

At first I was with mother [unintelligible] . . .

David Boder

Hmm, yes, with your mother at [unintelligible] . . .

Esther Freilich

Also there and [unintelligible] children. Then they were all [unintelligible] sent to the Red Cross and [unintelligible, sounds like "Aral"] . . .

David Boder

Hmm.

Esther Freilich

They, err, all sent to [unintelligible, sounds like "Aral"], because the children were sick. The children had a big camp, all children went with. With the . . . there, there was coffee and a miller . . .

David Boder

Hmm. Yes . . .

Esther Freilich

And there was bread . . .

David Boder

I see . . .

Esther Freilich

And a little [unintelligible, sounds like "Polish"] doll.

David Boder

Yes.

Esther Freilich

And, err, then they, err, deported.

David Boder

Yes.

Esther Freilich

They gi . . . give a little, err, flour to the children.

David Boder

A little bit of flour.

Esther Freilich

Yes.

David Boder

For the deported children?

Esther Freilich

Yes.

David Boder

Yes.

Esther Freilich

Well . . . .

David Boder

Well, and err, what happened to you then?

Esther Freilich

To me? We were . . . yes, err . . . [unintelligible, sounds like "averted"]

David Boder

What [unintelligible] . . .

Esther Freilich

The Police. Did just [unintelligible] and had there their . . . [unintelligible]

David Boder

Yes.

Esther Freilich

[Unintelligible, sounds like "Stollwitz"]. Took it from me.

David Boder

Hmm.

Esther Freilich

And this guy left . . . from Drancy . . . was deported to Germany.

David Boder

Who? The other people?

Esther Freilich

Yes.

David Boder

And you and your brother left.

Esther Freilich

I with my brother, with the, err, err, mother, with other family . . . we left . . . and also a little animal.

David Boder

Yes, why did you leave?

Esther Freilich

Because my father David had [unintelligible] learned . . .

David Boder

I see.

Esther Freilich

And while, while the, err, flu . . . laughed except [unintelligible], you understand?

David Boder

Yes.

Esther Freilich

No?

David Boder

Well? What else to you want to tell me?

Esther Freilich

I want tell you . . . .me . . . because [unintelligible] of Paris. I was [unintelligible]. I was used to . . . [unintelligible]. So, I saw that children are playing in the streets.

David Boder

Yes.

Esther Freilich

[Unintelligible] . . . sorry. I didn't [unintelligible] . . .

David Boder

Why not?

Esther Freilich

The police didn't let me. Forbidden in Germany. Children [unintelligible] in the cinema.

David Boder

Yes. The Jewish children.

Esther Freilich

Yes, Jewish children.

David Boder

Did you meet, err . . . [unintelligible]?

Esther Freilich

[Unintelligible].

David Boder

The [unintelligible] you met?

Esther Freilich

Yes. I also [unintelligible, sounds like "head"] . . . I still have . . . [unintelligible]

David Boder

Yes, you have to show me next time.

Esther Freilich

I will show . . . [unintelligible] . . . had [unintelligible]

David Boder

Yes. And, err, did they let you play in the garden?

Esther Freilich

No, no, they didn't.

David Boder

Did you go to school?

Esther Freilich

Only four days. [Unintelligible] . . . the last moment I was [unintelligible]. I had [unintelligible], because, err, [unintelligible] . . . in school [unintelligible]. And me, I didn't know that [unintelligible]

David Boder

Yes.

Esther Freilich

Do you understand? I didn't go then.

David Boder

I see. [Unintelligible]. That is where you lived. Who was there? Your father or your mother?

Esther Freilich

No, I was there alone. Two years I was alone.

David Boder

[Unintelligible] . . . Two years you were alone?

Esther Freilich

[My parents no know . . . unintelligible]

David Boder

Why? Who sent those to you there?

Esther Freilich

[Unintelligible].

David Boder

Yes.

Esther Freilich

Didn't tell her that . . . she knows a young woman . . .

David Boder

Yes.

Esther Freilich

[Unintelligible] . . . claimed

David Boder

Yes.

Esther Freilich

Yes, I traveled. Mother . . . [unintelligible] . . . because I didn't know what mother had done . . . I thought, mother was long gone to Germany.

David Boder

Which mother?

Esther Freilich

My mother.

David Boder

Why?

Esther Freilich

Because I didn't know what mother . . . I didn't know how to write.

David Boder

Oh! You didn't know how to write!

Esther Freilich

Yes! Because, err, mother had written [unintelligible] . . . err, I wrote . . . well, my, err . . . letters . . .

David Boder

Yes, yes.

Esther Freilich

The woman in the camp, she wrote, when I was coming. All, err, to the "gare" [she probably means: train station] with false documents.

David Boder

Yes.

Esther Freilich

[Unintelligible]

David Boder

Yes.

Esther Freilich

And I, I [unintelligible] you win a basket and there were four thousand soldiers.

David Boder

Who said that?

Esther Freilich

I did. I am [unintelligible].

David Boder

Yes.

