David P. Boder Interviews Jola Gross; August 3, 1946; Paris, France

var transcription = { interview: [ David Boder

[In English] Taken at a Home... for adult...

David Boder

[auf deutsch] Wie heiÃt diese Strasse? Rue de?

Jola Gross

Rue de Patin.

David Boder

[In English] Rue Patin. On Rue Neuf... Number 9 Rue Patin. There are mostly elderly or grown up people, who have been in various concentration camps and are now waiting for... to go either to Palestine or to the United States. Most of them cannot work, they are not French citizens and have no opportunity to do some work.

David Boder

[auf deutsch] Also sagen Sie mir -- again - wieder, was ist Ihr Name? Sie sagen Frau Gross?

Jola Gross

Ja, Gross, FrÃulein Gross.

David Boder

Und was ist Ihr erster Name, FrÃulein Gross?

Jola Gross

Yetta.

David Boder

Was?

Jola Gross

Jola.

David Boder

Ihr Name, Ihr erster Name ist Jola? Genau

Jola Gross

Ja.

David Boder

Und wie alt sind Sie, FrÃulein Gross?

Jola Gross

Wie alt? SechsunddreiÃig (36) Jahre.

David Boder

Sie sind sechsunddreiÃig (36) Jahre alt?

Jola Gross

Ja.

David Boder

Und wo sind Sie geboren?

Jola Gross

In Czyni Verezky.

David Boder

In Czyni Verezky? Wo ist Czyni Verezky?

Jola Gross

Das ist ... das ist ....hm, ...in den Karpaten.

David Boder

Ja. Das ist in die Karpaten?

Jola Gross

Ja.

David Boder

Was war das? Tschechoslowakei?

Jola Gross

Tschechoslowakei

David Boder

Das war also Tschechoslowakei.

Jola Gross

Ja.

David Boder

Nun sagen Sie mir, FrÃulein Gross, wo waren Sie wie der Krieg angefangen hat und was hat Ihnen passiert, wenn der Krieg angefangen hat?

Jola Gross

Zur Zeit, hm, waren es Ungarn da.

David Boder

Ja.

Jola Gross

Die haben sich auch nicht gut benommen.

David Boder

Ja. (Pause) Ja, gehen Sie weiter -- nun?

Jola Gross

Ja.

David Boder

Und? Dann ....

Jola Gross

Dann hat man uns ... in 44 werden wir -- ja, da hat man uns deportiert.

David Boder

Also wollen Sie warten. Wann hat der Krieg bei Ihnen angefangen?

Jola Gross

Hm, also ... im 39'er Jahr.

David Boder

Der Krieg hat angefangen im 39'er Jahr? Und was hat Ihnen dann passiert?

Jola Gross

Wir sind ... wir waren noch zu Hause, das schwere Leben und das ist nicht mehr so, wie wir es gehabt haben.

David Boder

Ja, und alles ist so gegangen bis wann?

Jola Gross

Bis zum 44'er Jahr.

David Boder

Bis zum vier ...

Jola Gross

Dann hat man .... man uns nach Auschwitz deportiert.

David Boder

Ja, also erzÃhlen Sie mir, was hat passiert bevor man Sie nach Auschwitz deportiert?

Jola Gross

Man hat zusammen genommen alle, die ganze Familie und man hat uns in ein Sammellager gefÃhrt.

David Boder

Ja.

Jola Gross

Dort waren wir 4 Wochen im Sammellager. Dann hat man uns deportiert nach Auschwitz.

David Boder

Aha, Also Sie sind sicher?

Jola Gross

Ja.

David Boder

Also sagen Sie mir, FrÃulein Gross, Sie haben ein Tattoo aus Ihrem Arm?

Jola Gross

Ja.

David Boder

Was ist das?

Jola Gross

Sieben tausend sieben hundert acht und sechzig (7768).

David Boder

[In English] She carries a tattoo A dash seven thousand seven hundred sixty five -- ah, sixty eight (A-7768).

David Boder

[auf deutsch] Verschwindet das Tattoo?

Jola Gross

Nein.

David Boder

Es kann nicht verschwinden?

Jola Gross

Nein.

David Boder

Wo hat man Sie tÃtowiert?

Jola Gross

In Auschwitz.

David Boder

Oh, man hat sie erst â. Also wir noch einmal vom Beginn. Sie waren in einem Sammellager.

Jola Gross

Ja.

David Boder

Vier Wochen ... und dann, wie haben Sie dort gelebt in dem Sammellager?

Jola Gross

Im Sammellager, na, da haben wir auch schwer gelebt. Wir haben jeden Tag, die SS MÃnner haben uns geschlagen und auch Einen tot geschlagen. Wir waren dort 4 Wochen, dann hat man uns zusammen genommen -- drei tausend (3.000) -- und man hat uns einwagoniert. Vier und achtzig (84) Personen waren wir in einem Wagon und man hat uns weiter deportiert.

David Boder

Also, jetzt wollen wir mal warten. Also nach Auschwitz hat man genommen die MÃnner und die Frauen?

Jola Gross

Rechts.

David Boder

Was ist recht?

Jola Gross

Rechts die MÃnner und die Frauen.

David Boder

Erst die MÃnner und die Frauen?

Jola Gross

Ja, genau.

David Boder

Und was hat man getan mit die Kinder?

Jola Gross

Das war so. Wir sind nah Auschwitz gekommen und

David Boder

Also zuerst nach dem Sammellager?

Jola Gross

In Sammellager sind wir zusammen.

David Boder

Ja?

Jola Gross

Frauen, Kinder, Eltern - alle zusammen waren wir. Auch im Wagon waren wir auch zusammen. Man hat uns alle zusammen genommen in diesen Wagon.

David Boder

Ja. Nun ja, in Auschwitz haben Sie gelebt in einem Block, in Barracken?

Jola Gross

In Auschwitz sind wir .....

David Boder

Nein, nein, nein, in dem ..... entschuldigen Sie bitte. In den anderen Lager, in dem Sammellager -- wie haben Sie dort gelebt?

Jola Gross

Im ersten Lager wo ....

David Boder

Ja.

Jola Gross

In dem Sammellager?

David Boder

Ja! Wie haben Sie dort gelebt?

Jola Gross

Ja, wir haben gelebt, .... erst hat man in der Stadt die Demokraten hat man .... noch diese Leute nicht genommen

David Boder

Ja.

Jola Gross

Sie haben uns herein geschickt etwas Essen, ja.

David Boder

Oh die Juden haben herein geschickt das Essen.

Jola Gross

Die Juden haben reingeschickt das Essen.

Jola Gross

Ja.

David Boder

Wo war das Sammellager?

Jola Gross

In Munkacz.

David Boder

In Munkacz?

Jola Gross

In Munkacz.

David Boder

Munkacz. Und haben Sie im Sammellager gearbeitet?

Jola Gross

Nein, nein, das haben wir nicht.

David Boder

Und wir haben Sie geschlafen? Apart von den (unverstÃndlich)?

Jola Gross

Auf die Erde.

David Boder

Ja, aber apart von den Frauen und apart von die MÃnner?

Jola Gross

Nein, da haben Familien zusammen geschlafen.

David Boder

Familien sind zusammen geblieben mit die Kinder?

Jola Gross

Ja.

David Boder

Ja! Und was haben Sie den ganzen Tag getan?

Jola Gross

Was hat man getan? Die MÃnner sind gegangen arbeiten, eben welche Arbeit man hat, aber es waren ja nur vier (4) Wochen.

David Boder

Ja, hm.

Jola Gross

Ja.

David Boder

Ja und wen hat man geschlagen und wen hat man da tot geschlagen?

Jola Gross

Einen Juden.

David Boder

Einen Juden und warum hat man ihn tot geschlagen?

Jola Gross

Weil er am Morgen auf ist von, von den Barracken und -- weil man hat nicht gewusst, wer er ist und man hat ihn tot geschlagen.

David Boder

Was hat man -- hat man ihn erschossen?

Jola Gross

Ja, erschossen.

David Boder

Und nun gehen Sie weiter.

Jola Gross

Hm.

David Boder

Und dann hat man Sie einwagoniert?

Jola Gross

Einwagoniert .....

David Boder

Einwagoniert -- die Familien zusammen?

Jola Gross

Ja, Familien zusammen -- das war am 15. Mai im 44'er Jahr.

David Boder

Ja! Und?

Jola Gross

Und man hat uns .... wir sind am 18. Mai nach, nach Auschwitz.

David Boder

Wie lange hat diese Reise gedauert?

Jola Gross

Vom FÃnfzehnten bis ...

David Boder

... bis zum 18. Mai .....

Jola Gross

Ja

David Boder

... sind Sie unterwegs gewesen. Hat man Sie gefÃttert -- Ihnen gegeben zu Essen?

Jola Gross

Nein, nein. Wir haben sich's mit genommen.

David Boder

Ja?

Jola Gross

Wir haben sich Essen genommen und Wasser haben wir sehr wenig gekriegt. Auch am FrÃhmorgen hab ich gesagt wir bitten um Wasser ....

