David P. Boder Interviews Marko Moskovitz; July 30, 1946; Paris, France

var transcription = { interview: [ David Boder

[In English] This is Spool number 6. A young man, Marko Moskovitz, a pupil of the ORT. The record is being taken on July 30, 1946.

David Boder

[In German] Hm, was sagen Sie ist Ihr Name?

Marko Moskovitz

Moskovitz, Marko.

David Boder

Moskovitz, Marko. Und wie lange sind Sie in Paris?

Marko Moskovitz

Zwei Wochen.

David Boder

Und wo sind Sie gekommen von Paris?

Marko Moskovitz

Von Deutschland dann nach Italien und von Italien nach Paris.

David Boder

Von Deutschland nach Italien und von Italien nach Paris.

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Und wo sind Sie geboren, Marko?

Marko Moskovitz

In den Karpaten.

David Boder

In den Karpaten.

Marko Moskovitz

Karpaten, hm, ja.

David Boder

Und wann sind Sie gekommen nach Deutschland?

Marko Moskovitz

Nach Deutschland deportiert.

David Boder

Deportiert?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

In welchem Jahr?

Marko Moskovitz

In 1942 deportiert.

David Boder

Deportiert. Wie alt sind Sie jetzt?

Marko Moskovitz

Neunzehn Jahre.

David Boder

Neunzehn Jahre. So wie alt waren Sie wenn man Sie deportiert?

Marko Moskovitz

Ich war da siebzehn Jahre.

David Boder

Sie waren siebzehn Jahre alt. Also erzÃhlen Sie mir, wer, hm, wer waren Ihre Eltern, wer ist Ihre Familie und alles Weitere?

Marko Moskovitz

Meine . . . , hm, also . . .

David Boder

Hm?

Marko Moskovitz

Hersh war mein Vater und meine Mutter Debora und ich habe 5 Geschwister und . . .

David Boder

Aha.

Marko Moskovitz

Und dass wir dann deportiert sind und jetzt ich bin alleine.

David Boder

Und was war Ihres Vaters BeschÃftigung?

Marko Moskovitz

Hm, ein Feldarbeiter.

David Boder

Ein Feldarbeiter. In welcher Stadt?

Marko Moskovitz

Solotvyna.

David Boder

Solotvyna. Was war das Polen?

Marko Moskovitz

Nein, das war Tschechoslowakei. Im 39âer Jahr.

David Boder

Und dann wer hat es bekommen?

Marko Moskovitz

Es war dann bei Ungarn.

David Boder

Ja.

Marko Moskovitz

Und jetzt sind dort die Russen.

David Boder

Und jetzt sind dort die Russen, aber die Ungarn haben es genommen?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

ErzÃhlen Sie mir, wie hat das passiert, wenn die Ungarn haben genommen die Tschechos . . . , hm, die, . . . ihre Stadt?

Marko Moskovitz

Hm, die waren gekommen, hm, [unverstÃndlich] die sind herein gekommen im 39âer Jahr und . . .

David Boder

Ja.

Marko Moskovitz

dann hat es schon angefangen die Juden zu deportieren undânicht zu deportieren, sondern gemacht auf Arbeit zu gehen.

David Boder

Was heiÃt man hat sie gemacht auf Arbeit zu gehen? ErzÃhlen Sie mir

Marko Moskovitz

Also die gelben BÃnder, wir haben angefangen zu tragen die gelben BÃnder da, und mein Vater hat auch einen . . .

David Boder

Hat auch?

Marko Moskovitz

Mein Vater hat auch einen gelben Stern getragen.

David Boder

Und Sie?

Marko Moskovitz

Ich nicht.

David Boder

Warum nicht?

Marko Moskovitz

Ich war noch . . . ich war noch jung.

David Boder

Sie waren noch jung.

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Und die Frauen?

Marko Moskovitz

Die Frauen auch.

David Boder

Die Frauen auch.

Marko Moskovitz

Die Frauen sind geblieben.

David Boder

Was heiÃt, die Frauen sind geblieben?

Marko Moskovitz

Die Frauen haben, sind dort geblieben. Die Frauen waren im Ghetto und haben Sterne getragen.

David Boder

Aha. Wie haben sie gemacht ein Ghetto?

Marko Moskovitz

Zu Hause.

David Boder

Aber, wo . . . wie hat man das gemacht, Mark?

Marko Moskovitz

Man hat ausgerufen auf den MÃrkten, dass jeder Mensch . . . und dann hat man gesagt, dass alle Juden sollen in eine Gasse rein gehen.

David Boder

Ja.

Marko Moskovitz

Und da sind die rein gegangen und die Gendarmerie, die Ungarische, war dann rund um das Ghetto. Wir waren dann 4 Wochen in dem Ghetto zusammen und dann deportiert nach Auschwitz.

David Boder

Nach Auschwitz?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Warum nach Auschwitz.

Marko Moskovitz

Na soâalle Juden nach Auschwitz.