Esther Freilich

[Unintelligible].

David Boder

And so then you left?

Esther Freilich

Yes.

David Boder

To where?

Esther Freilich

I went home. Mother came with the things.

David Boder

I see. And then?

Esther Freilich

After two years. I came back from Paris.

David Boder

I see. When did your mother come to look for you? When the Germans had already left?

Esther Freilich

No, and [unintelligible].

David Boder

Yes.

Esther Freilich

[Unintelligible].

David Boder

Yes.

Esther Freilich

Yes, I forgot to say . . . [unintelligible].

David Boder

Yes.

Esther Freilich

So then I went to [unintelligible] . . .

David Boder

You went to [unintelligible] with whom?

Esther Freilich

Yes. With the, err, with mother, with the, err, with my brother and with the sister. The other one . . .

David Boder

With the other sister.

Esther Freilich

Other sister. With the other sister.

David Boder

Yes, and what happened there?

Esther Freilich

There [unintelligible] . . .

David Boder

Yes.

Esther Freilich

You understand? The train from [unintelligible] . . . put us on . . . [unintelligible]

David Boder

Yes.

Esther Freilich

And we rode all day and all night . . . and we couldn't, err . . . without we know, without they give us something to . . .

David Boder

Yes.

Esther Freilich

[Unintelligible].

David Boder

Yes.

Esther Freilich

I had [unintelligible] . . . I had a plastic . . . err, seat . . .

David Boder

Hmm . . .

Esther Freilich

[Unintelligible] and then I went outside.

David Boder

In [unintelligible]?

Esther Freilich

Yes.

David Boder

Hmm . . .

Esther Freilich

And then I went outside, I, I had left the hospital . . . I didn't know, what [unintelligible] . . .

David Boder

Yes.

Esther Freilich

What good luck . . . she already left again, because, err . . . they wanted to [unintelligible, sounds like "separate"] me . . .

David Boder

Yes.

Esther Freilich

And then I left. The . . . err . . .

David Boder

And to whom did you go?

Esther Freilich

To Mama.

David Boder

I see.

Esther Freilich

[Unintelligible].

David Boder

Yes.

Esther Freilich

And, err, and the thing. And we left at night . . . they took us out [unintelligible] . . .

David Boder

Yes, that was again . . .

Esther Freilich

Yes. We left and the day, I saw, how my sister was deported . . .

David Boder

Your sister?

Esther Freilich

And she called my name!

Esther Freilich

I saw, how they called the name . . . my sister left . . . and I said, I give you something [unintelligible] . . .

David Boder

I see.

Esther Freilich

I left [unintelligible] and carried her. Afterward the brother went outside again, thought, they are going to deport him . . .

David Boder

Yes.

Esther Freilich

The mother with the other kids could deported. [Unintelligible].

David Boder

And what are you doing now?

Esther Freilich

I don't know? Now?

David Boder

Yes.

Esther Freilich

What do I want to do?

David Boder

Yes. What?

Esther Freilich

[Unintelligible].

David Boder

Yes, but are you going to school right now? Are you studying . . . ?

Esther Freilich

Naw, now I go to school for Ge . . . .

David Boder

Yes, but before you came, did you go to . . .

Esther Freilich

School.

David Boder

Which school?

Esther Freilich

I went to . . . err, the [unintelligible].

David Boder

Yes, to French school?

Esther Freilich

Yes.

David Boder

With French kids?

Esther Freilich

Yes.

David Boder

And are they good to, err, to you?

Esther Freilich

They are . . . well, one kid wrote, "you dirty Jew" . . .

David Boder

No! And the teach . . . who is the teacher?

Esther Freilich

The teacher doesn't . . . a French woman . . . she doesn't like me.

David Boder

Why not?

Esther Freilich

I don't know. She doesn't like everybody.

David Boder

Oh! How many Jews are there in your class?

Esther Freilich

In my class, there are four Jews . . . [unintelligible].

David Boder

Four Jews. And nobody noticed that [unintelligible]?

Esther Freilich

No.

David Boder

Well, and, err, how long do you have to go to school for?

Esther Freilich

One year.

David Boder

One year and then what will you do?

Esther Freilich

And then I'll go to the other school, a German school.

David Boder

What do you learn?

Esther Freilich

I [unintelligible], err, what I'm learning? The machine.

David Boder

What machine?

Esther Freilich

Err, shorthand.

David Boder

Oh! You are learning the machine in order to write?

Esther Freilich

Yes.

David Boder

Well, you'll learn that.

Esther Freilich

Yes.

David Boder

[In English] Alright. This concludes a short [unintelligible] . . . Freilich, whose mother insisted that the child be interviewâ [unintelligible] . . . appeal. And, eh [unintelligible] now all her difficulties at school are due to the fact that she is Jewish. Eh, this is, eh, August the 9th, taken at . . . number 9 Rue de Patin, the home for aged Jews. The child is a child of a concierge here at the place. And, umm, this concludes the recording . . . wire recording of Illinois Institute of Technology.