David Boder

Ja.

Jola Gross

....und durch das Fenster sagte man, âIhr werdet gleich ausgeladen".

David Boder

Ja. Was war da? Ein Fenster im Wagon?

Jola Gross

Hm, ja, durch so ein kleines Fenster wir waren ....

David Boder

War das ein Passagierwagon?

Jola Gross

Ja, ein Passagierwagon -- 84 waren wir.

David Boder

War da eine Toilette in dem Wagon?

Jola Gross

Nein.

David Boder

Nein, so wie sind die Leute ......

Jola Gross

Sehr schwer. FÃr die Kinder war es sehr schwer. Wir haben sie durch die Fenster geschieben.

David Boder

Ja.

Jola Gross

... in so ein Ding ... wir haben es durch das Fenster geschoben ...

David Boder

Ja.

Jola Gross

sehr schwer ... so ein KÃbel ....(flÃstert)

David Boder

Ja und nun?

Jola Gross

Dann hat man uns am Achtzehnten frÃh morgens ausgeladen.

David Boder

Ja.

Jola Gross

Wir haben nicht gewusst, wo wir sind. Dann zwischen 2 Wagonen sind wir stehen geblieben und SS davor

David Boder

Ja.

Jola Gross

und da haben die gestreiften MÃnner .....

David Boder

Wer sind gestreifte MÃnner?

Jola Gross

Das waren schon die HÃftlinge.

David Boder

HÃftlinge?

Jola Gross

Ja, die Juden-HÃftlinge.

David Boder

Ja.

Jola Gross

Und die haben gesagt âIhr lasst Eure Pakete und kommt hier runter." Und wir haben gesagt âwas, was wird hier sein" âAber fragt nicht und lasst Eure Pakete, Ihr braucht kein Paket." Und man hat uns runter genommen . Wir sagen: âWeiÃt Du nicht, was wird man hier mit uns machen?" Sagt der Herr, der HÃftling sagt: âOi weh, was wird man hier mit Euch machen." Sagt eine Frau dann: âSag mir, kÃnnen wir sagen (unverstÃndlich) Israel" Sagt dann" Oh je, ich hab meine Frau und Kinder auch hier gelassen." (flÃstert dann) und dann haben die Leute zu weinen angefangen.

David Boder

Sprechen Sie lauter. Die Leute haben angefangen zu weinen?

Jola Gross

Ja.

David Boder

Also -- gehen Sie weiter.

Jola Gross

Und dann haben sie gesagt -- rechts sollen gehen die MÃnner und extra dann die Frauen in 5'er Reihen. Dann haben wir fÃnfer Reihen gemacht und wir sind extra gegangen. Am Ende von dem Wagon ... am Zugende da stehen zwei oder drei SS MÃnner und Einer war dazwischen ... Dr. Mengele.

David Boder

Wer war der Doktor?

Jola Gross

Dr. Mengele

David Boder

Ein Deutscher?

Jola Gross

Ein deutscher SS Mann.

David Boder

Ja?

Jola Gross

Und er hat gesagt: âEiner wird hier her gehen rechts und der Andere soll links gehen."

David Boder

Ja?

Jola Gross

Wir haben nichts gewusst, was es dabei geht. Aber es links hier hat er Einige geschickt und das zweite Seite Einige .....

David Boder

Ja, hm.

Jola Gross

.... hat er geschickt. Und wir sind gekommen weiter.

David Boder

Und wo sind die Kinder geblieben?

Jola Gross

Auch sind sie geblieben mit den Anderen, mit der Mutter.

David Boder

Die Kinder sind gegangen mit wem?

Jola Gross

Mit wem, mit der Mutter. Die Schwachen und die Alten ....

David Boder

Ja?

Jola Gross

.... sind links gegangen. Die Arbeitskraft sind rechts gegangen und wir sind weiter.

David Boder

Und wo sind Sie gegangen?

Jola Gross

Rechts.

David Boder

Rechts -- warum?

Jola Gross

Weil sie Arbeitskraft in mir gesehen habe.

David Boder

Ja.

Jola Gross

(schreit) âJetzt rechts, weg!"

David Boder

Nun -- also sind Sie gegangen rechts. Also wie hat das passiert?

Jola Gross

Wir sind gegangen und dann sind wir ins Bad.

David Boder

Ja?

Jola Gross

Das ist gestanden âDesinfizierung" Ãberall, auf den Stiegen (unverstÃndlich) Desinfektion. Wir kommen in das Bad im Hof, dort hinein ... haben wir nicht alle auf einmal kÃnnen baden. Damals war es ein sechstausend (6.000) Transport. Es waren von Kassel dreitausend deportiert.

David Boder

Ja.

Jola Gross

Und wir sind dort hin gekommen und man hat 50, 60 auf einmal in diese RÃume rein gelassen und wir sind drauÃen noch gestanden. Wie wir sind drauÃen gestanden, sehen wir diese, die nach links gegangen sind, sind weiter und wir sehen sie durch die BÃume, sie gehen zwischen die BÃume und mit die Kinder, Mutter und die Schwestern und die Alten alle mit die Kinder und sie gehen. Und wir haben geglaubt die kommen auch zu uns. Dann aber haben wir gehÃrt sehr viel Weinen und Schreien. Wir haben auch sehr ....... (LÃrm) ... wir haben auch sehr angefangen zu weinen und zu schreien und gefragt, was das ist wohl -- warum die weinen. Da war erst eine Frau und die hat gesagt: âAlle herein in die Sauna" und da sind wir alle hinein. Und mehr haben wir nicht gehÃrt, was mit den Anderen passiert hat.

David Boder

Ja, nun?

Jola Gross

Dann -- danach hatten .... wir sind im Freien und in das Bad hinein gegangen und dann hat man alles aus... wir haben sich ausgezogen, die Kleider und alles. Und man hat die Haare abgeschnitten und wir sind so ....

David Boder

Wer hat das getan? MÃnner oder Frauen?

Jola Gross

Auf MÃnner und Frauen.

David Boder

Ja. Haben sie ihnen die Haare abgeschnitten?

Jola Gross

Abgeschnitten. Ja und dann sind wir auf die reine Seite hinaus gegangen.

David Boder

Und wo hat man Ihnen die Haare abgeschnitten?

Jola Gross

Ãberall.

David Boder

Den Kopf auch?

Jola Gross

Den Kopf auch.

David Boder

Den Kopf und den KÃrper?

Jola Gross

Ja.

David Boder

Und wer hat das getan? MÃnner und ...?

Jola Gross

MÃnner und Frauen auch.

David Boder

Was fÃr ... womit haben sie die Haare abgeschnitten.

Jola Gross

Mit Schere und .... mit den Dinge, hm, auch mit, hm, wie heiÃt das?

David Boder

Elektrische ....

Jola Gross

Nein, nein.

David Boder

Mit Messer?

Jola Gross

Nein.

David Boder

Rasiermesser?

Jola Gross

Nein, nein. Mit, mit Maschine ....

David Boder

Ja, mit Maschine!

Jola Gross

Mit Maschine und mit ......

David Boder

Schere.

Jola Gross

... und mit Schere. Ja. Und dann haben sich alle gebadet und wir sind auf der reinen Seite raus. Wir haben andere Kleider, ah, Kleider bekommen und sind wieder raus und man hat uns gefÃhrt ins Block hinein.

David Boder

Ja.

Jola Gross

Wir waren in dem Block dreizehn hundert (1.300) Leute ... in einem Block.

David Boder

Nur Frauen?

Jola Gross

Nur Frauen. Das war im Frauen Konzentrationslager .... FKF.

David Boder

Nun sagen Sie mir, wo war Ihre Familie? Wer von Ihrer Familie?

Jola Gross

Von meiner ....

David Boder

Ja.

Jola Gross

Einen Bruder hab ich gehabt ....

David Boder

Ja.

Jola Gross

... und eine Schwester, die Schwester und die Kinder sind hin. Der Bruder war auch bei der Arbeit ....

David Boder

Ja.

Jola Gross

.... weil im Bad haben wir die Beiden gesehen. Aber die Schwester und die Kinder sind weg nach rechts und sind verbrennt.

David Boder

Ja, ...... ja.

Jola Gross

Und dann sind wir in den Block hinein -- dort waren wir dreizehn hundert in einem Block. Na, das hab ich schon gesagt.

David Boder

Ja.

Jola Gross

Und wir haben auf einem Bett zu zwÃlft geschlafen.

David Boder

Was heiÃt es âin einem Bett'?

Jola Gross

So -- es war ein so gross .... zwei Betten waren dort, aber nicht solche Betten, wie bei uns ....

David Boder

Ja.

Jola Gross

..... so in der Wand war das ... die, diese Betten.

David Boder

Ja, solche ... solche Klappbetten?

Jola Gross

Ja, Klappbetten .... so in der Wand ... und dort sind wir zwÃlf in einem Bett.

David Boder

Geschlafen?

Jola Gross

Ja, geschlafen

David Boder

Ja und?

Jola Gross

Ja und da haben wir auch Suppe bekommen und zwanzig oder fÃnfundzwanzig Deka Brot jeden Tag.

