David P. Boder Interviews Eda Button; August 5, 1946; Paris, France

var transcription = { interview: [ David Boder

[In English] This is Spool 9-26 A and B. Apparently, the end which was on Spool 27 has been combined here with 26. This has to be checked again. October 22nd, 1950. Boder.

David Boder

July 5th 1946. [The correct date is August 5th.] Number 9 Rue Guy Patin. A home for adult displaced persons. Some the Jewish . . .

David Boder

[In German] Also, sagen Sie mir, wie lautet Ihr Name, Frau Button?

Eda Button

Deutsch sprechen?

David Boder

Auf Deutsch.

Eda Button

Ich heiÃe Eda Button. Ich war deportiert von Athen im, Ãh, April '44.

David Boder

Und nach wo wurden sie deportiert?

Eda Button

Ich war deportiert in Ãh Bergen-Belsen.

David Boder

Ja. Also, sagen Sie mal, Ãh, wo ist Ihr Mann?

Eda Button

Mein Mann ist, Ãh, weggelau- war, Ãh, in, Ãh, PalÃstina, in Tel Aviv.

David Boder

Ist er jetzt in Tel Aviv?

Eda Button

Nein, wenn ich deportiert waren, war, mein Mann ist weggelaufen in TÃrkei und von TÃrkei in, Ãh, PalÃstina.

David Boder

Ja. Und, Ãh, ist er jetzt in PalÃstina?

Eda Button

Mein Mann ist in Tel Aviv in PalÃstina.

David Boder

Bekommen Sie Briefe von ihm?

Eda Button

Ja, ich bekomme. Und ich warte mein Permit . . .

David Boder

Ja?

Eda Button

nach, Ãh, PalÃstina zu fahren mit mein Kind.

David Boder

Aha. Ist das das einzige Kind, das Sie haben?

Eda Button

Das einzige Kind. Ich habe ihm von Ãh 11 Monate in, Ãh, [Anmerkung: unklar, vermutlich die Filles de la Charite de Saint-Vincent-de-Paul] in, Ãh, Saloniki gelassen.

David Boder

Ja. Und wer hat ihnen das Kind jetzt zurÃckgebracht?

Eda Button

Die Schwester, die Superieur von [Saint-Vincent?] von de Paul hat mir mein Kind selbst mit avion von, Ãh, Saloniki bis hier gebracht. Weil mein Kind war krank und schwach.

David Boder

Ja. [unverstÃndlich]. Also, sagen Sie mir, Ãh, Frau Button. Ãhm, ErzÃhlen Sie mir die ganze Geschichte. Wie hat man Sie deportiert. Wie hat die Sache angefangen, wenn die Deutschen nach Griechenland gekommen sind. Sind Sie Spanisch?

Eda Button

Ich bin Spanier ich war, Ãh, Grieche, von, Ãh, von Griechenland.

David Boder

Ja.

Eda Button

Mein Mann war Grieche aber ich war Spanier als MÃdchen.

David Boder

Als MÃdchen waren Sie Spanier.

Eda Button

War ich Spanier. Und dann haben wir uns

David Boder

Sind Sie in Spanien geboren?

Eda Button

Nee, nee. Ich bin in Saloniki geboren, in Griechenland.

David Boder

Ja

Eda Button

Und wir haben uns, Ãh, divorcÃ?

David Boder

Sie haben sich geschieden.

Eda Button

Geschieden mit mein Mann, um mit die spanische NationalitÃt zu haben um nicht, Ãh, nach Ãh Deutschland, Ãh, zu deportieren.

David Boder

Ja, wieso? War Ihr Mann von spanische NationalitÃt?

Eda Button

Mein Mann war Grieche.

David Boder

Ja.

Eda Button

Griechische NationalitÃt und er musste nach, Ãh

David Boder

Ja, und warum haben Sie sich dann scheiden mÃssen?

Eda Button

Weil man hat, Ãh, frÃher in, Ãh, Griechenland gesagt, dass die Spanier und die Italiener wollten nicht Ãh deportiert

David Boder

Hmhm.

Eda Button

[sie korrigiert sich] wÃrden nicht deportiert.

David Boder

Aha. So haben Sie sich von ihrem Mann geschieden . . .

Eda Button

[unterbrich] geschieden

David Boder

. . . und Sie sind, Ãh, wieder Spanierin geworden.

Eda Button

Spanierin geworden.

David Boder

Aber sagen Sie, Ãh, Sie haben sich nicht von anderen GrÃnden geschieden?

Eda Button

Nein, nein nur fÃr dieses.

David Boder

Nur fÃr dieses.

Eda Button

FÃr diesen Grund, um mein Kind zu retten.

David Boder

Ja. Nun lasst die Kleine uns was vor-Ãh, vorsagen oder vorsingen, wollen wir mal sehen.

Eda Button

Tu sais quelque chose que tu veut chanter? La petite chose.

Eda Button

[Mutter singt ein Lied vor. Das Kind singt âDrei Chinesen mit dem Kontrabassâ in FranzÃsisch. Das Lied ist ein deutsches Kinderlied.]

David Boder

[In English] Sing something else with your mother together. Sing something else with your mother together, huh?

Eda Button

[Kind und Mutter singen das Lied âBattle Hymn of the Republic', in Griechisch. Das Kind singt ein Kinderlied auf die Melodie von âShe'll be Coming Round the Mountainâ, in Griechisch]

David Boder

[In German] Man hat die Kleine operiert diese Woche? Wovon hat man sie operiert?

Eda Button

Von, Ãh, Mandeln und von die Nase.

David Boder

Oh, man hat sie von den Mandeln und von der Nase. Die Polypen hat man rausgenommen.

Eda Button

Ja.

David Boder

Ja.

David Boder

[an jemand anderen im Raum] Ãh, schicken Sie sie nach oben rauf. Ãh

David Boder

Sagen Sie mir mal, Frau Button. Also wann hat man angefangen die Juden in Griechenland zu verfolgen?

Eda Button

In '42 hat man angefangen, wirklich.

David Boder

Ja.

Eda Button

Weil man musste im, Ãh, im, Ãh, Ghetto gehen.

David Boder

Haben sie ein Ghetto in Griechenland gehabt?

Eda Button

Ja, am Ende fÃr '42.

David Boder

In welcher Stadt war das?

Eda Button

In Saloniki.

David Boder

Und was war ihr Manns GeschÃft?

Eda Button

Mein Mann war Advokat.

David Boder

Ihr Mann war ein Advokat [zusammen] in Saloniki. Wo hat er studiert?

Eda Button

In, Ãh, UniversitÃt. Griechische UniversitÃt in Saloniki und Athen.

David Boder

Er hat in der griechischen UniversitÃt in Saloniki und Athen studiert und war Advokat.

Eda Button

Ja.

David Boder

Ãh, und wie lange waren sie verheiratet wenn sie, bis wenn die Deutschen kamen?

Eda Button

Ich bin '39, Ãh, 22. Oktober '39 verheiratet.

David Boder

Verheiratet.

Eda Button

Und ein Jahr . . .

David Boder

[unterbricht] Ja?

Eda Button

. . . ein Jahr spÃter sind die Deutschen schon gekommen.

David Boder

Ja, und wann wurde das Kind geboren?

Eda Button

Mein Kind ist in '42, Mai '42 geboren.

David Boder

Das Kind wurde im Mai '42 geboren. Nun, sagen Sie mal, Ãh, wann Ãh, wann sind die Deutschen gekommen und was haben die Deutschen von den Juden verlangt?

Eda Button

Man hat verlangt, wir mÃssen unsere HÃuser lassen, unsere MÃbel alle und wir mÃssen in, Ãh, Ghetto sch- Ãh gehen. Man hat verschiedene StraÃe mit Ãh wie sagt man das mit Sterne . . .

David Boder

Ãh, mit

Eda Button

. . . mit, Ãh, Magen David?

David Boder

Ja mit Magen David bezeichnet.

Eda Button

Magen David bezeichnet. Und wir mÃ-, wir kÃnnten nicht heraus von diese StraÃe gehen. Es war Ãberall Polizei.

David Boder

Ja, aber

Eda Button

Und wir mÃssen auch die Sterne tragen.

David Boder

Und sie mÃssen auch die Sterne tragen. Now. Wem haben die HÃuser in diesen StraÃen gehÃrt?

Eda Button

Die, Ãh, die Juden. Meistens Juden und auch Griechen.

David Boder

Es war ein jÃdisches Viertel?

Eda Button

Ja, ein jÃdisches Viertel.

David Boder

Hat man die Griechen von dort ausgewiesen?

Eda Button

Nein, es war auch Grieche . . .

David Boder

Ja?

Eda Button

. . . aber besonders Jude und die Juden konnten nicht im GeschÃft gehen. Und mein Mann war musste sein Ãh BÃro lassen . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . und er musste die ganze Zeit in Ãh zu Hause bleiben.

David Boder

Aha.

Eda Button

Um zwÃlf Uhr musste alle Leute Ãh im Ãh Haus sein.

David Boder

Ja. Nun. Und wovon haben sie denn gelebt?

Eda Button

Mit, Ãh, was wir hatten. Wir haben unsere Sachen, was wir gerettet haben, wir haben das fÃr die Griechen fÃr, Ãh, fÃr, Ãh, nicht Ãh . . .

David Boder

FÃr eine Kleinigkeit

Eda Button

. . . fÃr Kleinigkeit, Ãh . . .

David Boder

Verkauft . . .

Eda Button

. . . verkauft. Und von das . . .

David Boder

. . . haben sie gelebt.

Eda Button

. . . haben sie gelebt.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und wir mÃssen mit vier, vier Personen in ein Zimmer sein.

David Boder

Wieso? Vier, Ãh, MÃnner und Frauen zusammen?

Eda Button

Ja, ja.

David Boder

Und in einem Zimmer. Haben sie, wie viel Betten haben sie gehabt?

Eda Button

Eine konnte unten schlafen in einem Zimmer, in Bett [unverstÃndlich]. Eine Familie in ein Zimmer.

David Boder

Ja. Und wann wurde das Kind geboren?

Eda Button

Mein Kind war schon geboren.

David Boder

Ah.

Eda Button

Hatte damals, Ãh, 11 Monate.

David Boder

Das Kind war 11 Monate, wenn sie ins Ghetto gingen. Nun gut. Und wann haben Sie sich dann beschlossen, von ihrem Mann zu scheiden?

Eda Button

[rÃuspert sich] Wenn mein Kind 10 Monate hatte . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . mein Mann war Advokat, und er hatte gesagt, wenn, wenn, Ãh, man hatte damals gesagt, dass die Spanischen und die Italiener . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

, . . .ko-, wurden nicht deportiert.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und mein Mann als Advokat hatte gedacht, wir sollen uns entschieden . . .

David Boder

Scheiden.

Eda Button

. . . entscheiden. Und so wÃrde ich wieder Ãh Spanisch werden. Und ich konnte meine Ãh, meine fortune, wie sagt man?

David Boder

Ihre [unverstÃndlich]. Was, Sie konnten was?

Eda Button

Meine fortune, mein VermÃgen . . .

David Boder

Ihr VermÃgen ja.

Eda Button

. . . ihr VermÃgen retten . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

, . . .und mein Kind auch.

David Boder

Ja.

Eda Button

Aber, Ãh, wir mÃssen

David Boder

[unterbricht] Und wenn Sie sich geschieden haben, haben sie dann miteinander gewohnt?

Eda Button

Nein. Nicht mehr mit mein Mann aber nur fÃr andere Papiere.

David Boder

Nur andere Papiere. Und hat das geholfen?

Eda Button

Das hat nicht geholfen.

David Boder

Das hat nicht geholfen.

Eda Button

Mein Mann musste weg-, weggehen, laufen . . .

David Boder

Aha

Eda Button

. . . weil wir brauchten damals, 24 Millionen hat man verlangt, um die drei zu retten.

David Boder

24 Millionen Drachmen.

Eda Button

Millionen Drachmen.

David Boder

24 Millionen.

Eda Button

Millionen Drachmen hat man uns, Ãhm . . .

David Boder

Verlangt, um sie zu retten.

Eda Button

. . . verlangt, um die drei Personen zu retten. Mein Mann und ich und mein kleines Kind.

David Boder

Ja, haben Sie das Geld gehabt?

Eda Button

Nee, wir haben kein Geld gehabt. Was ich hatte, es waren Haus und, Ãh, terre wie sagt man?

David Boder

Und Land.

Eda Button

Und Land. Und ich konnte, ich hatte kein Geld.

David Boder

Aha, Ãh.

Eda Button

Und dann mein Mann ist in Berg weggelaufen, mein Kind hat eine italienische Frau gerettet, sie hat mein Kind in die Kirche gelassen.

David Boder

Was heiÃt in der Kirche gelassen?

Eda Button

Sie hat, um sechs Uhr abends, ist sie gekommen. Sie hat mein Kind genommen. Sie hat ein, ein Papier auf die, Ãh . . .

David Boder

Die Brust gelegt.

Eda Button

auf die Brust gelegt, dass sie heiÃt Gilbelle und sie ist katholisch und sie hat ein kleines croix, wie sagt man?

David Boder

Ein Kreuz.

Eda Button

Ein Kreuz getan und etwas, dass mir, dass wir das Kind, Ãh, reconnaitre, dass wir sehen . . .

David Boder

Ja, dass sie das Kind Ãh erkennen kÃnnen.

Eda Button

. . . erkennen kÃnnen.

David Boder

Was hat sie raufgelegt, dass sie das Kind erkennen kÃnnen?

Eda Button

Sie hat gele-, Ãh, getan ein Papier. Und sie hat geschrieben Gilbette [Anmerkung: Der Name ist undeutlich, entweder âGilbelleâ oder âGilbetteâ], katholisch, der liebe Gott soll sie helfen, soll sie retten. Und ein kleines Kreuz und dann etwas, damit wir das Kind, Ãh, erkennen.

David Boder

Erkennen. Was hat sie reingelegt, dass Sie das Kind erkennen sollen?

Eda Button

Ein, Ãh, wie sagt man?

David Boder

Medaillon?

Eda Button

Ein Medaillon, ja.

David Boder

Ein Medaillon.

Eda Button

Aber ein StÃck war weg.

David Boder

Aha.

Eda Button

Und ich hatte das StÃck.

David Boder

Schon gut, und Sie hatten das StÃck.

Eda Button

Das StÃck.

David Boder

War es ein StÃck Metall?

Eda Button

Metall, ja.

David Boder

Und Sie haben das StÃck Metall dann abgebrochen und mitgenommen?

Eda Button

Ja.

David Boder

Und dann hat sie das Kind einfach in der Kirche gelassen?

Eda Button

In der Kirche gelassen. Aber sie war schon einverstanden mit die Superieur [von Saint-Vincent?] von de-Paul, von diese, Ãh, couvent . . .

David Boder

Ja, von diesem Konvent, ja.

Eda Button

Konvent. Und man hat das Kind in die Kirche gelassen um sechs Uhr, und die Frau ist weggelaufen, und dann hat man das Kind genommen.

David Boder

So. Und, Ãh, dann, was hat ihnen passiert?

Eda Button

[rÃuspert sich] Ich habe mich drei Monate versteckt.

David Boder

Oh, sie sind vom Ghetto weggegangen?

Eda Button

Vom Ghetto.

David Boder

Ihr Mann ist weggegangen und das Kind war untergebracht mit den Schwestern und Sie haben sich versteckt. Ja.

Eda Button

Und alle Griechen von Saloniki waren deportiert.

David Boder

Alle griechischen Juden.

Eda Button

Alle griechische Juden. War jede zwei, drei Tage waren, Ãh, Deportationen . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . von [unklar, wahrscheinlich âBaldadâ] das ist dort ein Lager . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . in, Ãh, Deutschland, in Auschwitz.

David Boder

In Auschwitz.

Eda Button

Auschwitz.

David Boder

Und dann, wenn hat man sie festgenommen wieder? Sie haben sich versteckt?

Eda Button

Ich habe mich versteckt drei Monate.

David Boder

Ja?

Eda Button

Dann ist ein Grieche gekommen. Und ich habe mit meine [unverstÃndlich] geredet hatte. Ich hab alles verkauft, ich habe ihm Geld gegeben und er hat mir mit griechische Papiere, griechische [unverstÃndlich] . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . er hat mir genommen, dass ich seine Frau war, und dann sind wir gelaufen von Saloniki bis Athen sind wir, Ãh, von Dorf zu Dorf mit, Ãh, Pferd und so . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

Zwanzig Tage von Saloniki bis Athen.

David Boder

Gelaufen.

Eda Button

Gelaufen.

David Boder

Wie lang dauert es, anders von Saloniki bis Athen zu fahren?

Eda Button

Ein Tag.

David Boder

Ein Tag. Und Sie sind zwanzig Tage gefahren?

Eda Button

Zwanzig Tage.

David Boder

Und er war ein christlicher Grieche?

Eda Button

Ein christlicher Grieche.

David Boder

Nun, und so hat er sie mitgenommen und dann sind sie nach Athen gekommen.

Eda Button

Athen gekommen. In Athen, in Athen war besetzt von Italiener. Und die Italiener haben nicht dasselbe, was man in Saloniki gemacht hat.

David Boder

Ja.

Eda Button

Die haben nicht appliquer le lois martiale.

David Boder

Ja. Also, so waren Sie in Athen [unverstÃndlich]. Ja. Was ist in Athen passiert?

Eda Button

In Athen habe ich meine Schwester gefunden, die da jahrelang hat dorthin gewohnt.

David Boder

Ja?

Eda Button

Und, Ãh, ich bin dorthin geblieben und, Ãh, vier Tage spÃter mein ist Mann von Berg gekommen, um Nachrichten von mich und mein Kind zu, zu haben.

David Boder

Ja?

Eda Button

Da hat er mir gefunden. Und er hat, Ãh, gewusst, dass mein Kind dort zu die katholische . . .

David Boder

Konvent.

Eda Button

. . . geblieben ist.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und mein Mann war sehr krank, und fÃr das hat man ihn vom Berg in Athen gebracht und zwei Monate ist er, Ãh, in Hospital geblieben.

David Boder

Ja. Und dann?

Eda Button

Und dann habe ich, weil ich hatte keine Papiere, ich war nicht, noch nicht Spanisch.

David Boder

Und der Grieche, der Sie mitgenommen hatte, ist weggegangen?

Eda Button

Er ist weggegangen und ich habe ihm ein Papier unterschrieben, dass ich nach dem Kriege, ich wollte ihm noch 5, Ãh, 10 [unverstÃndlich] noch geben.

David Boder

Ja, hmhm.

Eda Button

Und er ist, er hat mir, er war, er hat mir gelassen und er ist weg.

David Boder

Ja, hmhm.

Eda Button

Und dann bin ich, haben wir, habe ich, Ãh, ich habe sehr viel gelitten. Mein Mann war im Hospital und ich hatte kein Geld.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und mein Mann, wenn er 'sund? [Anmerkung: sie sagt wohl ein falsches Wort fÃr âgesundâ] war, er hat angefangen . . .

David Boder

Wenn er gesund war.

Eda Button

. . . wenn er gesund war, hat er angefangen, um [unverstÃndlich], wie sagt man? Er hat angefangen, so, Ãh, Sachen zu . . .

David Boder

Zu verkaufen.

Eda Button

. . . zu verkaufen von ein [unverstÃndlich] damit man ein StÃck Brot, Ãh . . .

David Boder

Hatte.

Eda Button

. . . hatte. Und wir sind geblie-, wir sind, Ãh, wir waren noch in eine, in das Haus von meiner Schwester.

David Boder

Ja.

Eda Button

Dann hat man, Ãh, sechs Monate spÃter ist auch meine Mutter von Athen, von Saloniki auch weggelaufen in Athen.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und wir haben alle zusammen gewohnt.

David Boder

Ja.

Eda Button

Acht Tage, acht Monate spÃter hat, Ãh, ist der Mussolini . . .

David Boder

Ja, Mussolini wurde beseitigt.

Eda Button

. . . wurde beseitigt. Und die Deutschen waren wieder in Athen und, Ãh, von Gestapo der, Ãh, Chef war wieder in Athen und er hat dasselbe Sachen, das man in Saloniki gemacht hat, hat man wieder in Athen angefangen.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und wir mÃssen wieder meine, Ãh, das Haus meiner Schwester lassen und wieder haben wir uns versteckt von hier und von dort.

David Boder

Und wo ist Ihre Schwester gegangen?

Eda Button

Meine Schwester hat sich versteckt in eine, Ãh, kleine Wohnung mit ein Mann.

David Boder

Mit ihrem Mann, ja?

Eda Button

Mit ihrem Mann und mit ihm die vier Kinder.

David Boder

Aha.

Eda Button

Und die zwei groÃe Kinder, zwei von 18 und 20 Jahre, man hatte damals gesagt, dass wer verheirat mit ein Christ war, konnten sie sich retten.

David Boder

Ja?

Eda Button

Und, Ãh, wir haben gedacht, dass [versuchen?], fÃr die MÃdchen zu retten, wÃrden sie, dass sie ein mariage blanc, eine . . .

David Boder

Falsche.

Eda Button

. . . eine falsche . . .

David Boder

Heirat machen.

Eda Button

Heirat machen. Und ich, ich habe angefangen, weil damals ich hatte schon meine spanische Papiere, ich war frei. Und ich hab angefangen, fÃr zwei Herren zu finden, griechische Herren, die wollten meine Nichte heiraten.

David Boder

Bloà als mariage blanc?

Eda Button

Nur . . .

David Boder

Um sie zu retten, ja.

Eda Button

. . . nur um die Kinder zu re-, die MÃdchen zu retten, damit sie arische Papiere bekommen, und sie konnten, Ãh, arbeiten um die ganze Familie zu, Ãh . . .

David Boder

ErnÃhren und unterstÃtzen.

Eda Button

. . . zu ernÃhren.

David Boder

Ja.

Eda Button

Weil der Vater lag auch versteckt wie die Mutter.

David Boder

Ja. Von ihrer Schwester.

Eda Button

Meine Schwester, ja.

David Boder

Und so?

Eda Button

Und dann habe ich gedacht, weil mein Mann noch war in dieselbe, ich war Spanisch, ich war, ich hatte geglaubt, dass ich war gerettet.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und ich hab angefangen, eine Frau fÃr meinen Mann auch zu finden.

David Boder

Ja, eine christliche Frau.

Eda Button

Eine christliche Frau. Und wir haben ein FrÃulein gefunden von 22 Jahre und dieses FrÃulein hat, sie war eine Kommunist, und sie hat, Ãh . . .

David Boder

Ãh, sie war einverstanden.

Eda Button

. . . einverstanden, dass sie wollte meinen Mann heiraten.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und man musste . . .

David Boder

Auch so eine mariage blanc?

Eda Button

Mariage blanc. Am sechsten Oktober mussten alle mariages blancs in die jÃdische Gemeinde deklar-, deklarier- wie sagt man?

David Boder

Ãh, deklariert werden.

Eda Button

Deklariert werden. Und es war schon fÃnfzehnten [Anmerkung: logisch wÃre hier der fÃnfte.] Oktober und mein Mann hatte noch keine Frau gefunden.

David Boder

Ja.