David Boder

Ja

Jola Gross

Und dort waren wir 6 Wochen.

David Boder

Ja.

Jola Gross

Nach die 6 Wochen ......

David Boder

Haben Sie gearbeitet?

Jola Gross

Nein, nein.

David Boder

Nein.

Jola Gross

Wir haben nicht gearbeitet, nur in der FrÃh aufgestanden um drei Uhr und wir sind gestanden beim ZÃhl-Appell.

David Boder

Ja.

Jola Gross

Das hat gedauert bis acht Uhr .....

David Boder

Ja.

Jola Gross

.... in der FrÃh und dann sind wir drauÃen gelegen den ganzen Tag.

David Boder

Ja?

Jola Gross

Und nach sechs Wochen hat man wieder ZÃhl-Appell gemacht ....

David Boder

Hm.

Jola Gross

.... so einen Besonderen und man hat gewÃhlt wieder zum tÃtowieren. Also die Schwachen hat man wieder rausgenommen und die StÃrkeren hat man tÃtowiert und man hat geschickt in Arbeitslager ....in, in âB". Wir waren im âA" und jetzt ... dann sind wir nach âB" ins Lager.

David Boder

Wie hat man Sie tÃtowiert?

Jola Gross

In âA" -- das ist Bad.

David Boder

Im Bad?

Jola Gross

Ja.

David Boder

Wie haben sie das getan?

Jola Gross

Mit einem .... hm, mit .... mit einem Ding.

David Boder

Mit einer Nadel?

Jola Gross

Nein, mit einer Feder.

David Boder

Feder.

Jola Gross

Feder.

David Boder

Und wieso ist die Feder so tief reingegangen?

Jola Gross

Ja.

David Boder

Ja.

Jola Gross

Es hat weh getan.

David Boder

Ja.

Jola Gross

Und dann ......

David Boder

Und wer hat das gemacht? HÃftlinge?

Jola Gross

HÃftlinge, Ja.

David Boder

JÃdische Haeftlinge?

Jola Gross

JÃdische HÃftlinge, ja.

David Boder

Ja. Und dann sind Sie in Lager âB" gegangen?

Jola Gross

Im Lager âB", dort haben wir gearbeitet, da hab ich gearbeitet -- im AuÃen Kommando.

David Boder

Was war das?

Jola Gross

Das war Feldarbeit, Bauarbeit und

David Boder

Ja.

Jola Gross

..... noch Ãhnliches. Solche was sie brauchten immer die Arbeiter.

David Boder

Bauarbeit?

Jola Gross

Ja, Bauarbeit.

David Boder

Was haben Sie gebaut? Ein Haus?

Jola Gross

Wir haben .... hm, HÃuser genommen und die Ziegel ... und die, diese getragen und bei dem Bau auch dasselbe ...

David Boder

Was fÃr HÃuser haben Sie zernommen?

Jola Gross

Alte HÃuser haben wir zernommen und auch Neue, ich weià nicht wir haben das auÃen von dem Draht gemacht und Arbeiten.

David Boder

Ja?

Jola Gross

Wir haben das gemacht und dann haben wir einen Wald gepflanzt ....

David Boder

Ah hm.

Jola Gross

...und auch ausgerottet teils .....

David Boder

Ja.

Jola Gross

Das war auch sehr schwer ... die Arbeit!

David Boder

Wie haben Sie das getan?

Jola Gross

In Birkenau.

David Boder

Ist Birkenau near Auschwitz?

Jola Gross

Birkenau, das ist das grÃÃte Lager von .... von ...

David Boder

Auschwitz?

Jola Gross

Von Auschwitz.

David Boder

Hm.

Jola Gross

Es war ein vierzig Quadratkilometer (40 km2) groÃes Lager.

David Boder

Nun?

Jola Gross

Nun sind wir jeden Tag dorthin gegangen zum Arbeiten. Und Musik hat gespielt.

David Boder

Was fÃr eine Musik haben sie gehabt? ErzÃhlen Sie mir mehr darÃber.

Jola Gross

Musikanten ... von HÃftlingen ....

David Boder

MÃnner oder Frauen

Jola Gross

Bei die MÃnner waren MÃnner, bei die Frauen waren Frauen.

David Boder

Waren da Frauen, die spielen konnten?

Jola Gross

Die Frauen, die spielen konnten, war, war bei, bei dem Tor, wie wir sind hinaus gegangen. Sie sind gewesen auf dem Musikplatz, die Musik hat .....

David Boder

Was haben die Frauen gespielt?

Jola Gross

Die haben gespielt nur einen Marsch, weil wir so kÃnnen links treten, weil wir haben nur kÃnnen links treten und so sind wir weg und wir sind acht Kilometer oder 10 Kilometer zu Fuà zu der Arbeit.

David Boder

Und die Musik ist mitgegangen?

Jola Gross

Nein, die sind dann nur ... haben begleitet am Tor.

David Boder

Ja?

Jola Gross

Und wenn wir wiederkommen .....

David Boder

Ja?

Jola Gross

... sind sie auch gesessen beim Tor und haben gespielt.

David Boder

Warten Sie mal! Und was fÃr Instrumente haben sie gespielt? Sie sagen es wÃren Frauen gewesen.

Jola Gross

Mit Klavier .... nicht mit ... mit Violinen.

David Boder

Violinen?

Jola Gross

Violinen.

David Boder

Und mit Trompeten?

Jola Gross

Und es war eine Kapellmeisterin.

David Boder

Ja?

Jola Gross

Alles HÃftlinge.

David Boder

Und nur?

Jola Gross

Am Abend sind wir, wie wir nach Hause gekommen, haben wir wieder gekriegt das Brot .....

David Boder

Ja?

Jola Gross

.... und .... hm, zum Schlafen gelegen.

David Boder

Ja.

Jola Gross

Wieder ein Tag weniger.

David Boder

Ja.

Jola Gross

Einmal sind wir von die Arbeit gegangen, haben wir die.. ein Auto. Da haben wir gesehen von Weitem, das Auto - es wird schon -- es war schon Nacht - 5 Monate, sechs Monate nach dem Kommen nach Birkenau -- haben wir gesehen ein Auto fahren. Wir sind durchgegangen, wo die zwei Krematorien sind und wir haben gehÃrt ungarisch, wie ein MÃdel schreit: âFÃhrt uns nicht ins Krematorium, wir sind noch jung, wir wollen leben." Und man hat sie in Krematorium gefÃhrt vom Revier.

David Boder

Von wo?

Jola Gross

Vom Revier.

David Boder

Was ist das?

Jola Gross

Revier heiÃt, hm, ein Krankenaus.

David Boder

Oh, ein Kranken.......

Jola Gross

Ja, Revier, das hat so geheiÃen. Und vom Revier .... vom Revier hat man vor Abend vor dem ZÃhl-Appell -- da hat man die weggenommen.

David Boder

Ah hm.

Jola Gross

Wer hat schlecht ausgeschaut, hat man jede Woche oder jede zwei Wochen war eine Selektion.

David Boder

Hm.

Jola Gross

Das heiÃt eine, die werden ....

David Boder

Ja, ich verstehe

Jola Gross

... eine Selektion. Man hat aufgeschrieben die Namen, die, wie sie .... die TÃtowier-Nummer und man hat sie weg gefÃhrt, die, die haben schlecht ausgeschaut.

David Boder

Ja.

Jola Gross

Und ich habe einen Bruder geahbt5, der .... bei Sonderkommando hat der gearbeitet.

David Boder

Was ist ein Sonderkommando?

Jola Gross

Ein Sonderkommando ist, wie der hat gearbeitet beim Brennen der Menschen, die man hat verbrannt.

David Boder

Und Ihr Bruder hat dort gearbeitet?

Jola Gross

Hat dort auch gearbeitet.

David Boder

Ja.

Jola Gross

Hat er mir geschrieben einmal einen kleinen Zettel, dass er arbeitet dort und dort und er hofft, er wird noch heraus kommen, aber leider ...man hat ihn im September hat man ihn verbrennt.

David Boder

Wie und warum?

Jola Gross

Man hat rausgenommen von dort zwei hundert.

David Boder

Ja?

Jola Gross

Und man hat sie einwagoniert in die Wagonen ....

David Boder

Ja?

Jola Gross

Das heiÃt man hat sie auf Transport geschickt ....

David Boder

Ja?

Jola Gross

.... und man hat sie weggeschickt von Birkenau bis nach Auschwitz. In den Wagonen hat man sie vergast und zurÃck gebringt ins Krematorium zum Verbrennen.

David Boder

Oh, man hat sie vergast in den Wagonen?

Jola Gross

In die Wagonen.

David Boder

Warum?

Jola Gross

Dies hat man speziell behandelt, weil die haben gewusst, was sie gemacht haben mit die anderen tausend Leut.

David Boder

Ja.

Jola Gross

Da hat man mit diesen anders gemacht.

David Boder

Ja.

Jola Gross

Man hat sie weggeschickt; das hat geheiÃen ein Transport.

David Boder

Ja?

Jola Gross

Die sind dann im Transport von dort weg von Birkenau und man hat sie in den Wagonen ...

David Boder

Vergast.

Jola Gross

... vergast und man hat sie ....

David Boder

ZurÃck gebracht.

Jola Gross

... zurÃck gebracht und verbrennt.

David Boder

Nun und Ihr Bruder war darunter?

Jola Gross

War da.

David Boder

Wieso hatten Sie das erfahren?

Jola Gross

Die Alten sind geblieben von diesen .... da haben acht hundert MÃnner gearbeitet bei dem Sonderkommando. Es sind ein paar Polnische geblieben und im ..... hm, im Septemb .... im November ....

David Boder

Ja?

Jola Gross

... und im November hat man die Krematorien zernommen.

David Boder

Warum?

Jola Gross

Weil man hat nicht wollen, .... weil man hat gewusst, das ist schon .... kommen die, die Russen schon und die sollen nicht sehen ....

David Boder

Ja?

Jola Gross

... was dort, was man da gemacht hat. Da hat man das ... da hab ich dann gearbeitet.

David Boder

Wo haben Sie gearbeitet? Bei den Krematorien?

Jola Gross

Bei den Krematorien, denn man hat das ... hm, aus ....

David Boder

Auseinander genommen.

Jola Gross

.... auseinander genommen. Und dort die MÃnner, die noch sind geblieben, haben sie mir erzÃhlt, wie es war damals.

David Boder

Ja.

Jola Gross

Damals und dass mein Bruder dabei war damals auch dabei.

David Boder

Und nachdem die Krematorien auseinander genommen waren ....

Jola Gross

Ja.

David Boder

Wurden Leute immer noch vergast?

Jola Gross

Nein. Im Aug ..... Ende November hat man schon nicht mehr .... hm,..... hm, hat man schon nicht mehr gebrennt.

David Boder

Ja.

Jola Gross

Man hat sie alle ... es waren vier Krematorien, man hat das .... nur Eines ist geblieben um die Toten zu verbrennen.

David Boder

Ja, nun? Was ist dann passiert?

Jola Gross

Was .... was noch?

David Boder

Was ist dann danach passiert? Wieso sind Sie befreit worden?

Jola Gross

Ich bin befreit worden, weil ich bin in dem fÃnfzehnten JÃnner bin ich ins Transport gegangen nach Sudeten Deutschland, in Fabrik ....

David Boder

Ja?

Jola Gross

.... zu arbeiten.

David Boder

In welchem Jahr war das? In welchem Jahr war das?

Jola Gross

Im ......

David Boder

45.

Jola Gross

.... im 45'er Jahr.

David Boder

Ja.?

Jola Gross

Bin ich hin gegangen.

David Boder

Ah hm.

Jola Gross

Und dort bin ich gewesen bis man hat uns evakuiert von dort. Dann sind wir evakuiert ohne Essen und ... und ich bin ....

David Boder

Wohin?

Jola Gross

Nach .... weiter in Deutschland und ....

David Boder

Ja?

Jola Gross

.... und ich bin zurÃck geblieben.

David Boder

In den Sudeten?

Jola Gross

Ja, weil ich hab nicht wollen weiter gehen. Ich hab .... bin sehr krank gewesen und hab geschwollene FÃss gehabt und ich bin zurÃck geblieben. Und dann sind gekommen der Russen.

David Boder

Hm.

Jola Gross

Und wir sind befreit geworden.

David Boder

Sie sind befreit geworden?

Jola Gross

Ja.

David Boder

So -- wie sind Sie dann nach Paris gekommen?

Jola Gross

Nach Paris bin ich .... ich bin nach Deutschland. Dort war ich ....

David Boder

Wie? Die Russen haben Sie befreit wo? In den Sudenten?

Jola Gross

In den Sudeten.

David Boder

Alright! So wie sind Sie von den Sudeten weg gekommen?

Jola Gross

Da bin ich nach Deutschland.

David Boder

Warum.

Jola Gross

Weil ich weg ... ich will nicht mehr sein , wo man hat meine AngehÃrigen schon geschlachtet und wo ist ihr Blut. Weil ich will nach PalÃstina fahren.

David Boder

Haben die Russen Ihnen erlaubt weg zugehen oder sind sie weg gelaufen?

Jola Gross

Nein, wir sind ja frei und in der Gruppe und wir fahren, nein wir sind auf Reisende.

David Boder

Ja.

Jola Gross

Im Mai sind wir nach Prag. Dann sind wir nach .....

David Boder

Dann sind Sie nach Deutschland gegangen.

Jola Gross

Nach Deutschland.

David Boder

Und von Deutschland?

Jola Gross

Von Deutschland bin ich nach Paris, weil ich will nach PalÃstina

David Boder

Frei .... und sie sind frei gefahren?

Jola Gross

Ja.

David Boder

Haben Sie Geld gehabt?

Jola Gross

Nein.

David Boder

So wie sind Sie gefahren?

Jola Gross

Ohne Geld!

David Boder

Alright. Und warum .... Sie sind sechsunddreiÃig Jahre alt?

Jola Gross

Ja.

David Boder

Warum Sie immer schon eine Zionistin, eine Zionistin?

Jola Gross

Ja.

David Boder

Und was wollen Sie in PalÃstina tun?

Jola Gross

Arbeiten.

David Boder

Hm?

Jola Gross

Ich will nicht mehr bleiben in solche LÃnder, wo man so was Ãberlebt hat und gesehen haben, was wir mitgemacht haben und was ich fÃhle .... da will ich schon sein zu Haus in PalÃstina.

David Boder

Warum sagen Sie zu Hause in PalÃstina? Haben Sie dort Verwandte?

Jola Gross

Nein, ich habe nicht. Aber das ist doch mein Heim. Ich bin doch eine JÃdin.

David Boder

Und darum ist PalÃstina Ihr Heim?

Jola Gross

Ich denke doch (lacht etwas). Wo denn??

David Boder

Ja. Sagen Sie mir zu wem sind Sie nach Paris gekommen? Nun ja, Sie ...

Jola Gross

Ich bin ...

David Boder

Hat man Sie nach Frankreich reingelassen?

Jola Gross

Ja. .

David Boder

Wie?

Jola Gross

Ja, illegal.

David Boder

Illegal. Wie sind Sie gekommen Ãber die Grenze?

Jola Gross

Nun schwer. Ich bin durch. Ich habe die Grenze ....

David Boder

Von wo? Von Deutschland oder von ....

Jola Gross

Von Deutschland.

David Boder

Von Deutschland sind Sie reingekommen nach ...

Jola Gross

.... nach Frankreich.

David Boder

Und dann? Wie sind Sie gekommen nach Paris?

Jola Gross

In Paris bin ich hier in ..... im Heim, hm, von den.... hm, von die, wie heiÃt das schon, von den .....

David Boder

Wie heiÃt das Heim? Was ist das? Wo ....

Jola Gross

Das ist .....

David Boder

Das jÃdische Komitee?

Jola Gross

Das jÃdische Komitee, ja.

David Boder

Und was tun Sie hier den ganzen Tag?

Jola Gross

Was?

David Boder

Ja?

Jola Gross

Ich arbeit .... ich muss doch all .... ich kann doch nÃhen.

David Boder

Sie kÃnnen nÃhen?

Jola Gross

NÃhen, ja.

David Boder

Nun?

Jola Gross

Arbeiten bis ich nach PalÃstina heraus fahre.

David Boder

Sie kÃnnen nÃhen.

Jola Gross

Ja.

David Boder

Meinen Sie, Sie verdienen etwas Geld?

Jola Gross

Zur Zeit noch nicht.

David Boder

Warum nicht?

Jola Gross

Ich hab keine Maschine ....

David Boder

Ja?

Jola Gross

... und noch keine Papiere -- Aufenthaltspapiere. Bis ich das nicht schaffe dann ....

David Boder

Oh, so kÃnnen Sie nicht arbeiten!

Jola Gross

Nein. Kann ich nicht arbeiten.

David Boder

KÃnnen Sie nicht ohne Aufenthaltspapiere privat ein bisschen arbeiten? Wenn Sie eine Maschine hÃtten kÃnnten Sie selbst ein bisschen arbeiten?

Jola Gross

Ja, ich habe aber keine Maschine noch.

David Boder

Ja. Und mit der Hand, glauben Sie kÃnnen Sie nicht viel nÃhen?

Jola Gross

Das geht nicht so.

David Boder

Es geht nicht!

Jola Gross

Man muss das prÃzise machen, wenn man will verdienen Geld. (lacht etwas)

David Boder

Ja, sagen Sie mir - zu Hause -- wie gross war Ihre Familie?

Jola Gross

Wir sind zwÃlf (12) von der Familie nach Auschwitz gegangen. Wir sind zwei (2) zurÃck gekommen.

David Boder

Wer ist der Zweite?

Jola Gross

Eine Schwester.

David Boder

Ist sie hier mit Ihnen in Paris?

Jola Gross

Ja.

David Boder

Oh, sind Sie mit Ihrer Schwester gekommen?