Eda Button

Am letzten Moment haben wir, dieses FrÃulein war einverstanden und sie sind, Ãh, sie haben alles schnell gemacht . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . und so haben sie sich verheiratet.

David Boder

Verheiratet.

Eda Button

Verheiratet.

David Boder

Ja. Hmhm.

Eda Button

Und dann, dann ist er wieder zurÃck zu mir gekommen in mein Haus . . .

David Boder

Ja

Eda Button

. . . und ich war, wenn, Ãh, wenn die Polizei wÃrde kommen, ich war Spanische und, Ãh, entschieden von mein Mann und ich konnte, ich musste nicht mit meinem Mann leben.

David Boder

Ja.

Eda Button

Weil er war, er war verheiratet mit eine Grieche.

David Boder

Ja, hmhm.

Eda Button

Und dann wir hatten geglaubt, dass mein Mann war gerettet.

David Boder

Ja.

Eda Button

An, Ãh, manche Monate. Dann, Ãh, wir haben unsere Haus gelassen . . .

David Boder

Hmhm.

Eda Button

. . . und wir sind, Ãh, in eine, mein Mann war in ein BÃro ist er da abends geblieben und ich war in eine griechische, zu eine griechische Frau versteckt.

David Boder

Warum haben Sie sich wieder verstecken mÃssen, sie hatten doch Papiere [unverstÃndlich]?

Eda Button

Ja, weil man hat angefangen, dass alle Juden mÃssen jede Woche die, Ãh, jÃdische . . . [zusammen] Gemeinde . . . mÃssen sie sich deklarieren.

David Boder

Hmhm. Ob sie verheiratet sind zu Christen oder nicht.

Eda Button

Ja, Ãh.

David Boder

Ja, hmhm.

Eda Button

Und, Ãh, wir waren in eine, Ãh, in ein Haus von meine, eine wie sagt man, Ãh, belle soeur . . .

David Boder

Eine SchwÃgerin.

Eda Button

. . . eine SchwÃgerin.

David Boder

Ja?

Eda Button

Und wir haben dorthin gewohnt. Mein Mann ist oft gekommen, wir haben dorthin gewohnt.

David Boder

Warum war es sicher bei Ihrer SchwÃgerin? War sie nicht jÃdisch?

Eda Button

Nein, Ãh, sie war JÃdin, aber sie war, Ãh, mit, Ãh, falsche Papiere, Ãh, deklariert.

David Boder

Als Christin, ja.

Eda Button

Als Christin deklariert, von ihrem Mann.

David Boder

[unverstÃndlich] Und dann haben Sie mit ihr gewohnt.

Eda Button

Wir haben gewohnt.

David Boder

Ja.

Eda Button

Dann haben wir ein Herr, ein jÃdische Herr haben wir gekannt [unverstÃndlich] . . .

David Boder

Ja?

Eda Button

. . . und wir wussten nicht, dass dieser jÃdische Herr war einverstanden mit die Deutsche.

David Boder

[Ãberrascht] Oh, er war mit den Gestapo verbÃndet.

Eda Button

Mit den Gestapo [unverstÃndlich].

David Boder

Ja.

Eda Button

Und . . . [kurze Pause]

David Boder

Und?

Eda Button

Manche, Ãh, Tage spÃter er hatte sich auch entscheiden lassen mit seine Frau.

David Boder

Ja er hat sich scheiden lassen.

Eda Button

Entscheiden lassen mit seine Frau. Und seine Frau war mit einem Christen verheiratet und er auch mit eine Christ. Und dann hat er mein Mann gesagt, âwarum nur, Ãh, machst Du auch, dass deine Frau auch mit eine Christ heiratet . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . warum machst du das nicht?â

David Boder

Ja.

Eda Button

Mein Mann hat mir, Ãh, gefragt, âwillst du das, dass du auch mit eine Christ, Ãh, [zusammen]. Ich habe gesagt ânein, ich hab so viel Angst, in die Kirche zu gehen, und alles was man machen muss . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . was man braucht. Und ich werde so bleiben. Vielleicht wird das Krieg schon zu Ende sein und ich werde mich so retten.â

David Boder

In welchem Jahr war das?

Eda Button

Das war in, Ãh, Anfang '44.

David Boder

Anfang '44, hmhm?

Eda Button

SpÃter ist meine, meine, Ãh, Schwiegermutter . . .

David Boder

Schwiegermutter, ja.

Eda Button

Schwiegermutter.

David Boder

Ihr, ihren Manns Mutter.

Eda Button

Manns Mutter mit mein Schwieger-, Ãh . . .

David Boder

SchwÃgerin

Eda Button

. . . -vater.

David Boder

Mit Schwiegervater.

Eda Button

Mit Schwiegervater. Sie waren in ein Dorf versteckt. Mein Schwiegervater war von 80 Jahre . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . und meine Schwiegermutter war von Ãh 70 Jahre.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und sie sind weggelaufen von Dorf zu Dorf. Weil sie waren von, aus Griechenland und sie haben sehr gut die Sprache gekannt . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . die griechische Sprache. Und so dass konnten sie sich retten.

David Boder

Hmhm?

Eda Button

Und sie sind in Athen gekommen.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und wir haben zusammen, alle gewohnt zu, Ãh, meiner Schwiegerschwester.

David Boder

Ja.

Eda Button

Dann, ein Tag haben wir gehÃrt dass dieser Herr, der bei uns gekommen ist, war, Ãh, war einverstanden mit die Deutsche.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und, Ãh, ich, ich wir haben Angst gehabt mein Mann und ich und wir sind weggelaufen in ein andere Schwieger-, Ãh, Schwiegerschwester . . .

David Boder

Zu einer anderen SchwÃgerin.

Eda Button

SchwÃgerin, SchwÃgerin, die auch in Athen wohnt in ein andere Quartier.

David Boder

Ja, hmhm?

Eda Button

Und meine Schwiegermutter ist geblieben mit die andere SchwÃgerin.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und, der, der jÃdisches Herr, er hat ein wenig Ãbel genommen, wie sagt man?

David Boder

Es hat ihm leid getan?

Eda Button

Leid getan am Ende. Und er hat meine Schwiegermutter gesagt, âDu sollst, ich weià nicht was, die Deutschen wissen, dass Ihr wohnt in dieses Haus. Und heute werden die Deutschen kommen und Euch

David Boder

Euch festnehmen?

Eda Button

Festnehmenâ.

David Boder

Hat dieser jÃdische Herr etwas zu Ihnen Schlechtes getan?

Eda Button

Ja.

David Boder

Was hat er getan?

Eda Button

Weil ich habe Angst gehabt und ich habe ihm eine Kleinigkeit, die ich gerettet hatte von Saloniki, so WÃsche und Kleider, und ich musste alles nach ihm geben . . .

David Boder

Und weglaufen?

Eda Button

. . . um, ja, wegzulaufen, ich hatte keine Haus zu bleiben und nichts.

David Boder

Aha. Und dann hat er Ihrer Schwiegermutter gesagt . . .

Eda Button

Nein, er hat meinem Schwieger- . . .

David Boder

. . . -mutter?

Eda Button

. . . -bruder gesagt

David Boder

Ihrem Schwager?

Eda Button

Meinem Schwager, auch ein Advokat . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . dass die Deutschen wÃrden, Ãh . . .

David Boder

Kommen?

Eda Button

Kommen, in Haus kommen. Und er sollte sich retten, weglaufen. Aber die Mutter, weil sie ja alt war, und der Vater konnten im Haus bleiben.

David Boder

Ja.

Eda Button

Aber im Moment, da mein, mein Schwager das gesagt hat, er ist weg von zu Hause gekommen, und er hat meine Schwieger- . . .

David Boder

Vater?

Eda Button

. . . vater und meine Schwiegermutter, die noch im Tisch waren . . .

David Boder

[unverstÃndlich]

Eda Button

. . . im Speisezimmer. . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . hat er gesagt, [schleunigst?] soll sie, Ãh . . .

David Boder

Weglaufen?

Eda Button

Weglaufen, und mein Schwiegervater hatte keine Zeit, meine Jacke, etwas anzuziehen und meine Schwiegerschwester und sie sind weggelaufen von die, die, die Treppe von [unverstÃndlich] . . .

David Boder

Von hinten, ja.

Eda Button

. . . von hinten. Und im Moment, das sie war, sie sind weggelaufen, sie haben noch das Licht brennen gelassen.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und dann meine Schwiegerbruder er ist weggelaufen mit seiner Frau. Da ist er zu der Jude, der das [unverstÃndlich] wollte, das ihm gesagt, sie sind schon weggelaufen. Da hat der Jude gesagt, "Und Deine Mutter ist auch weggelaufen?" Hat er gesagt "Ja, natÃrlich - konnte mich nicht retten, und meine Mutter und mein Vater lassen". Da hat er gesagt "Was hast Du gemacht? Die Deutschen werden verstehen, dass ich habe Euch gesagt, sie sollen weglaufen".

David Boder

Das war der christliche [kÃnnte auch âhilfreicheâ heiÃen] Mensch?

Eda Button

Der Jude.

David Boder

Ja.

Eda Button

Er war ein Jude.

David Boder

[Ãberrascht] Ach, er war ein Jude, der mit den Deutschen gearbeitet hat?

Eda Button

Ja, ja. Er war ein Jude.

David Boder

Ja.

Eda Button

Ein griechischer Jude.

David Boder

Ein griechischer Jude, der mit den Deutschen gearbeitet hat? Nun?

Eda Button

Und er hat gesagt, "Was haben Sie gemacht? Die Deutschen werden verstehen, dass ich habe Euch das gesagt, und was hÃtten wir machen". Da hat mein Schwager gesagt, "Ich konnte meine Mutter nicht lassen, mein Vater, ein 80jÃhriger Mensch, im so lassen". Und dann wir sind weggelaufen. Da sind wir wieder die, der, mein Schwager, und meine SchwÃgerin, Ãh nicht der Schwager . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . der Schwiegervater . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . mein Schwiegermutter sind zu uns gekommen, wo wir hatten nur eine KÃche mit zwei Zimmern, wo wir waren schon 6, 8 Personen. Und, Ãh, eine hat sich im Bett im Boden gelegt und so sind wir manche Tage wieder geblieben.

David Boder

Und dann wie wurden Sie deportiert?

Eda Button

Ich war deportiert, wo/obwohl [unklar] mein Mann hatte gesagt, dass ich fahren musste in Barcelona fahren.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und weil der erste Gruppe von Saloniki, von spanische Gruppe, war fÃnf [evtl. auch âzwÃlfâ] Monate in Belsen, dann waren sie von Frankfurt . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . waren sie in Barcelona, wirklich in Barcelona, und wir haben Briefe von ihnen erhal . . .

David Boder

Bekommen?

Eda Button

. . . bekommen, dass sie waren schon in Barcelona. Man hat uns damals gesagt, dass alle Juden von, spanische Juden von Athen wÃrden wieder gerade nach Barcelona fahren.

David Boder

Ja.

Eda Button

Da hat mir mein Mann gesagt, âwarum willst Du Dich noch verstecken, wenn [unverstÃndlich], dass man der Vater und gerade nach Auschwitz. . .

David Boder

Geschickt?

Eda Button

. . . geschicken. Warum willst Du dann machen, wenn Du auch nicht nach, Ãh, Barcelona.

David Boder

Ja.

Eda Button

Einen Monat wirst Du in Barcelona bleiben, Weltkrieg wird beenden . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . und Du wirst wieder zurÃckkommen. Und ich fahr im Sonntag, Ãh, nicht Sonntag, [fragend] dimanche [unverstÃndlich]?

David Boder

Ja, Montag.