Jola Gross

Ja.

David Boder

Also wer waren die ZwÃlf (12), die nach Auschwitz gegangen sind?

Jola Gross

Die ZwÃlf war ein Bruder mit seinem Weib und ....

David Boder

Ja?

Jola Gross

.... und ein Sohn.

David Boder

Ja.

Jola Gross

Eine Schwester mit einem Schwager und zwei (2) Kindern, eine fÃnfzehn (15) jÃhrige und eine dreizehn (13) jÃhrige Tochter und eine Schwester mit einem Mann und einem Bruder.

David Boder

Und alle sind nach Auschwitz gegangen?

Jola Gross

Alle nach Auschwitz.

David Boder

Und wie viele von denen hat man sofort auf die linke ... auf die rechte Seite gestellt?

Jola Gross

Wie viel? Wir ... ha .... no da sind drei (3) davon auf die rechte Seite (flÃstert).

David Boder

Drei nach rechts

Jola Gross

Neun sind gleich ... in das Feuer (flÃstert).

David Boder

Spreche Sie lauter. Neun sind was?

Jola Gross

Neun sind gleich ins Feuer.

David Boder

Ja. Und wer waren die Drei (3), die rausgekommen sind?

Jola Gross

Die Schwester in Birkenau.... ich... ich mit meiner Schwester und Bruder ....

David Boder

Oh, ja!

Jola Gross

... das ist der, der dort hat gearbeitet.

David Boder

Und sind Sie mir Ihrer Schwester die ganze Zeit zusammen gewesen?

Jola Gross

Nein, nein. Die Schwester war extra.

David Boder

Und wo war die?

Jola Gross

Die Schwester war gleich nach Deutschland verschickt.

David Boder

Ja.

Jola Gross

... zur Arbeit.

David Boder

Ja.

Jola Gross

Und ich bin geblieben in Deutschland, in Birkenau zur Arbeit.

David Boder

Ja. So und wo haben Sie Ihre Schwester gefunden?

Jola Gross

In Budapest hab ich sie gefunden.

David Boder

Warum sind Sie nach Budapest gegangen?

Jola Gross

Ich bin sie gegangen suchen ...

David Boder

Aha!

Jola Gross

nachdem ich frei war.

David Boder

Und sagen Sie mir, nachdem man Sie befreit hat, wohin sind Sie gegangen? ZurÃck nach ....

Jola Gross

Ich bin ..... ich war in Deutschland und bin gefahren die Schwester suchen; ich war in, in Prag und bin jetzt gefahren nach Budapest. In Budapest hab ich sie gefunden. Dann sind wir zurÃck nach Deutschland.

David Boder

Ja, haben Sie gewusst, dass sie nach Budapest gegangen ist? Oder?

Jola Gross

Nein, ich habe sie zufÃlligerweise ....

David Boder

ErzÃhlen Sie mir, wir haben Sie Ihre Schwester gefunden?

Jola Gross

Ich bin nach Budapest gekommen und da bin ich zum jÃdischen Komitee hinein. Und dort bin ich gesessen sehr verzweifelt -- ich bin allein und .... und sehr Viele sind gekommen, um zu fragen. Und ich hab nicht gewusst, wo sie ist.

David Boder

Ja, ah hm.

Jola Gross

Und dann kommt eine Bekannte und sagt: âDu bist hier! Deine Schwester ist vom Freitag an bei uns!" Sie ist Freitag gekommen.

David Boder

Hm.

Jola Gross

Sie war frei .... so haben sie sich am anderen Tag (unverstÃndlich).

David Boder

Gesehen?

Jola Gross

Ja.

David Boder

Getroffen?

Jola Gross

Getroffen

David Boder

Und dann haben Sie beschlossen?

Jola Gross

Dass wir gehen zurÃck. Dass wir mÃssen nach Deutschland ... und nach PalÃstina zu fahren.

David Boder

Ja.

Jola Gross

.. wir wollen beide!

David Boder

Ist Ihre Schwester Ãlter oder jÃnger?

Jola Gross

Ãlter.

David Boder

War sie verheiratet bevor?

Jola Gross

Nein.

David Boder

Nein. Also Ihr zwei ....

Jola Gross

Ja.

David Boder

....Sie sind zwei ....

Jola Gross

Ja.

David Boder

......unverheiratete MÃdchen?

Jola Gross

Ja.

David Boder

Haben Sie sich eingeschrieben fÃr PalÃstina?

Jola Gross

Ja.

David Boder

Und hat man Ihnen versprochen, das Sie rÃber gehen kÃnne?

Jola Gross

Ja. Nur jetzt ist alles nicht so ..... in Ordnung, das ist nicht so leicht mit der Reise (oder Einreise) nach PalÃstina. Ich bleibe hier, aber ich will nach PalÃstina.

David Boder

So.

Jola Gross

Ich kann nicht mehr bleiben auf dem Boden, wo so was passiert ist und was ich gesehen habe.

David Boder

Nun, FrÃulein Gross, ich danke Ihnen sehr. Das war aber eine sehr klare und gute Geschichte. Wie sagen Sie ist erster Name wieder?

Jola Gross

Jola.

David Boder

Wie schreiben Sie Ihren ersten Namen?

Jola Gross

Jola. J ...

David Boder

Schreiben Sie mir es auf, bitte. (Pause)

David Boder

[In English] This concludes the record of Miss Jola Gross of the age of thirty six (36). Hm, the record was taken on August 3rd at the Home for, hm, Adult Jews. And as we heard her, her intentions -- her definite intentions -- are to go home, which means to Palestine. She has some relatives in the United States, hm, but she does not know their addresses, doesn't know about it.

var english_translation = { interview: [ David Boder

[In English] Taken at a Home... for adult...

David Boder

[In German] What is the name of this street? Rue de?

Jola Gross

Rue de Patin.

David Boder

[In English] Rue Patin. On Rue Neuf... Number 9 Rue Patin. There are mostly elderly or grown up people, who have been in various concentration camps and are now waiting for... to go either to Palestine or to the United States. Most of them cannot work, they are not French citizens and have no opportunity to do some work.

David Boder

[In German] And so tell me again, what is your name? You say Mrs. Gross.

Jola Gross

Gross. Miss Gross.

David Boder

Miss Gross.

Jola Gross

Miss.

David Boder

And what is your first name, Miss Gross?

Jola Gross

Yetta.

David Boder

What?

Jola Gross

Jola.

David Boder

Jola.

Jola Gross

Yes.

David Boder

Your first name is Jola...

Jola Gross

Gross.

David Boder

Gross, yes. Jola Gross. And how old are you, Miss Gross?

Jola Gross

How old? Thirty-six years.

David Boder

You are thirty-six years old.

Jola Gross

Yes.

David Boder

And where were you born?

Jola Gross

In Niznii Verezky. [?].

David Boder

Niznii Verezky [?].

Jola Gross

Yes.

David Boder

Where is Niznii Verezky [?/?

Jola Gross

It is... it is in the Carpathians.

David Boder

In... oh, it is in the Carpathians.

Jola Gross

Yes.

David Boder

What was it, Czechoslovakia?

Jola Gross

Czechoslovakia.

David Boder

And so, it was in Czechoslovakia.

Jola Gross

Yes.

David Boder

Nu, tell me, Miss Gross, where were you when the war started, and what happened to you when the war started?

Jola Gross

At that time the Hungarians were there. They also did not behave well.

David Boder

What?

Jola Gross

[Pause.]

David Boder

Go on. Nu?

Jola Gross

Yes.

David Boder

And? When...

Jola Gross

Then we were... in 1944 we were deported.

David Boder

Let us wait. When did the war start in your place?

Jola Gross

In the year '39.

David Boder

The war started in the year '39.

Jola Gross

In '39.

David Boder

And what happened to you then?

Jola Gross

We were still at home, but life was hard, and that is the... nothing else of importance...

David Boder

Yes. And everything went thus till when?

Jola Gross

Till the year '44.

David Boder

Till...

Jola Gross

Till we were taken to Auschwitz.

David Boder

Yes. And so tell me what happened before you were taken to Auschwitz.

Jola Gross

We were all gathered, the whole family, and we were taken to an assembly lager [depot].

David Boder

yes.

Jola Gross

There we were, four weeks...

David Boder

Yes?

Jola Gross

... in the assembly lager, and then we were shipped to Auschwitz.

David Boder

Aha. You are [ascertaining] Miss Gross?

Jola Gross

Yes.

David Boder

Yes. Tell me, Mrs. Gross, you have a tattoo on you arm.

Jola Gross

Yes.

David Boder

Where [what] is it?

Jola Gross

7768.

David Boder

[In English:] She carries a tattoo, A-7768. [In German:] Will it disappear, the tattoo?

Jola Gross

No.

David Boder

It cannot disappear?

Jola Gross

No.

David Boder

Where were you tattooed?

Jola Gross

In Auschwitz.

David Boder

Oh, you were first... and so let us go on. you were in an assembly lager...

Jola Gross

Yes.

David Boder

... four weeks, and then what was... how did you live there in that assembly lager?

Jola Gross

In the assembly lager life was also very hard. Every day the... the SS men were beating us. And one was also killed, but.... We were there four weeks, and then we were gathered together, three thousand, and we were embarked into RR-cars. We were eighty-four persons to a RR-car, and we were transported farther.

David Boder

All right. Wait please. And so, in Auschwitz, were men and women taken?

David Boder

What?

Jola Gross

Apart.

David Boder

What does it mean, apart?

Jola Gross

Apart, the men and women.

David Boder

First men and and [then] the women?

Jola Gross

The women, yes.

David Boder

And what was done with the children?

Jola Gross

It was thus. We arrived in Auschwitz [word not clear].

David Boder

No. First about the assembly lager.

Jola Gross

In the assembly lager we were together.

David Boder

Yes.

Jola Gross

Women and children.

David Boder

Yes.

Jola Gross

We were together with the parents. And in the RR-cars we were also together, because we were loaded together in the wagons.

David Boder

Yes. And so how did you live in Auschwitz? In a block? In barracks?

Jola Gross

In Auschwitz when we had...

David Boder

No, no, no. Excuse me. In that other lager, in the assembly lager. How did you live there?

Jola Gross

In the first lager...

David Boder

Yes, yes.

Jola Gross

In the assembly lager...

David Boder

Yes. How did you live there?

Jola Gross

Nu, we had there.... First we were still living... because from that town, Munkacs, the... the [local] people had not been taken yet.

David Boder

Yes?

Jola Gross

They sent us in some food.

David Boder

Oh, those people...

Jola Gross

The Jewish Council...

David Boder

The Jewish Council...

Jola Gross

... sent us in...

David Boder

... sent you in some food.

Jola Gross

... some food.

David Boder

Where was that assembly lager?

Jola Gross

In Munkacs [Mukachevo].

David Boder

In Munkacs.

Jola Gross

Munkacs.

David Boder

Munkacs.

Jola Gross

Munkacs.

David Boder

Did you work in that assembly lager?

Jola Gross

No, no. There... there people...

David Boder

And how did you sleep, the women apart and the...

Jola Gross

On... on the floor.

David Boder

Yes, but apart, the women and the men apart?

Jola Gross

No, families were together.

David Boder

Famies were together with the children.

Jola Gross

Yes.

David Boder

Nu, yes. And what did you do all day?

Jola Gross

Do? The men went to work and others... but it only lasted four weeks.

David Boder

Yes. And?

Jola Gross

Then we...

David Boder

What did hou say? Who had been beaten there? Who had been killed there?

Jola Gross

A Jew.

David Boder

A Jew.

Jola Gross

Yes.

David Boder

And why was he killed?

Jola Gross

Because in the morning he got out of... of the barrack, and... and they did no know who he was, and he was killed.

David Boder

Was he shot?

Jola Gross

Shot.

David Boder

Yes. Nu? Go on.

Jola Gross

[Pause.]

David Boder

And then you were loaded in wagons?

Jola Gross

Loaded on wagons.

David Boder

Families together?

Jola Gross

Yes, families together. It was on the 15th of May in the year '44.

David Boder

Yes. And?

Jola Gross

And we were... and on the 18th of May we [came] to Auschwitz.

David Boder

How long did the journey take?

Jola Gross

From the 15th to the 18th.

David Boder

From the 15th till the 18th...

Jola Gross

18th.

David Boder

... of May...

Jola Gross

Of May, yes.

David Boder

... you were en route. Were you fed on... given anything to eat on the road?

Jola Gross

No, no. We had taken along...

David Boder

Yes?

Jola Gross

We had taken food along. And water we received very little. And early in the morning I asked for water...

David Boder

Yes.

Jola Gross

... through the window. Says he, 'You will soon be unloaded.'

David Boder

Yes. What was there, a window in the wagon? Then it was...

Jola Gross

It was such a tiny window...

David Boder

Yes.

Jola Gross

... there was...

David Boder

What was it, a passenger RR-car?

Jola Gross

Yes, a passenger wagon [she apparently misunderstood the question]. Eighty-four we were.

David Boder

Yes. Was there a toilet in the wagon?

Jola Gross

No.

David Boder

No. So how did people...

Jola Gross

Very difficult. Children... and it was very difficult. We tossed it through the window...

David Boder

Yes.

Jola Gross

... in a ... in a thing we had it...

David Boder

Yes.

Jola Gross

... we had such a thing [bucket?].

David Boder

Yes. Nu?

Jola Gross

And then on the morning of the 18th we were unloaded.

David Boder

yes?

Jola Gross

We didn't know where we were, because we had stopped between two wagons [trains?], and when the wagon was opened the striped men have...

David Boder

Yes.

Jola Gross

... opened the wagons, and have...

David Boder

Who were the striped men?

Jola Gross

They were already prisoners.

David Boder

Prisoners.

Jola Gross

Also Jews, prisoners.

David Boder

Yes.

Jola Gross

And they said, 'You leave your bundles and come down,' and we asked [?], 'What... what... what will be here?' 'Don't ask, and leave your bundles. You don't need any bundles.' And we were taken down. We ask, 'Don't you know what is going to be done with us here?' So the gentleman, the prisoner says, 'Oi wei [oh, woe]. What will be done with you here' [in a wailing voice]. So one woman says, 'Should we... may we say Shema Israel?' [Listen Israel, the first words of a universal, basic prayer used under conditions of anguish and distress.' He says, 'Oi wei [oh, woe]! I, too, have left here my wife and child.' [In a lower voice:] People started to cry.

David Boder

Speak louder. People started to cry.

Jola Gross

Yes.

David Boder

And so, go on.

Jola Gross

And then it was said that men should go separately and the women separately in rows of five. We arranged ourselves in rows of five, and we went separately. At the end of the wagon... at the end of the train there were standing two or three SS men. Among them was one Doctor Mengele.

David Boder

Who was that Doctor?

Jola Gross

Doctor Mengele.

David Boder

A German?

Jola Gross

A German SS man.

David Boder

Yes?

Jola Gross

He was at the end, and he said one [some] should go here, right, and the others should go [to the] left.

David Boder

Yes.

Jola Gross

We didn't know what it means, right and what is left. He sent some here and some to the other side.

David Boder

Yes. Nu?

Jola Gross

And we went on.

David Boder

And where did the children remain?

Jola Gross

They also went left with the mothers.

David Boder

The children went left.

Jola Gross

Left, with the mother. Also the weak and the old...

David Boder

Yes?

Jola Gross

... went left. Labor forces [those fit to work] went right, and we went on...

David Boder

And where did you go?

Jola Gross

Right.

David Boder

Right. Why?

Jola Gross

Because, as labor force.

David Boder

Yes.

Jola Gross

He assigned me.

David Boder

Yes.

Jola Gross

'Right. Go!'

David Boder

Nu? And so you went right. What happened then?

Jola Gross

We went to bathe.

David Boder

Yes?

Jola Gross

It was written all over, 'Desinfektion,' that we are going to be disinfected. We came to the bathhouse, inside. So they.. all of us could not get in at one time. We were then a transport of six thousand. There were three thousand from Kozel [Kassel?], and we...

David Boder

Yes.

Jola Gross

And when we came there, fifty or sixty women were let in at a time, and we stood outside. While we stood outside we saw those who had gone left were walking by. We see them through the trees. They are walking with the children, the mothers and the sisters and the old. All are walking with the children... and are walking. We thought that they are going to join us. Then we heard a lot of crying and wailing. We also started to cry and to wail very much. We asked what is going on there, why they are crying. The bath was opened. The women... and said, 'Everybody into the shower.' We all went in, and we didn't hear any more what happened to the others.

David Boder

Yes. Nu?

Jola Gross

Then when we were... we went into the bath. We were [told], 'Take everything off.' We took everything off, the clothes and everything. The hair was cut off, and we were...

David Boder

Who did that, men or women?

Jola Gross

Men and women.

David Boder

Yes. Cut off your hair.

Jola Gross

Cut off, yes.

David Boder

Yes.

Jola Gross

And then we went in... to the clean side.

David Boder

From where was your hair cut off?

Jola Gross

From all over.

David Boder

From the head, too.?

Jola Gross

From the head, too.

David Boder

From the head...

Jola Gross

Yes.

David Boder

... and from the body?

Jola Gross

Also.

David Boder

And who did it, men...

Jola Gross

Men and women.

David Boder

With what did they cut off the hair?

Jola Gross

With scissors and with things, too, with...

David Boder

What?

Jola Gross

Such...

David Boder

Electric clippers?

Jola Gross

No, no, no.

David Boder

With knives [razors]?

Jola Gross

No.

David Boder

With razors?

Jola Gross

With... with machines.

David Boder

Yes, with machines.

Jola Gross

With machines and with...

David Boder

Scissors?

Jola Gross

Scissors.

David Boder

Yes.

Jola Gross

And then we bathed, and we went over to the clean side. We received our clothes, a dress, and we went out. We were led into the block.

David Boder

Yes.

Jola Gross

We were in the block, thirteen hundred people.