Eda Button

Am Montag war ich im spanischen Konsulat und, zum Fragen, was der spanische, was muss ich machen. Weil alle Spanier waren schon deklariert, und alle waren schon im jÃdische Gemeinde. Und dann hat er gesagt, am Sonntag mÃssen sie um 9 Uhr, mÃssen sie alle nach Spanien fahren.

David Boder

Nach Spanien?

Eda Button

Nach Spanien fahren.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und ich bin gegangen im Konsulat zu fragen, was ich machten muss, machen muss. Dort war ein katholischer, Ãh, wie sagt man?

David Boder

Priester? Minister?

Eda Button

Ein, ja . . .

David Boder

Padre?

Eda Button

. . . ich sage doch schon, und der wusste, dass mein Kind war versteckt in Saloniki.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und er hat zu mir gesagt, "Was brauchst Du noch hier zu sein. [unverstÃndlich] von einem Haus zu einem andern. Und es ist besser, Du sollst nach Spanien fahren. Dort wirst Du frisches Luft atmen und frei sein und ein Monat spÃter wirst Du zurÃckkommenâ.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und am Ende [?] ich habe auch der Konsul gefragt. Der Konsul hat zu mir gesagt, âFÃr Dich ist das Beste, musst Du nach Spanien fahren.â

David Boder

Ja.

Eda Button

âIn acht, Ãh, fÃnf Tagen werden Sie in Barcelona sein und Sie werden frei sein.â Dann bin ich zu Hause gekommen, mit der Pfarrer . . .

David Boder

Mit dem Pfarrer?

Eda Button

Ja, mit dem Pfarrer bin ich zu Hause gekommen. Mit das Auto von der . . .

David Boder

Konsulat?

Eda Button

. . . Konsulat. Ich sollte etwas, eine Valise nehmen, etwas WÃsche, etwas fÃr mich abholen. Und ich bin zu Hause gekommen und ich hatte keine Zeit, meinem Mann zu sagen, dass ich werde wegfahren. Weil in einer Viertel Stunde musste manâ[pause]âschon im Bahnhof sein, weil der Zug musste wegfahren.

David Boder

Ja.

Eda Button

Weg. Ich bin zu Hause gekommen, und mein Mann hatte keine Zeit, nicht einmal mehr, zu hÃren was los war. Ich habe so eine paar Sachen genommen, keine Zeit, und ich bin mit dem Padre im Auto gefahren. Wir sind zum, wieder in Konsulat gegangen und der Minister spanische Konsul mit seiner Frau ist auch, war dort, Ãh, er hat uns gewartet und alle zusammen sind wir im Bahnhof gekommen. Bin ich im Bahnhof, Ãh, der Auto, Ãh, der [arretÃ?]. . .

David Boder

Sind zurÃckgegangen?

Eda Button

Nein, [unverstÃndlich]

David Boder

Geblieben? [unverstÃndlich]

Eda Button

Ja, und sind, ich habe angefangen zu weinen. Ich habe der Konsul gesagt, âich will nicht wegfahrenâ. Hat er gesagt, "Nein, das Beste ist, weil sie sollen [nach] Spanien fahren. Und in einen Monat ist schon der Krieg zu Ende und Sie werden zurÃckkommen".

David Boder

Ja.

Eda Button

Habe ich der Padre gebetet, er sollte, er sollte, sich kÃmmern fÃr meine Kind in, Ãh . . .

David Boder

Im Konvent?

Eda Button

In Salonika. Ja, im Konvent. Hat er gesagt, "Ja, ja, Du wirst zurÃck sein, und Du kannst Dich . . . â

David Boder

[unterbricht] Nun [unverstÃndlich], und wie sind Sie dann weggegangen?

Eda Button

Ich bin gekommen im Bahnhof, und ich habe angefangen zu gehen.

David Boder

Und waren dort schon andere Juden?

Eda Button

Nein, wir waren nicht von die rechte Seite, wir waren von die andere Seite hin gekommen. Wir wussten nicht, wo die spanischen Juden waren. Da haben wir gesehen, dass alle Wagone waren schon mit barbelÃ, wie sagt man?

David Boder

Mit Draht?

Eda Button

Mit Draht.

David Boder

Mit Draht. Ja?

Eda Button

Und ich habe nicht Juden, Juden gesehen. Ich habe vom Fenster von die Drahte

David Boder

Ja.

Eda Button

Ich habe gesagt "Das ist jetzt [unverstÃndlich], dÃrfen wir reisen. Ich habe Angst und ich will zurÃckkommen in Athen. Ich will nicht reisen. Ich will nicht weggehen".

David Boder

Ja.

Eda Button

Da hat mir die Frau von der spanische Konsul gesagt, "Sie haben recht, aber die Deutschen haben uns falsch gesagt, man hat uns gesagt, dass Sie mÃssen mit 2. Klasse . . . "

David Boder

Mit 2. Wagon fahren?

Eda Button

. . . mit 2. Klasse Wagon fahren. Und die Deutschen haben uns . . .

David Boder

[In English] The spool ended and I am making an attachment so that this spool will have probably more than 33 minutes. The story is becoming interesting and I decided to continue.

David Boder

[In German] Also, sagen Sie mal, dann sind sie dort gewesen, fangen Sie noch mal an. Ja?

Eda Button

Ich war im Bahnhof gewesen und ich habe die Juden gesehen, die sie in Wagon gestritten [sic!] war mit Drahte. Ich hab so Angst gehabt, ich habe angefangen zu weinen. Da habe ich gefragt . . .

David Boder

Da hat die Frau vom . . .

Eda Button

Ich habe die Frau vom Spanische Konsul gesagt, "Wo sind jetzt die Wagon von 2. Klasse? Ich kann nicht so fahren. Und ich will zurÃck in Athen . . . "

David Boder

Nach Athen?

Eda Button

Nach Athen.

David Boder

Ja.

Eda Button

Hat sie mir gesagt, "Sie haben recht, die Gestapo haben falsch gesagt. Und Sie kÃnnen sich, Sie kÃnnen zurÃckkommen".

David Boder

Ja.

Eda Button

Und langsam, langsam bin ich gegang-, bin ich zurÃckgegangen, und der Konsul mit seiner Frau, und sein SekretÃr und der Padre . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . sind, sind im Zug gegangen um der spanische Gruppe zu grÃÃen. Die die fort musste nach Spanien . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . wurden sie im letzten Moment grÃÃten.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und ich war [bisher?] im Auto.

David Boder

Ja.

Eda Button

Ich wusste nicht, was ich machen soll, weil es war deutsche Polizei.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und ich dachte, was soll ich antworten, wenn sie meine Papiere fragen, verlangen.

David Boder

War da kein Chauffeur?

Eda Button

Ja, der Chauffeur auch war, Ãh, er ist auch gegangen, um die spanische Gruppe zu grÃÃen.

David Boder

Ja.

Eda Button

Denn er hat alle [unverstÃndlich].

David Boder

Ja.

Eda Button

Und ich bin geblieben. Und dann, Ãh, manche Minute spÃter der Pfarrer ist zurÃckgekommen, da hat er mir gesagt, "warum bist du da?" Ich hab gesagt, "ich habe Angst und ich will nicht fahren. Und ich will zurÃck nach Athen". Da hat er mir gesagt, "Und, ich werde, Du kannst nicht hier drauÃen bleiben. Die Deutschen kÃnnen Dich Deine Papiere verlangen - komm drin in der Auto". Und ich bin im Auto gegang-, gekommen, ich bin, ich habe mich gesessen. Und ich hab so Angst gehabt, dass die Deutschen mich meine Papiere nicht verlangen.

David Boder

Ja.

Eda Button

Aber weil die spanische Fahne war im Auto . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . ich hab gedacht, dass die Deutschen konnten nicht halt, Ãh . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . die Papiere verlangen. Und ich war dort, ich hab gewartet. Manche Minuten spÃter, ich hab so Angst gehabt, ich hab gewartet, dass die, der Konsul und

David Boder

Seine Frau?

Eda Button

GrÃÃen, ja, grÃÃen die spanische Gruppe und dass er zurÃckkommt, um mich nach Athen wieder . . .

David Boder

ZurÃckzubringen?

Eda Button

. . . zurÃckzubringen. Manche Minute spÃter ich seh, dass mein Bruder kommt. Mein Bruder war auch in Wagon mit meiner alte Mutter von achtzig Jahre.

David Boder

Ja.

Eda Button

Als Spanier wieder.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und mein Bruder ist gekommen und er hat mir gefragt, warum bleib ich da, und warum, warum . . .

David Boder

[Unterbrechung; Boder scheint mit einer anderen Person im Hintergrund zu sprechen.]

Eda Button

Warum, mein Bruder hat mir gesagt, "warum bleibst Du da? Der Padre hat mir gesagt, dass Du hier bist und Du bist bis hier gekommen, und Du sollst mit uns nach Spanien fahren. Und wenn Du wieder nach Athen fahren, Ãh . . . "

David Boder

ZurÃckkehren?

Eda Button

. . . Ãh, willst, man wird Dich wieder, also . . .

David Boder

Verraten?

Eda Button

Wieder verraten und damals wirst Du gerade in Auschwitz . . .

David Boder

Gehen.

Eda Button

. . . gehen". Und er sagte, "Musst Du mit uns kommen, wir fahren nach Spanien. Wir haben viel Brot im Zug.

David Boder

Im Zug, ja.

Eda Button

Und man hat alle ErnÃhrung von, von alle Juden haben Geld gegeben und man hat uns, man hat viele ErnÃhrung gekauft. Und wir werden ganz eine gute Reise machen. Und du sollst nicht, Ãh . . .

David Boder

Angst haben?

Eda Button

Angst haben, Du sollst mitkommen". Er hat meine Valise genommen und wir sind gekommen. [UnverstÃndlich, bin ich zu] der Zug gekommen, den ich gesehen habe, der Wagon von meiner Mutter, alte Mutter, und . . .

David Boder

Wo war Ihr Vater?

Eda Button

Mein Vater war schon lange gestorben. Bedauerlich.

David Boder

Ach so.

Eda Button

Und ich habe meine Mutter gesehen, und meinen Bruder und alle Leute, die dort [drin] waren. Sie waren meistens die reichsten jÃdischen Familie von Griechenland.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und ich habe alle Leute gesehen. Ich habe gesagt, was habe ich gemacht, warum bin ich gekommen.

David Boder

Aha.

Eda Button

Aber zwei Minuten spÃter der Zug musste schon weg und ich habe nur der Zeit gehabt, der Padre zu sagen, er sollte aufpassen auf mein Kind.

David Boder

Nun, Ihre [unverstÃndlich]. Nach wo, Ãh wohin hat man Sie genommen?

Eda Button

Man hat mir genommen von Athen.

David Boder

Wohin, wo hin?

Eda Button

In, nach Bergen-Belsen. Man hat mich . . .

David Boder

[unterbricht] Nicht nach Spanien?

Eda Button

Nein. Es war falsch. Man hat uns gesagt, dass wir wÃrden nach Spanien, aber wir fahren in Bergen-Belsen.

David Boder

Aha. Und wie lange waren Sie in Bergen-Belsen?

Eda Button

Ich war Ãh [Ãberlegt] genau, Ãh, von, von 12. April '44 sind wir von Athen und wir sind in Bergen-Belsen nach 14 Tage mit dem . . .

David Boder

[unterbricht] ja, und wie lange waren Sie dort?

Eda Button

Und wir waren bis 5. April '45 . . .

David Boder

'45.

Eda Button

. . . sind wir dann dort hin, in Bergen-Belsen..

David Boder

[unterbricht] Nun, sagen Sie mal, wie haben Sie Ihr Kind zurÃckbekommen hier in Paris?

Eda Button

Bin ich, wir waren so, so lange in Belsen.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und wir waren, wir hatten sehr schlechte ErnÃhrung, Ãh . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . und alle schrecklich und jeder Monat ist der, Ãh, deutsche Chef ist er gekommen und er hat uns gesagt, noch ein wenig Geduld, noch ein paar Tage, dann wir nach Spanien fahren.

David Boder

Ja. Also, [unverstÃndlich] Ich, Ãh, habe ich gehÃrt, ich war gestern abend. Sie sagen, die "Mother Superior" hat Ihr Kind zurÃckgebracht.

Eda Button

Ja.

David Boder

Wer hat Ihre Reise bezahlt?

Eda Button

Ich, Ãh, ich habe verlangt von, meinen Mann, hat von Tel Aviv, hat er zu, ins Jerusalem geschrieben. Der Joint mÃssen uns helfen, um unsere Kind zu holen. Der Joint, ein Chef von einer, ein Direktor vom Joint hat mir ein Brief geschickt . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . und ich sollte doch hinkommen. Und, Ãh, der Direktor hat mir gesagt: "Wollen Sie nach Griechenland fahren, um Ihre Kind zu holen?" Da habe ich gesagt, "Nein, ich will nicht nach Griechenland fahren. Ich kann dieses, Ãh, Land nicht mehr sehen. Und ich will in PalÃstina fahren, um frei zu sein".

David Boder

Und?

Eda Button

Da hat er mir gesagt, "Wie werden Sie Ihre Kind holen?" Hab ich gesagt, "Ich fahre jetzt nach PalÃstina, weil der jÃdische agence Palestinienne hat mir ein Permit gegeben und wir fahren alle zusammen in, nach ein paar Tage, werden wir in, Ãh, PalÃstina fahren. Und von dort werde ich versuchen, mit griechische Papiere, weil ich werde mich wieder mit mein Mann heiraten . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . und ich werde meine griechische Papiere haben, so dass ich nach Griechenland fahren, um mein Kind zu holenâ.

David Boder

Aha. [unverstÃndlich] Dennoch hat man das, hat die Sister Superior das Kind hier gebracht. Wie waren die zurÃck nach [Button fÃllt Boder ins Wort, Rest schwer verstÃndlich]?

Eda Button

Ja. Denn ich habe gesehen, dass der, der Agence Palestinienne hat mir am letzten Moment mein Permit genommen, weil sie haben ein Telegramm erhalten, dass mein Mann hat mir ein Permit geschickt, fÃr mich.

David Boder

Ja.

Eda Button

In englische Konsulat.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und dieses Permit, das sie, das sie halt dort hatten mir gegeben, hat man mir in ein, Ãh, ein andere Frau gegeben, die schon in PalÃstina jetzt/ist.

David Boder

Ja.

Eda Button

Und ich bin hier geblieben. Da habe ich wieder angefangen zum telegraphieren, um das Kind zu haben. Weil der Direktor von Joint . . .

David Boder

Ja.

Eda Button

. . . Ãh, Herr Grinley, wollte nach Griechenland fahren. Er ist gefahren, da hat man hier die SekretÃre, hat man hierhin telegraphiert, er sollte, wenn er wieder zurÃckkommt, er sollte mein Kind von, von Konvent in Saloniki nehmen, holen. Und ich habe Papiere, ich habe unterge-, unterschrieben, dass ich, ich gebe die Autorisation, mein Kind zu holen. Und ich war im KommisÃr und alles war in Ordnung. Da haben die Schwestern mein Kind wieder nicht gegeben.

David Boder

Warum?

Eda Button

Weil das Kind war schwach, sie haben gesagt. Und sie hat, die SupÃrieure hat mir ein Telegramm geschickt, dass sie wollte selbst mein Kind im August, im August bringen.

David Boder

Ja.

Eda Button

Da war ich zu der, wieder zu der Direktor von Joint, ich hab gesagt "wenn die, im August kann ich, ich habe schon eine Permit vielleicht hier, und es ist schnell noch in PalÃstina fahren. Und wollen Sie denn die, Ãh, die Schwester bringt mein Kind frÃher. Wollen Sie die, die Reise zahlen?â Hat er mir der Direktor gesagt, "Ja, wir zahlen die Reise und man muss das Kind hier bringen."

David Boder

Nun, sagen Sie, wie lange ist das Kind jetzt hier?

Eda Button

Mein Kind ist seit 15 Tagen, mein Kind hier.

David Boder

Ja. Hat sich das, Sie sagen das Kind hat sich nicht an Sie gewÃhnt?

Eda Button

Das Kind hat sich nicht gut gewÃhnt, weil sie da, dort sehr gut, Ãh . . .

David Boder

Gehalten?

Eda Button

. . . gehalten, sehr gute ErnÃhrung, man hat sie sehr viel geliebt. Vielleicht haben sie gesagt, dass [ich? sie?] wÃrde nicht zurÃckkommen.

David Boder

Ja.

Eda Button

Sie wollten dem Kind, Ãh . . .

David Boder

Behalten.

Eda Button

. . . behalten, Ãh . . .

David Boder

Und wie, sagen Sie, hat das Kind gebetet, wie hat das Kind gebetet, wenn Sie zurÃck . . .

Eda Button

[unterbricht ihn] Mein, mein Kind hat gebetet, dass der liebe kleine Jesus von seine Mutter und seine vater, Ãh . . .

David Boder

. . . grÃÃen?

Eda Button

Nein, Ãh, [unverstÃndlich] . . .

David Boder

Erhalten?

Eda Button

. . . erhalten, seine Mutter sollte viel schnell zurÃckkommen, seine Mutter sollte katholisch werden.

David Boder

Ja. Und das Kind sagt jetzt, dass es manchmal, manchmal sagt, dass es will zurÃckgehen zu den Schwestern?

Eda Button

Das Kind weil ich bin deportiert und ich habe nichts, was die Schwestern dort, sehr viel, Ãh . . .

David Boder

Gegeben haben?

Eda Button

. . . Ãh, ErnÃhrung hat und besonders von mein Kind. Ich hab sie hier in [unverstÃndlich] gebracht, man hat, der Arzt, die Ãrzte haben sie ge-

David Boder

Untersucht?

Eda Button

. . . untersucht, und ich musste sie operieren lassen fÃr Hals und Nase. Und fÃr dass das Kind auch, dass ich habe von Moment das sie zu mir gekommen ist und sie hat gelitten, sie glaubt, dass ich habe sie schlecht gemacht. Und besonders wenn sie, die Kleine, vielleicht hat man sie gesprochen, dass die Mutter eine schlechte . . .

David Boder

Naja.

Eda Button

. . . ich weià nicht, was man ihr gesagt hat. Und ich muss jetzt doch langsam, langsam mit, Ãh, viel geben, mit viel, Ãh . . .

David Boder

Mit viel Aufmerksamkeit [beide sprechen gleichzeitig] . . .

Eda Button

. . . mit Aufmerksamkeit und langsam wird sie, wird das Kind zu mir gehÃren. Aber . . .

David Boder

[unverstÃndlich]. Ja?

Eda Button

Das Kind liebt sehr fÃr die Schwestern. Und sehr viel gebetet/bedeutet [unklar]. Und ich hab sie diese Woche in die jÃdische, Ãh . . .

David Boder

Synagoge?

Eda Button

. . . Schwestern. Und sehr viel gebetet/bedeutet [unklar]. Und ich hab sie diese Woche in die jÃdische, Ãh . . .

David Boder

Synagoge?

Eda Button

Synagoge gebracht und ich habe gesagt, Du sollst hier beten. Ein Kind betet [?] in Synagoge zu den Vater.

David Boder

Ja. Nun, das wird schon alles gut werden Mrs. Button. Ich danke Ihnen sehr. Das ist eine sehr wichtige Geschichte, die Sie uns erzÃhlt haben.

David Boder

[In English] This concludes Spool 26. There are additional twenâ, hm, twelve minutes of wire on it that will have to be rewound. It's Illinois Institute of Technology recording, wire recording of a Greek Jewish woman, Eda Button, of 34 years old, who now has, eh, whom now her child was returned that was kept in a convent in Saloniki. And she plans to reunite herself with her husband in Tel Aviv whom she will have to remarry because for needs of, for expediency she divorced him in Greece.

David Boder

[In German] Danke sehr Frau Button.

var english_translation = { interview: [ David Boder

[In English] This is Spool 9-26 A and B. Apparently, the end which was on Spool 27 has been combined here with 26. This has to be checked again. October 22nd, 1950. Boder.

David Boder

July 5th 1946. [The correct date is August 5th.] Number 9 Rue Guy Patin. A home for adult displaced persons. Some the Jewish . . .

David Boder

[In German] So, tell me. What is your name, Mrs. Button?

Eda Button

Speak German?

David Boder

In German.

Eda Button

My name is Eda Button. I was deported from Athens in, eh, April '44.

David Boder

And where were you deported?

Eda Button

I was deported to, eh, Bergen-Belsen.

David Boder

Yes. So, tell me, eh, where is your husband?

Eda Button

My husband ran awaâ, he was, in, eh, Palestine, in Tel Aviv.

David Boder

Is he now in Tel Aviv?

Eda Button

No. When I was deported, my husband ran away in Turkey and from Turkey in, eh, Palestine.

David Boder

Yes. And, eh, is he now in Tel Aviv in Palestine?

Eda Button

My husband is in Tel Aviv in Palestine.

David Boder

Do you receive letters from him?

Eda Button

Yes, I receive. And I'm waiting my permit . . .

David Boder

Yes?

Eda Button

. . . to travel to Palestine with my child.

David Boder

Aha. Is this the only child that you have?

Eda Button

The only child. From age 11 months I left him in, eh, [Daughters of Charity of Saint Vincent de Paul?] in, eh, Saloniki.

David Boder

Yes. And who returned the child to you now?

Eda Button

The Sister, the Superieur of [Saint-Vincent?] of de Paul personally brought my child by plane from, eh, Saloniki to here. Because my child was ill and weak.

David Boder

Yes [unintelligible].

David Boder

So, eh, tell me, eh, Mrs. Button. eh, tell me the whole story. How were you deported? How did everything begin when the Germans came to Greece. Are you Spanish?

Eda Button

I am Spanish, I was, eh, Greek, from, eh, from Greece.

David Boder

Yes.

Eda Button

My husband was Greek, but when I was a girl, I was Spanish.

David Boder

As a girl you were Spanish.

Eda Button

I was Spanish. And then we

David Boder

Were you born in Spain?

Eda Button

No, no. I was born in Saloniki, in Greece.

David Boder

Yes.

Eda Button

And we, eh, divorcà . . .

David Boder

You divorced.

Eda Button

. . . divorced with my husband in order to get Spanish nationality to not, eh, deport, eh, to Germany.

David Boder

Yes, why? Was your husband of Spanish nationality?

Eda Button

My husband was Greek.

David Boder

Yes.

Eda Button

Greek nationality and he had to go to, eh . . .

David Boder

Yes, and why did you have to divorce, then?

Eda Button

Because we were once told in, eh, Greece that the Spanish and the Italians didn't want to be, eh, deported . . .

David Boder

Hmhm.

Eda Button

[correcting herself] wouldn't be deported.

David Boder

Aha. So you divorced . . .

Eda Button

[interrupting] . . . divorced

David Boder

. . . your husband and you became Spanish, eh, again.

Eda Button

Spanish again.

David Boder

But tell me, eh, you didn't divorce of other reasons?

Eda Button

No, no, only for this.

David Boder

Only for this.

Eda Button

For this reason, in order to save my child.

David Boder

Yes. Now, let the child, eh, tell or sing us something, let's see.

Eda Button

Do you know something you'd like to sing? Something short.

Eda Button

[Mother sings a song. The child sings to the tune of the German children's song "Drei Chinesen mit dem Kontrabass." She sings in French]

David Boder

[In English] Sing something else with your mother together. Sing something else with your mother together, huh?