David Boder

Yes.

Jola Gross

In one block.

David Boder

Only women?

Jola Gross

Only women. It was in the women's concentration camp -- FK... F...

David Boder

Now well me, were you with... where was your family? Where was your family?

Jola Gross

Mine?

David Boder

Yes.

Jola Gross

A brother...

David Boder

Yes.

Jola Gross

... I had, and sisters, and sisters' children. They were.... The brother was also [taken] for work.

David Boder

Yes?

Jola Gross

Because in the bath we saw each other from afar, but the sisters with the children went to the right and were burned.

David Boder

Yes? [Pause.] Yes?

Jola Gross

Oh. Then we got into the block, and there we were, thirteen hundred in a block. Well, that I have already told.

David Boder

Yes?

Jola Gross

and we slept twelve on one bed.

David Boder

What does it mean, 'on one bed'?

Jola Gross

Thus. It was such a big... two beds were there, but not beds like ours.

David Boder

Yes.

Jola Gross

But in [at] the wall. They were those beds.

David Boder

Yes. Such... such plank-beds.

Jola Gross

Yes. On the wall, and there we were twelve on one bed.

David Boder

Sleeping.

Jola Gross

Sleeping.

David Boder

Yes. And?

Jola Gross

And then we also received soup and twenty or twenty-five dekas of bread every day.

David Boder

Yes.

Jola Gross

We were there six weeks.

David Boder

Yes.

Jola Gross

After six weeks we were...

David Boder

Did you work there?

Jola Gross

No, no.

David Boder

No.

Jola Gross

We did not work then, but in the morning we got up at three o'clock, and we stood at count-appell.

David Boder

Yes?

Jola Gross

It lasted till eight...

David Boder

Yes.

Jola Gross

... in the morning, and then we lay outside all day long.

David Boder

Yes?

Jola Gross

And after six weeks we were again given a count-appell...

David Boder

Hm.

Jola Gross

... a special one, and were chosen [selected] to be tattooed. Also the weak were again taken out, and the stronger ones were tattooed and were sent to work-lager 'B.' We had been in 'A' and now... then we went to lager 'B.'

David Boder

How were you tattooed?

Jola Gross

In lager 'A'... in the bath.

David Boder

In the bathhouse.

Jola Gross

In the bathhouse.

David Boder

How did they do it? With a...

Jola Gross

With a... with... with a thing.

David Boder

Needle?

Jola Gross

No, with a pen.

David Boder

Pen.

Jola Gross

Pen.

David Boder

And how come the pen... the pen went in so deep?

Jola Gross

Yes.

David Boder

Yes.

Jola Gross

It was painful.

David Boder

Yes.

Jola Gross

And then...

David Boder

And who was doing that, prisoners?

Jola Gross

Prisoners.

David Boder

Jewish prisoners?

Jola Gross

Jewish prisoners.

David Boder

Yes. Nu, then you went to lager 'B.'

Jola Gross

We went to lager 'B,' and there we worked. I worked in the outside detail.

David Boder

What was that?

Jola Gross

That... that was field [agricultural] work, construction work...

David Boder

Yes.

Jola Gross

... and such other... such as is always...

David Boder

Yes.

Jola Gross

... done outside.

David Boder

Construction work? What...

Jola Gross

Construction work...

David Boder

What did you build, a house?

Jola Gross

We have... we dismantled the houses, the bricks, and the... the... carried them, and by construction the same thing also...

David Boder

What houses did you dismantle?

Jola Gross

Old houses.

David Boder

Yes.

Jola Gross

New ones, too. I don't know [why?]. We went to work outside the wires.

David Boder

Yes.

Jola Gross

and we had... then we planted a forest...

David Boder

Hm.

Jola Gross

... and also cut down a forest.

David Boder

Yes.

Jola Gross

It was very hard work, too.

David Boder

How was it done?

Jola Gross

In Birkenau. [Wie in German means how; in Yiddish it means where, hence the discrepancies in the answers.]

David Boder

Is Birkenau near Auschwitz?

Jola Gross

Birkenau is the main lager of... of...

David Boder

Auschwitz.

Jola Gross

Of Auschwitz.

David Boder

Hm.

Jola Gross

It was forty square kilometers...

David Boder

Yes.

Jola Gross

... large [in size].

David Boder

Nu?

Jola Gross

And we went there every day to work. The band was playing.

David Boder

What sort of a band was there? Tell me a little more about it.

Jola Gross

The band was made up of prisoners.

David Boder

Prisoners.

Jola Gross

Prisoners.

David Boder

Men or women?

Jola Gross

For the men there were men, and for the women there were women.

David Boder

Were there women who could play?

Jola Gross

Women who could play at the... at the gate when we were going out. They stood there on the music place and were playing.

David Boder

What did the women play?

Jola Gross

They were only playing a march so that we should march left [in step].

David Boder

Yes.

Jola Gross

We had to march left [in step].

David Boder

Aha.

Jola Gross

And that is how we would go out. Sometimes we would march eight kilometers, ten kilometers on foot to work.

David Boder

And the band went along?

Jola Gross

No. They only accompanied us when we went out through the gate.

David Boder

Yes?

Jola Gross

And when we returned...

David Boder

Yes?

Jola Gross

... they also sat at the gate and played.

David Boder

Wait a moment. On what indstruments did they play? You said they were women.

Jola Gross

Piano... no. On violins.

David Boder

Violins?

Jola Gross

Violins.

David Boder

And on trumpets?

Jola Gross

And there was a woman bandmaster.

David Boder

Yes?

Jola Gross

Yes. All were prisoners.

David Boder

Yes. Nu?

Jola Gross

And coming home in the evening we received the bread...

David Boder

Yes.

Jola Gross

... and went to sleep...

David Boder

Yes.

Jola Gross

... and [words not clear].

David Boder

Yes.

Jola Gross

Once we were returning from work. We saw a truck. We saw from afar that the truck is already moving. It was already at night, five months, six months after coming to Birkenau. We saw a truck was coming. We were passing where the two crematories were, and we heard the girls crying in Hungarian, 'Don't take us to the crematory. We are still young. We want to live.' And they were taken to the crematory from the revier [sick-ward].

David Boder

From where?

Jola Gross

From the revier.

David Boder

What is that?

Jola Gross

Revier is a hospital...

David Boder

Oh, a hosp-...

Jola Gross

The sick were there [?].

David Boder

Yes.

Jola Gross

That was called a revier. From the revier.they had been... in the afternoon at the count-appell they had been taken out.

David Boder

Hm.

Jola Gross

Those who looked bad were... every week or every two weeks there was a selection.

David Boder

Hm.

Jola Gross

That means an... an over- [a going over]...

David Boder

Yes, I understand.

Jola Gross

A selection, and the names were written down, the... the... the tattoo number, and they were driven away, those who looked bad.

David Boder

Yes.

Jola Gross

And I had a brother who... he worked in the special Kommando.

David Boder

What is a special Kommando?

Jola Gross

Special Kommando were those who worked at burning the people who were being burned.

David Boder

And your brother was working there?

Jola Gross

Worked there, too.

David Boder

Yes? Nu?

Jola Gross

He wrote me once a small note that he is working there, and there... and he hopes that perhaps he will come out, but, alas, in September he was burned.

David Boder

How? Why?

Jola Gross

Two hundred were picked out from there.

David Boder

Yes?

Jola Gross

And they were loaded on wagons [RR-cars].

David Boder

Yes?

Jola Gross

That means that they have been sent on a transport.

David Boder

Yes?

Jola Gross

They were sent from Birkenau as far as Auschwitz. In the wagons they were gasse dand brought back to the crematories to be burned.

David Boder

Oh, they were gassed in the wagons?

Jola Gross

In the wagons.

David Boder

Why were they...

Jola Gross

They were treated specially different because they knew what was being done to the other thousands of people.

David Boder

Yes.

Jola Gross

With them it was done differently

David Boder

Yes.

Jola Gross

They were sent away. It was called on a transport.

David Boder

Yes?

Jola Gross

They left Birkenau in the transport, and in the wagons they were...

David Boder

Gassed.

Jola Gross

Gassed.

Jola Gross

Gassed, and they were...

David Boder

Brought back.

Jola Gross

... brought back, burned.

David Boder

Nu? And your brother was among them.

Jola Gross

Was there.

David Boder

How did you find it out?

Jola Gross

There had remained of those... eight hundred men were working there in the special Kommando. A few Polish [Polish Jews?] remained, and in Sept-... in November...

David Boder

Yes?

Jola Gross

... the crematories were dismantled.

David Boder

Why?

Jola Gross

Because they didn't want the... because they knew that the Russians were approaching. They shouldn't see what there...

David Boder

Yes.

Jola Gross

... what was done there. I was working there.

David Boder

Where did you work? At the crematories?

Jola Gross

At the crematories when they were... eh...

David Boder

Dismantled.

Jola Gross

... dismantled. There were men who had remained. They told me what happened that time...

David Boder

Yes.

Jola Gross

... with those people, and that my brother, too, was among them.