Eda Button

[Child and mother sing the "Battle Hymn of the Republic" in Greek. The child sings a children's song to the tune of "She'll be Coming Round the Mountain" in Greek]

David Boder

[In German] The child underwent surgery this week? What was she treated for?

Eda Button

For the tonsils and for the nose.

David Boder

Oh, she was treated for the tonsils and for the nose. They took out the adenoids.

Eda Button

Yes.

David Boder

Yes.

David Boder

[addressing someone in the room] Eh, send her up, please. Eh . . .

David Boder

Tell me, Mrs. Button. So when did they begin to persecute the Jews in Greece?

Eda Button

They really began in '42.

David Boder

Yes.

Eda Button

Because we had to go into, eh, into, eh, ghetto.

David Boder

Did they have a ghetto in Greece?

Eda Button

Yes, at the end of '42.

David Boder

In which city was that?

Eda Button

In Saloniki.

David Boder

And what was your husband's profession?

Eda Button

My husband was a lawyer.

David Boder

Your husband was a lawyer [together] in Saloniki. Where did he study?

Eda Button

At, eh, university. Greek university in Saloniki and Athens.

David Boder

He studied at the Greek university in Saloniki and Athens and he was a lawyer.

Eda Button

Yes.

David Boder

Uh, and how long had you been married when they, until when the Germans arrived?

Eda Button

I was married, eh, '39, eh, on October 22, '39.

David Boder

Married.

Eda Button

And a year . . .

David Boder

[he interrupts] Yes?

Eda Button

. . . a year later the Germans already arrived.

David Boder

Yes, and when was your child born?

Eda Button

My child was born in '42, May '42.

David Boder

The child was born in May '42. Now, tell me, eh, when, eh, did the Germans arrive and what did the Germans order the Jews to do?

Eda Button

They ordered that we leave our houses, leave all our furniture and that we have to go in, eh, ghetto. They marked several streets with, eh, how do you call it, with stars . . .

David Boder

Uh, with

Eda Button

with, eh, Magen David [Star of David] . . .

David Boder

Yes with Magen David.

Eda Button

with Magen David. And we haâ, we couldn't go out of these streets. There were police everywhere.

David Boder

Yes, but . . .

Eda Button

And we also have to wear the stars.

David Boder

And you also have to wear the stars. Now. Who did the houses in these streets belong to?

Eda Button

The, eh, the Jews. Mostly Jews and also Greeks.

David Boder

It was a Jewish quarter?

Eda Button

Yes, a Jewish quarter.

David Boder

Were the Greek evicted from there?

Eda Button

No, there were also Greek . . .

David Boder

Yes?

Eda Button

. . . but especially Jew and the Jews couldn't go into the shop. And my husband was, had to leave his, eh, office . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

. . . and he had to stay in, eh, at home all the time.

David Boder

I see.

Eda Button

At twelve o'clock, everyone had to be, eh, in the house.

David Boder

Yes. Now. And what did you live on, then?

Eda Button

On, eh, what we had. Our things, the things that we had salvaged, we sold that for the Greeks, for, eh, for not, eh . . .

David Boder

For very little.

Eda Button

. . . for very little, eh . . .

David Boder

And that's . . .

Eda Button

. . . what you lived on.

David Boder

. . . what you lived on.

David Boder

Yes.

Eda Button

And we have to be in a room with four, four people.

David Boder

Why? Four, eh, men and women together?

Eda Button

Yes, yes.

David Boder

And in one room. Did you, how many beds did you have?

Eda Button

One could sleep in the lower bunk in one room, in bed [unintelligible]. One family in one room.

David Boder

Yes. And when was the child born?

Eda Button

My child had already been born.

David Boder

Ah.

Eda Button

Had eleven months then.

David Boder

The child was eleven months old when you went into the ghetto. Well now. And when did you decide to divorce your husband?

Eda Button

[clears her throat] When my child was 10 months old . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

. . . my husband was a lawyer, and he had said, when, when, eh, they told us then, that the Spanish and the Italians . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

coulâ, weren't deported.

David Boder

Yes.

Eda Button

And my husband as a lawyer had thought, we should decide . . .

David Boder

[correcting her] Divorce.

Eda Button

. . . decide. And in this way I would become Spanish again. And I could rescue my fortune, how does one say?

David Boder

Your [unintelligible]. What, you could what?

Eda Button

My fortune, my property . . .

David Boder

Your property, yes.

Eda Button

. . . rescue your property . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

. . . and also my child.

David Boder

Yes.

Eda Button

But, eh, we have to . . .

David Boder

[interrupts] And when you divorced, did you live together then?

Eda Button

No. Not with my husband but only for other papers.

David Boder

Only other papers. And did that help?

Eda Button

That did not help.

David Boder

That did not help.

Eda Button

My husband had to go away, to run away . . .

David Boder

I see.

Eda Button

. . . because at the time we needed, they asked for 24 million for rescuing three.

David Boder

24 million drachmas.

Eda Button

Million drachmas.

David Boder

24 million . . .

Eda Button

Million drachmas they asked from us, eh . . .

David Boder

. . . asked for rescuing you.

Eda Button

. . . asked for rescuing three people. My husband and myself and my little child.

David Boder

Well, did you have the money?

Eda Button

No, we had no money. What I had, it was a house and, eh, terreâhow does one say?

David Boder

And land.

Eda Button

And land. And I couldn't, I had no money.

David Boder

I see, eh.

Eda Button

And then my husband ran away into the mountain [unintelligible], my child was rescued by an Italian woman, she left my child in the church.

David Boder

What do you mean, left in the church?

Eda Button

She, she came at six o'clock in the evening. She took my child. She put a, a piece of paper on the, eh . . .

David Boder

On the chest

Eda Button

. . . on the chest, that her name is Gilbelle and she is Catholic and she put a small croix, how does one say?

David Boder

A cross.

Eda Button

A cross and something that, that we may, eh, reconnaÃtre the child, that we may see . . .

David Boder

Yes that you might, eh, recognize the child.

Eda Button

. . . might recognize.

David Boder

What did she put on it so that you might recognize the child?

Eda Button

She placeâ, eh, she put a piece of paper. And she wrote Gilbette [The name is unclear and could be either "Gilbelle" or "Gilbette"], Catholic, the loving God please help her, please rescue her. And a small cross and something so that we might, eh, recognize the child.

Eda Button

Recognize. What did she put in so that you should recognize the child?

Eda Button

A, eh, how does one say?

David Boder

Locket?

Eda Button

A locket, yes.

David Boder

A locket.

Eda Button

But one piece was missing.

David Boder

I see.

Eda Button

And I had the piece.

David Boder

Alright, and you had the piece.

Eda Button

The piece.

David Boder

Was it a piece of metal?

Eda Button

Metal, yes.

David Boder

And you broke off the piece of metal and took it with you?

Eda Button

Yes.

David Boder

And then she simply left the child in the church?

Eda Button

Left her in the church. But she had already agreed with the Superieur of the [of Saint-Vincent?] of de Paul, of this, eh, couvent . . .

David Boder

Yes, of the convent, yes.

Eda Button

. . . convent. And the child was left in the church at six o'clock, and the woman ran away, and then they took the child.

David Boder

I see. And then, eh, what happened to you?

Eda Button

[clearing her throat] I went into hiding for three months.

David Boder

Oh, you went away from the ghetto?

Eda Button

From the ghetto.

David Boder

Your husband had left, and your child was cared for by the sisters, and you went into hiding. Yes.

Eda Button

And all the Greeks of Saloniki were deported.

David Boder

All Greek Jews.

Eda Button

All Greek Jews. Every two, three days, there was, were, eh, deportations.

David Boder

Yes.

Eda Button

From [unintelligible, perhaps "Baldad"?]. That is a camp there . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

. . . in, eh, Germany, in Auschwitz.

David Boder

In Auschwitz.

Eda Button

Auschwitz.

David Boder

And then, when were you arrested again? You went into hiding?

Eda Button

I went into hiding for three months.

David Boder

Yes.

Eda Button

Then a Greek came. And I talked to my [unintelligible]. I sold everything, I gave him money and he [unintelligible] me with Greek papers, Greek . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

he took me, so that I was his wife, and then we walked from Saloniki to Athens we, eh, from village to village by, eh, horse and that is how . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

Twenty days from Saloniki to Athens.

David Boder

On foot.

Eda Button

On foot.

David Boder

How long does it take to drive from Saloniki to Athens?

Eda Button

A day.

David Boder

And you drove for twenty days?

Eda Button

Twenty days.

David Boder

And he was a Christian Greek?

Eda Button

A Christian Greek.

David Boder

Well, and that is how he took you with him, and then you came to Athens.

Eda Button

Came to Athens. In Athens, in Athens was occupied by the Italians. And the Italians didn't do the same that was done in Saloniki.

David Boder

Yes.

Eda Button

They didn't apply martial law..

David Boder

Yes. So you were in Athens [unintelligible]. Yes. What happened in Athens?

Eda Button

In Athens, I found my sister, who had been living there for years.

David Boder

Yes?

Eda Button

And, eh, I stayed there, and, eh, four days later my husband came from the mountain, in order to, to receive news of me and my child.

David Boder

Yes?

Eda Button

He found me there. And he, eh, knew that my child remained there to the Catholic . . .

David Boder

Convent.

Eda Button

. . . and my husband was very ill and for that reason they brought him from the mountain in Athens and for two months he, eh, stayed in hospital.

David Boder

Yes. And then?

Eda Button

And then I, because I had no papers, I wasn't, not yet Spanish.

David Boder

And the Greek man who had taken you, left?

Eda Button

He left, and I signed him a paper that after the war I still wanted to give him five, eh, ten [unintelligible].

David Boder

Yes, hmhm.

Eda Button

And he is, he, he was, he left me and he went away.

David Boder

Yes, hmhm.

Eda Button

And then I, we, I, eh, I suffered a lot. My husband was in hospital, and I had no money.

David Boder

Yes.

Eda Button

And my husband, when he was healâ, he began to . . .

David Boder

When he was healthy.

Eda Button

. . . when he was healthy he began to, in order to [unintelligible], how does one say? He began to . . .

David Boder

To sell.

Eda Button

. . . to sell things [unintelligible] so that we, eh . . .

David Boder

Had.

Eda Button

. . . had a piece of bread. And we stayâ, we, eh, we still were in a, in my sister's house.

David Boder

Yes.

Eda Button

Then, eh, six months later, my mother, too, ran away from Athens, too ran away from Saloniki in Athens.

David Boder

Yes.

Eda Button

And we all lived together.

David Boder

Yes.

Eda Button

Eight days, eight months later, eh, Mussolini is . . .

David Boder

Yes. Mussolini was overthrown.

Eda Button

. . . was overthrown. And the Germans were in Athens again and, eh, the, eh, head of the Gestapo was in Athens again and he did the same things that were done in Saloniki, they began to do in Athens again.

David Boder

Yes.

Eda Button

And we have to leave my, eh, my sister's house and again we went into hiding here and there.

David Boder

And where did your sister go?

Eda Button

My sister hid in a, eh, small apartment with a man.

David Boder

With her husband, right?

Eda Button

With her husband and with him the four children.

David Boder

I see.

Eda Button

And the two grown children, two of eighteen and twenty years, we were told then that those married to a Christian might save themselves.

David Boder

Yes?

Eda Button

And, eh, we thought that [try?] for to save the girls they would, that they do a mariage blanc, a . . .

David Boder

Do a false . . .

Eda Button

. . . a false . . .

David Boder

. . . marriage.

Eda Button

. . . marriage. And I, I began, because then I already had my Spanish papers, I was free. And I began in order to find two gentlemen, Greek gentlemen, who wanted to marry my niece.