David Boder

And then after the crematories were dismantled...

Jola Gross

Yes.

David Boder

... were people still being gassed?

Jola Gross

No. At the end of November they did not... they did not burn any more.

David Boder

Yes.

Jola Gross

They were all... there were four crematories. Only one remained to burn the dead.

David Boder

Yes. Nu? What happened then?

Jola Gross

What more?

David Boder

What happened afterwards? How were you liberated?

Jola Gross

I was liberated, because on the 15th of January I went on a transport to Sudeten Germany, to a factory...

David Boder

Yes?

Jola Gross

... to work.

David Boder

What year was that? [Pause.] In what year was that?

Jola Gross

In...

David Boder

'45.

Jola Gross

In '45.

David Boder

Yes?

Jola Gross

In the year '45 I went there.

David Boder

Hm.

Jola Gross

And there I was until the place was evacuated. From there we were evacuated without food, and I was...

David Boder

Where to?

Jola Gross

To... farther into Germany.

David Boder

Yes?

Jola Gross

And I remained behind.

David Boder

In Sudeten?

Jola Gross

Yes. I did not want to go on any more. I had... I was very sick. I had swollen feet, and I remained behind. Then the Russians came.

David Boder

Hm.

Jola Gross

And we were liberated.

David Boder

You were liberated.

Jola Gross

Yes.

David Boder

How did you then come to Paris?

Jola Gross

To Paris I... I went to Germany. There I was...

David Boder

How? Where did the Russians liberate you? In the Sudenten?

Jola Gross

In the Sudeten.

David Boder

All right. how did you get away from Sudeten?

Jola Gross

I went to Germany.

David Boder

Why?

Jola Gross

Because I wanted to leave. I didn't want to remain any more where my people were slaughtered in blood. Because I want to go to Palestine.

David Boder

Did the Russians allow you to leave, or did you run away?

Jola Gross

No. We continued. We traveled.

David Boder

Yes.

Jola Gross

We went in May to Prague. Then we went...

David Boder

Then you went to Germany.

Jola Gross

To Germany.

David Boder

And from Germany?

Jola Gross

From Germany I went to Paris, because I want to go to Palestine.

David Boder

You traveled free [without a ticket]? You traveled free towards Palestine?

Jola Gross

Yes.

David Boder

Yes. Did you have any money?

Jola Gross

No.

David Boder

So how did you travel?

Jola Gross

Without money.

David Boder

All right. And why... you are thirty-six years old?

Jola Gross

Yes.

David Boder

Were you always a Zionist... a Zionist.

Jola Gross

Yes.

David Boder

And what do you want to do in Palestine?

Jola Gross

Work.

David Boder

Hm.

Jola Gross

I don't want to remain any more in such countries where one has endured such things that we saw, that we suffered, and that I reel.... I want to be already home in Palestine.

David Boder

Why do you say 'home in Palestine'? Do you have relatives there?

Jola Gross

No, I have none. There is my home. I am a Jew.

David Boder

And therefore Palestine is your home?

Jola Gross

[Laughing:] I think so. Where else? [A long pause.]

David Boder

Yes. Tell me, to whom did you come to Paris? Nu, yes, you...

Jola Gross

I was...

David Boder

Were you permitted to enter France?

Jola Gross

Yes.

David Boder

How...

Jola Gross

Illegally.

David Boder

Illegally. How did you cross the border?

Jola Gross

Nu, difficult [I managed]. I crossed the border...

David Boder

From where? From Germany or from...

Jola Gross

From Germany.

David Boder

From Germany you came...

Jola Gross

Yes.

David Boder

... to France.

Jola Gross

To France.

David Boder

And then? How did you come to Paris?

Jola Gross

In Paris I came here in the... in the home [shelter] of the... eh... what is it called, the...

David Boder

What is the name of this home? What is it? Who...

Jola Gross

That is of...

David Boder

The Jewish Committee?

Jola Gross

The Jewish Committee, yes.

David Boder

And what do you do here all day?

Jola Gross

What?

David Boder

Yes?

Jola Gross

I work. I have.... I can sew.

David Boder

You can sew?

Jola Gross

Sew, yes.

David Boder

So then...

Jola Gross

I have to work till I am able to leave for Palestine.

David Boder

You can sew?

Jola Gross

Yes.

David Boder

Do you earn any money?

Jola Gross

So far not.

David Boder

Why not?

Jola Gross

No, I have no machine...

David Boder

Yes.

Jola Gross

... and no papers, residence papers [permit]. As long as I don't have it, then...

David Boder

Oh, you are not permitted to work.

Jola Gross

No, can not work.

David Boder

Can't you do a little private work without a residence permit? If you had a machine could you not work a little by yourself?

Jola Gross

Yes, but I don't have a machine.

David Boder

Yes. And by hand you can't do much sewing.

Jola Gross

No. It doesn't go that way.

David Boder

It doesn't go that way.

Jola Gross

[Laughing:] It must be done with precision [accurately] if one wants to earn money.

David Boder

Yes. Tell me this, at home... how large was your family?

Jola Gross

We went twelve of our family to Auschwitz. Two of us came back.

David Boder

Who is the other one?

Jola Gross

A sister.

David Boder

Is she here in Paris with you?

Jola Gross

Yes.

David Boder

Oh, so you came with your sister.

Jola Gross

Yes.

David Boder

And so who were the twelve you went to Auschwitz?

Jola Gross

The twelve were a brother with his wife...

David Boder

Yes?

Jola Gross

... and a son...

David Boder

Yes.

Jola Gross

... a sister with a brother-in-law and two children, a fifteen and an thirteen year old daughter, and a sister with a husband, and a brother.

David Boder

And all went to Auschwitz?

Jola Gross

All went to Auschwitz.

David Boder

And how many of them were immediately put to the left... on the right side?

Jola Gross

How many? We... no... only three went to the right.

David Boder

Three to the right.

Jola Gross

Nine went immediately [in a low voice:] into the fire.

David Boder

Speak louder. Nine were what?

Jola Gross

Nine went immediately into the fire.

David Boder

Yes. And who were the three who came out?

Jola Gross

The sister, in Birkenau... I and my sister and the brother...

David Boder

Oh, yes.

Jola Gross

... the one who worked there.

David Boder

And were you together with your sister all the time?

Jola Gross

No, no. The sister was in some other place.

David Boder

Where was she?

Jola Gross

She, the sister, was immediately sent to Germany...

David Boder

Yes.

Jola Gross

... to work.

David Boder

Yes.

Jola Gross

And I remained in Germany... in Birkenau.

David Boder

Yes. So where did you find your sister?

Jola Gross

In Budapest I found her.

David Boder

When did you go to Budapest?

Jola Gross

I went to look for her...

David Boder

Aha.

Jola Gross

... when I was liberated.

David Boder

Tell me, when you were liberated, where did you go? Back to...

Jola Gross

I was... I was in Germany, and I went to look for the sister. I was in... in Prague, and I went to Budapest, and in Budapest I found her. Then we went back to Germany.

David Boder

Yes. Did you know that she went to Budapest, or did you...

Jola Gross

No, I didn't know Accidently I have...

David Boder

Tell me, how did you find your sister?

Jola Gross

Arriving in Budapest, I went to the Jewish Committee, and there I sat very despondent. I am alone, and... and many people were coming there to inquire. I didn't know where she was.

David Boder

Yes.

Jola Gross

And then someone comes over, an acquaintance. He says, 'You are here? Your sister is with us since Friday already.' She had arrived Friday.

David Boder

Hm.

Jola Gross

I was glad... so that we on the next day already...

David Boder

Saw each other?

Jola Gross

Yes.

David Boder

Met.

Jola Gross

Met.

David Boder

And then you decided...

Jola Gross

That we are going back. That we have to go to Germany to... to go to Palestine.

David Boder

Yes.

Jola Gross

[Words not clear.]

David Boder

Is your sister older or younger?

Jola Gross

Older.

David Boder

Had she been married before?

Jola Gross

No.

David Boder

Nu. You are two...

Jola Gross

Yes.

David Boder

... unmarried...

Jola Gross

Yes.

David Boder

... girls.

Jola Gross

Yes.

David Boder

Did you sign up for Palestine?

Jola Gross

Yes.

David Boder

And were you promised that you will be able to go?

Jola Gross

Yes, but now it is not so... in such good order, not so easy to travel [?]. So I remain here, but I want to go to Palestine.

David Boder

So...

Jola Gross

I can't remain any more on the soil where... where such things have happened, what I had seen.

David Boder

Nu, Miss Gross, I thank you very much. It was a very clear and good story. What did you say is your first name again?

Jola Gross

Jola.

David Boder

How do you write your first name?

Jola Gross

Jola. J-

David Boder

Write it down for me, please. [Pause.]

David Boder

[In English] This concludes the record of Miss Jola Gross of the age of thirty-six (36). Hm, the record was taken on August 3rd at the Home for, hm, Adult Jews. And as we heard her, her intentions -- her definite intentions -- are to go home, which means to Palestine. She has some relatives in the United States, hm, but she does not know their addresses, doesn't know about it.