David Boder

Only as a mariage blanc?

Eda Button

Only . . .

David Boder

To save them, yes.

Eda Button

. . . only to saâ the children, to save the girls so that they might get Aryan papers and they might be able to, eh, work in order to feâ the family . . .

David Boder

To feed and support.

Eda Button

. . . to feed.

David Boder

Yes.

Eda Button

Because the father was also in hiding as well as the mother.

David Boder

Yes. Of your sister.

Eda Button

My sister, yes.

David Boder

And then?

Eda Button

And then I thought, because my husband was in the same, I was Spanish, I was, I had thought that I was saved.

David Boder

Yes.

Eda Button

And I began to also find a wife for my husband.

David Boder

Yes, a Christian wife.

Eda Button

A Christian wife. And I found a young woman, twenty-two years old, and this young woman, she was a communist and she, eh . . .

David Boder

Eh, she agreed.

Eda Button

. . . agreed that she wanted to marry my husband.

David Boder

Yes.

Eda Button

And one had to . . .

David Boder

Also a kind of mariage blanc?

Eda Button

Mariage blanc. On October 6, all mariages blancs had to be deâ, declâ how does one say?

David Boder

Eh, declared.

Eda Button

Had to be declared. And it was already October 15 [possibly she means October 5?] and my husband had not yet found a wife.

David Boder

Yes.

Eda Button

At the last moment we, the young woman agreed, and they, eh, they did it quickly . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

. . . and so they got married.

David Boder

Married.

Eda Button

Married.

David Boder

Yes, hmhm.

Eda Button

And then, then he came back to me in my house . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

. . . and I was, eh, if the police should come, I was Spanish and decided [again, she means "divorced"] from my husband and I could, I didn't have to live with my husband.

David Boder

Yes.

Eda Button

Because he was, he was married to a Greek.

David Boder

Yes, hmhm.

Eda Button

And then we had thought that my husband was saved.

David Boder

Yes.

Eda Button

And, eh, some months later. Then, eh, we left our house . . .

David Boder

Hmhm.

Eda Button

. . . and we, eh, in a, my husband was in an office, he stayed there in the evening, and I was hidden in a Greek, at a Greek woman.

David Boder

Why did you have to hide yourself again, you did have papers [unintelligible]?

Eda Button

Yes, because they began that all Jews have to each week declare the, eh, Jewish . . . [simultaneously] community . . . they have to declare themselves.

David Boder

Hmhm. Whether they are married to a Christian or not.

Eda Button

Yes, eh.

David Boder

Yes, hmhm.

Eda Button

And, eh, we were in a, eh, in a house of my, aâhow does one sayâeh, belle soeur?

David Boder

A sister-in-law.

Eda Button

A sister-in-law.

David Boder

Yes?

Eda Button

And we lived there. My husband came often, we lived there.

David Boder

Why was it safe with your sister-in-law? Wasn't she Jewish?

Eda Button

No, eh, she was Jewish, but she was, eh, declared with, eh, with false papers.

David Boder

A Christian, yes.

Eda Button

Declared a Christian through her husband.

David Boder

[unintelligible] and then you lived with her.

Eda Button

We lived.

David Boder

Yes.

Eda Button

Then we knew a man, we knew a Jewish man [unintelligible] . . .

David Boder

Yes?

Eda Button

. . . and we didn't know that this Jewish man was on the side of the Germans.

David Boder

[surprised] Oh, he was in league with the Gestapo.

Eda Button

With the Gestapo [unintelligible].

David Boder

Yes.

Eda Button

And . . . [short pause]

David Boder

And?

Eda Button

Several, eh, days later, he also decided [divorced] from his wife . . .

David Boder

Yes, he divorced.

Eda Button

. . . decided [divorced] from his wife. And his wife was married to a Christian and he also to a Christian. And then he said to my husband, "Why don't you, eh, why don't you do the same thing, that your wife marries a Christian . . . "

David Boder

Yes.

Eda Button

". . . why don't you do that?"

David Boder

Yes.

Eda Button

My husband, eh, asked me, "Do you want that, that you also [simultaneously] marry a Christian." I said, "No, I'm so much afraid of going in the church and all you have to do . . ."

David Boder

Yes.

Eda Button

". . . you need. And I will stay like this. Maybe the war will be over, and I'll be able to save myself like this."

David Boder

In which year did this happen?

Eda Button

That was in, eh, early in '44.

David Boder

Early in '44, hmhm?

Eda Button

Later my, my eh, mother-in-law . . .

David Boder

Mother-in-law, yes.

Eda Button

Mother-in-law . . .

David Boder

Your, your husband's mother.

Eda Button

Husband's mother and my in-law, eh . . .

David Boder

Sister-in-law.

Eda Button

Father. My father-in-law. They were hiding in a village. My father-in-law was 80 years old . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

and my mother-in-law was, eh, 70 years old.

David Boder

Yes.

Eda Button

And they ran away from village to village. Because they were of, from Greece and they knew the language very well . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

. . . the Greek language. And in this way, they managed to save themselves.

David Boder

Hmhm?

Eda Button

And they came in Athens.

David Boder

Yes.

Eda Button

And we all, all lived together at, eh, my sister-in-law.

David Boder

Yes.

Eda Button

Then, one day we heard that this man, who came to us, was, eh, was on the side of the Germans.

David Boder

Yes.

Eda Button

And, eh, I, I, we were afraid my husband and I and we ran away to another in-law, eh, sister-in-law . . .

David Boder

To another sister-in-law.

Eda Button

. . . sister-in-law, sister-in-law, who also lived in Athens in another quarter.

David Boder

Yes, hmhm?

Eda Button

And my mother-in-law stayed with the other sister-in-law.

David Boder

Yes.

Eda Button

And, the Jewish man, he reproved a little, how does one say?

David Boder

He was sorry?

Eda Button

He was sorry, in the end. And he said to my mother-in-law, "You should, I don't know what, the Germans know that you live in this house. And today the Germans will come and you . . ."

David Boder

Take you away?

Eda Button

Take away.

David Boder

Did this Jewish man do anything bad to you?

Eda Button

Yes.

David Boder

What did he do?

Eda Button

Because I was afraid and I [no verb, only the auxiliary past tense form; probably she meant "gave"] him a little something that I had salvaged from Saloniki, linen and clothes and such, and I had to give everything to him and . . .

David Boder

And run away?

Eda Button

To, yes, run away. I had no house to stay and nothing.

David Boder

And then he said to your mother-in-law . . .

Eda Button

No, he said to my in-law . . .

David Boder

Mother-in-law?

Eda Button

Said to my brother-in-law . . .

David Boder

To your brother-in-law.

Eda Button

To my brother-in-law, also a lawyer . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

. . . that the Germans would, eh . . .

David Boder

Come?

Eda Button

Come, come in the house. And he should save himself, run away. But the mother, because she was old, and the father could stay in the house.

David Boder

Yes.

Eda Button

But at the moment when my brother-in-law said this [given her faulty grammar, this could also mean "my brother-in-law was told this"], he came away from home and he told my in-law . . .

David Boder

Father-in-law?

Eda Button

Father-in-law, and my mother-in-law, who were still in the table . . .

David Boder

[unintelligible]

Eda Button

. . . in the dining-room . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

He told them [quickly?] they should . . .

David Boder

Run away?

Eda Button

. . . run away. And my father-in-law had no time to put on my jacket, something to wear, and my sister-in-law [again, she uses the wrong German word] and they ran away from the, the, the staircase in [unintelligible] . . .

David Boder

In the back, yes.

Eda Button

. . . in the back. And at the moment that they were, that they ran away they still let the lights on.

David Boder

Yes.

Eda Button

And then my brother-in-law [wrong German word again], he ran away with his wife. Then he went to the Jew who wanted to [unintelligible], had told him that they had already run away. And the Jew said, "And your mother ran away too?" Said he, "Yes, of course, could not save me and leave my mother and my father." Said he, "What have you done? The Germans will understand that I have told you that they should run away."

David Boder

That was the Christian [possibly not "Christian" but "helpful"?] man?

Eda Button

The Jew.

David Boder

Yes.

Eda Button

He was a Jew.

David Boder

[surprised] Oh, he was a Jew who worked with the Germans?

Eda Button

Yes, yes, he was a Jew.

David Boder

Yes.

Eda Button

A Greek Jew.

David Boder

A Greek Jew who worked with the Germans. So?

Eda Button

And he said, "What have you done? The Germans will understand that I have you told you this and that we should have done [she probably means "and what we should have done"]." Then my brother-in-law said, "I could not leave my mother, my father, an eighty-year old human, leave them in so [unintelligible]." And then we ran away. Then we again, the, the, my brother-in-law and my sister-in-law, eh, not the brother-in-law . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

the father-in-law . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

. . . my mother-in-law, they came to us where we had only a kitchen with two rooms, where we were already 6, 8 people. And, eh, one would lie in bed, on the floor, and this way we stayed some days.

David Boder

Then, how were you deported?

Eda Button

I was deported even though [unintelligible] my husband had said that I had to drive in [to] Barcelona.

David Boder

Yes.

Eda Button

And because the first group from Saloniki, of the Spanish group, was five [possibly "twelve"] months in Belsen, then they were from Frankfurt . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

. . . they were in Barcelona, really in Barcelona, and we letters from them reâ

David Boder

Received?

David Boder

Received that they were in Barcelona already. They told us that all Jews from, all Spanish Jews from Athens would drive straight to Barcelona again.

David Boder

Yes.

Eda Button

So my husband said to me, "Why do you want to hide yourself when [unintelligible], that your father just to Auschwitz was . . .

David Boder

Sent?

Eda Button

. . . sent. "Why do you want to do then, if you do not to, eh, Barcelona as well?"

David Boder

Yes.

Eda Button

"You will stay in Barcelona for one month; the World War will be ended. . ."

David Boder

Yes.

Eda Button

". . . and you will return." And I was in Sunday, not Sunday, eh, [questioningly] dimanche [unintelligible]?

David Boder

Yes, Monday.

Eda Button

On Monday I was at the Spanish Consulate, and, to ask what the Spanish, what I must do. Because all Spaniards had been already classified, and all were already in the Jewish Community. And I was told on Sunday at nine o'clock you have, all must drive to Spain.

David Boder

To Spain?

Eda Button

Drive to Spain.

David Boder

Yes.

Eda Button

And I went to the Consulate to ask what I has to do, [corrects herself] had to do. There was a Catholic, eh, how does one say?

David Boder

Priest? Minister?

Eda Button

A, yes . . .

David Boder

Padre?

Eda Button

I said already. And he knew that my child was hidden in Saloniki.

David Boder

Yes.

Eda Button

And he said to me, "What do you have to be here for? [unintelligible] from one house to another. And it is better you should drive to Spain. There you will breathe fresh air and be free and one month later you will return."

David Boder

Yes.

Eda Button

And in the end I also asked the consul. The consul told me, "It is the best for you, you have to drive to Spain."

David Boder

Yes.

Eda Button

"In five days you will be in Barcelona and you will be free." Then I came home, with the, the priest

David Boder

With the priest?

Eda Button

Yes, with the priest I came home. With the car of the . . .

David Boder

Consulate?

Eda Button

Consulate. I should take something, a valise, some clothes, get something for me. And I came home and I had no time to tell my husband that I will drive away. Because in a quarter of an hour [short break in the recording] already one had to be at the station because the train had to drive away.

David Boder

Yes.

Eda Button

Away. [Note: There is another break here, as if something is missing and she is backtracking a little bit] Consul, eh, I came home and my husband had no time, not even to hear what was up. I took a couple of things, no time, and I drove in the car with the Padre. We drove to, we again went to the consulate and the minister Spanish consul and his wife as well, was there, and, eh, he waited for us and we all together came to the station. At the station, I, eh, the car, eh, [unintelligible] arrÃtà [possibly she wants to know the German word for "arrÃtÃ," meaning "remaining seated"]?

David Boder

Went back?

Eda Button

No, [unintelligible].

David Boder

Stayed [unintelligible].

Eda Button

Yes, and I started to cry. I told the consul, "I do not want to drive away." Said he, "No, the best is, because, you should drive to Spain. And in only one month the war is over and you will return."

David Boder

Yes.

Eda Button

I prayed [asked] the Padre he should, he should take care for my child in, eh . . .

David Boder

In the convent?

Eda Button

. . . in Salonika. Yes, in the convent. Says he, "Yes, yes, you will be back and you can . . ."

David Boder

[interrupts her] Now, [unintelligible], and how did you go away then?

Eda Button

I came to the station and I started to walk.

David Boder

And were there already other Jews there?

Eda Button

No. We were not from the right side, we came from the other side. We didn't know where the Spanish Jews were. Then we saw that all cars [railway cars] were barbelÃ, how does one say?

David Boder

With wire?

Eda Button

With wire.

David Boder

With wire. Yes?

Eda Button

And I did not see Jews, Jews. I did from the window with the wire . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

I said, "This is now [unintelligible], are we allowed to travel? I am afraid and I want to go back to Athens. I do not want to travel. I do not want to go away."

David Boder

Yes.

Eda Button

The wife of the Spanish consul then said to me, "You are right but the Germans said it wrong, we were told you have to with second class . . . "

David Boder

In the second car?

Eda Button

. . . drive in the second class Car. And the Germans us . . .

David Boder

[In English] The spool ended and I am making an attachment so that this spool will have probably more than 33 minutes. The story is becoming interesting and I decided to continue.

David Boder

[In German] So, say, you were there, start over again. Yes?

Eda Button

I was at the station and I saw the Jews, who were [locked] into the car with wire. I was so scared that I started to cry. So I asked . . .

David Boder

The wife of . ..

Eda Button

I said to the wife of the Spanish consul, "Where are the second class cars? I cannot drive that way. And I want to back in Athens . . .

David Boder

to Athens?

Eda Button

To Athens.

David Boder

Yes.

Eda Button

She said to me, "You are right, the Gestapo have said wrong. And you can, you can go back."

David Boder

Yes.

Eda Button

And slowly, slowly I went, went back, and the consul with his wife, and his secretary and the Padre . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

. . . went in the train to greet the Spanish group. Those who had to go away to Spain . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

. . . were, to greet them at the last moment.

David Boder

Yes.

Eda Button

And I was [unintelligible] in the car.

David Boder

Yes.

Eda Button

I didn't know what to do because it was German police.

David Boder

Yes.

Eda Button

And I thought, what shall I answer if they ask, request my papers.

David Boder

Was there no chauffeur?

Eda Button

Yes, the chauffeur was too, eh, he also went to greet the Spanish group.

David Boder

Yes.

Eda Button

Because he known everybody. [She either means "Everybody had gone" or "He knew everybody"]

David Boder

Yes.

Eda Button

And I stayed. And then, eh, several minutes later the priest came back and he said to me, "Why are you here?" I said, "I am scared and I do not want to go. And I want to go back to Athens." Then he said to me, "And, I will, you cannot stay outside here. The Germans can request your papers. Come into the car." And I went, came into the car, I sat down. And I was so scared that the Germans will not request my papers.

David Boder

Yes.

Eda Button

But since the Spanish flag was in the car . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

. . . I thought that the Germans could not, eh . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

. . . request my papers. And I was there, I waited. Several minutes later, I was so scared, I waited, that the, the consul and . . .

David Boder

His wife?

Eda Button

. . . greeting, yes, greeting the Spanish group and that he returns to bring me to Athens . . .

David Boder

To bring you back?

Eda Button

To bring me back. Several minutes later I see my brother coming. My brother, too, was in the train car with my old mother of eighty years.

David Boder

Yes.

Eda Button

As Spaniard, again.

David Boder

Yes.

Eda Button

And my brother came and he asked me why I stayed here and why, why . . .

David Boder

[Apparently talking to somebody else in the background who disrupted the interview.]

Eda Button

Why, my brother said to me, "Why do you stay here? The Padre told me that you were here and you came here, and you should drive to Spain with us. And when you want to go again to Athens . . ."

David Boder

Return?

Eda Button

". . . want to return, eh, you will again be, eh . . ."

David Boder

Betrayed?

Eda Button

". . . betrayed again, and then you will directly to Auschwitz . . ."

David Boder

Go?

Eda Button

. . . go." And he said, "You have to come with us, we drive to Spain. We have a lot of bread in the train . . ."

David Boder

Yes.

Eda Button

". . . and one has all the food of, of all the Jews have given money and they, they bought a lot of food. And we will make a very good journey. And you should not, eh . . ."

David Boder

Be afraid?

Eda Button

". . . be afraid. You should join us." He took my valise and we came. [unintelligible] I came to the train that I had seen, into the car with my mother, my old mother, and . . .

David Boder

Where was your father?

Eda Button

My father had long been dead. Regrettably.

David Boder

I see.

Eda Button

And I saw my mother, and my brother and all the people that were in there. They were mostly the richest Jewish families in Greece.

David Boder

Yes.

Eda Button

And I saw all the people. I said, "What have I done, why have I come?"

David Boder

Yes.

Eda Button

But two minutes later the train already had to leave and I only had time to tell the Padre to look after my child.

David Boder

Now, your [unintelligible]. To where, eh, where to were you taken?

Eda Button

I was taken from Athens.

David Boder

Where to, where to?

Eda Button

In, to Bergen-Belsen. I was . . .

David Boder

[interrupts] Not to Spain?

Eda Button

No. It was wrong. We were told that we would to Spain but we drove in Bergen-Belsen.

David Boder

I see. And how long were you in Bergen-Belsen?

Eda Button

I was, eh, exactly, eh, from April 12, '44, we went from Athens and we were in Bergen-Belsen after fourteen days with the . . .

David Boder

[interrupts] Yes, and how long were you there?

Eda Button

And we were until April 5, '45 . . .

David Boder

'45.

Eda Button

. . . we were there, in Bergen-Belsen . . .

David Boder

[interrupts] Now, tell, how did you get your child back here in Paris?

Eda Button

I was, we were so, so long in Belsen.

David Boder

Yes.

Eda Button

And we were, we had very poor food, eh . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

. . . and everything horrible and each month the, eh, German, eh, chief came and he told us, "a little patience, just a few days more," and we would drive to Spain.

David Boder

Yes. So, [unintelligible]. You say, the "Mother Superior" returned your child.

Eda Button

Yes.

David Boder

Who paid for your trip?

Eda Button

I, I requested of, my husband wrote from Tel Aviv to Jerusalem. The Joint has to help us get our child. The Joint, a boss of, a director of the Joint sent me a letter . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

. . . and I should come there. And, eh, the director said to me, "Do you want to drive to Greece to get your child?" I said, "No. I do not want to drive to Greece. I cannot see this, eh, country anymore. And I want to drive to Palestine to be free."

David Boder

And?

Eda Button

So he told me, "How will you get your child?" So I said, "I am going to Palestine now because the Jewish Agence Palestinienne gave me a permit, and we all together, in a few days, will drive to, eh, Palestine. And from there I will try, with Greek papers, because I will again marry my husband . . ."

David Boder

Yes.

Eda Button

". . . and I will have my Greek papers so that I will drive to Greece to get my child."

David Boder

I see. [unintelligible] Yet still the, the Sister Superior brought the child here. How did they return . . .

Eda Button

[interrupts] Because I saw that the, the Agence Palestinienne in the last moment had taken my permit away because they received a telegram that my husband had sent me a permit, for me.

David Boder

Yes.

Eda Button

In the English Consulate.

David Boder

Yes.

Eda Button

And this permit that I had been given, was given in another woman, who now already [is?] in Palestine.

David Boder

Yes.

Eda Button

And I stayed here. And again I started telegramming in order to get my child. Because the director of Joint . . .

David Boder

Yes.

Eda Button

. . . uh, Mr. Grinley, wanted to drive to Greece. He went, and here the secretaries, they sent a telegram here that he should, when he returns, take, bring my child from, from the convent in Saloniki. And I sigâ, signed papers that I give the authorization to get my child. And I was at the commissaire [commissariat?] and everything was alright. Then the sisters again did not give my child.

David Boder

Why?

Eda Button

Because the child was weak, they said. And she, the Superieure sent me a telegram that she herself wanted my child in August, bring my child in August.

David Boder

Yes.

Eda Button

So I went to the, I went again to the director of Joint, and I said, "When they, in August I can, I already have a permit here maybe, and I can quickly drive to Palestine. And do you want, eh, the Sister brings my child earlier. Will you pay for, for the journey? The director told me, "Yes, we pay for the journey and they have to bring the child here."

David Boder

Now, tell, how long has the child been here now?

Eda Button

My child has been for fifteen days, my child here.

David Boder

Yes. Has it, you say the child has not grown accustomed to you?

Eda Button

The child has not gotten well accustomed because there they, there it had been very well, eh . . .

David Boder

Kept?

Eda Button

. . . kept, very good food, they surely loved her a lot. Maybe there they said that [I?] would not return.

David Boder

Yes.

Eda Button

They wanted to, eh . . .

David Boder

Keep?

Eda Button

. . . keep the child, eh

David Boder

[interrupts] And how, you said, did the child pray, how did the child pray, when you back . . .

Eda Button

[interrupts] My, my child was praying that dear little Jesus from her mother and her father, eh . . .

David Boder

Greet?

Eda Button

No, eh, [unintelligible].

David Boder

Receive?

Eda Button

Receive. His mother should very fast return, his mother should become a Catholic.

David Boder

Yes. And now the child says that sometimes, sometimes it says that it wants to return to the Sisters?

Eda Button

The child, for I have been deported and I have nothing that the Sisters there very much, eh . . .

David Boder

Have given?

Eda Button

. . . eh, food has and especially for my child. I have brought her here in [unintelligible]. They have, the doctor has, the doctors have . . .

David Boder

Examined her?

Eda Button

. . . examined her, and I had to have her operated on for throat and nose. And for this the childâthat from the moment that she came to me she sufferedâshe believes that I made her bad [sick]. And especially if she, the little one, maybe she was told that her mother was bad . . .

David Boder

Oh well.

Eda Button

I don't know what she was told. And now slowly, slowly I must give her, eh, with, eh . . .

David Boder

A lot of attention?

Eda Button

. . . with attention and slowly she will, the child will belong to me. But . . .

David Boder

[unintelligible] Yes?

Eda Button

The child loves very much for the Sisters. And means very much. [She perhaps means "they mean a lot to her"?] And this week I took her to the Jewish, eh . . .

David Boder

Synagogue?

Eda Button

. . . Sisters. And means very much. And this week I took her to the Jewish, eh . . .

David Boder

Synagogue?

Eda Button

. . . to the synagogue and I said to her, "You shall pray here, a child [prays?] in the synagogue to the Father[?]."

David Boder

Yes. Now, everything will be just fine, Mrs. Button. I thank you very much. This is a very important story that you have told us.

David Boder

[In English] This concludes Spool 26. There are additional twenâ, hm, twelve minutes of wire on it that will have to be rewound. It's Illinois Institute of Technology recording, wire recording of a Greek Jewish Woman, Eda Button, of 34 years old, who now has, eh, whom now her child was returned that was kept in a convent in Saloniki. And she plans to reunite herself with her husband in Tel Aviv whom she will have to remarry because for needs of, for expediency she divorced him in Greece.

David Boder

[In German] Thank you very much, Mrs. Button.