David Boder

Sind Sie auch gewesen in Auschwitz?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Alright, also erzÃhlen Sie mir, Mark, wie hat man dort gelebt in Auschwitz? Was ist dort passiert?

Marko Moskovitz

Also man ist dort rein gekommen, mir war nicht bewusst - ich war noch jung, ich war nicht .[unverstÃndlich]

David Boder

Warum nicht?

Marko Moskovitz

Ich war nicht ganz richtig im Kopf.

David Boder

Was heiÃt das?

Marko Moskovitz

Drei Tage hab ich gar nichts gewusst, nicht ob Nacht, nicht ob Tag war, ich habe nichts gewusst.

David Boder

Warum haben Sie nichts gewusst?

Marko Moskovitz

Ah so, es war also ein Rauch von dem Krematorium, ich konnte gar nichts anderes wissen.

David Boder

Wie Sie angekommen sind in Auschwitz?

Marko Moskovitz

Ja, da haben sie gesagt: âHeraustreten die Fachleuteâ. Da bin ich rausgetreten, denn ich war ein Tischler. Da bin ich vorgetreten und mein Vater hat gesagt: âWarum bist Du herausgetreten? Jetzt ist klar, dass mir allein und Du wirst wechseln.â Aber es . . . zurÃcktreten hab ich auch nicht mehr kÃnnen.

David Boder

Aha, und wo war Ihre Mutter?

Marko Moskovitz

Die Mutter war schon . . . kaputt.

David Boder

Wann?

Marko Moskovitz

An diesem Tag.

David Boder

Na, warten Sie mal. Man hat Sie genommen nach Auschwitz?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

ErzÃhlen Sie mir die ganze Geschichte.

Marko Moskovitz

Man hat die herausgenommen aus unserem Waggon. Dann hat man gesagt Frauen separat und Kinder vonâbis 12, 13 und 14 Jahre sollen bleiben mit der Mutter und, hm,

David Boder

Ja.

Marko Moskovitz

. . . und die Ãlteren, die arbeiten kÃnnen, sollen bleiben, ja, sollen bleiben auf der anderen Seite.

David Boder

Und die Mutter?

Marko Moskovitz

Und die Mutter war schon separat, denn sie hatte meine Geschwister, meinen Bruder von 10 Jahren und meine Schwester von 11 Jahren.

David Boder

Ja?

Marko Moskovitz

Und die gingen mit der Mutter. Und ich mit meinem Vater und noch einem Bruder gingen auf die andere Seite.

David Boder

Ja.

Marko Moskovitz

Und haben gesagt arbeiten nun und dann sind wir rein gekommen in einen Block und haben gesagt âFachleute heraus tretenâ. Mein Vater hat geglaubt, dass ich bleiben werde in diesem Lager Auschwitz.

David Boder

Ja.

Marko Moskovitz

Da bin ich heraus getreten und kam gleich in einen anderen Block und dann hat man mich nach Oberschlesien transportiert, nach Breslau.

David Boder

Ja. Und wann haben Sie zuletzt gesehen Ihre Mutter?

Marko Moskovitz

Hm, wenn man uns herausgenommen hat von dem Waggon, da habe ich zum letzten Mal gesehen meine Mutter.

David Boder

Und Sie sind Ãberzeugt, dass man . . .

Marko Moskovitz

Ja, was ich gesehen habe.

David Boder

Was haben Sie gesehen?

Marko Moskovitz

Man hat sie rein geschmissen.

David Boder

Wo?

Marko Moskovitz

Ins Krematorium.

David Boder

Man hat sie dort reingeschmissenâlebendig?

Marko Moskovitz

Also, man . . . sie haben gesagt . . . und man hÃrt Schreien und dann haben sie gehÃrt das Schreien und dann haben sie gehÃrt das Schreien wird lauter. Und dann auf einmal werden die TÃren von sie Gaskammern auf und das Schreien in der Gaskammer.

David Boder

Aha. In die Gaskammer gingen sie rein. Und dann?

Marko Moskovitz

Ja. Und die Kranken, was von [unverstÃndlich] nicht laufen konnte, dann mit der Maschine.

David Boder

Welche Maschine?

Marko Moskovitz

Von der SS Maschinenâreingeschmissen - in die Gaskammerâins Krematorium.

David Boder

Lebendig?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Die Kranken?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Wie kann man das, war das Krematorium so gross, dass man Leute lebendig rein geben konnte?

Marko Moskovitz

Es war sechzig Kilometer, es war 40 Kilometer, Quadratkilometer.

David Boder

Was?

Marko Moskovitz

. . . war gross das Krematorium, wo man reingeschmissen hat.

David Boder

Was?

Marko Moskovitz

Es war in einem Wald.

David Boder

Ja?

Marko Moskovitz

In einem groÃen Wald.

David Boder

Aber . . . ?

Marko Moskovitz

Was war in dem Wald und da war eine groÃe Gruft.

David Boder

Ja

Marko Moskovitz

. . . und in die Gruft hat man herein geschmissen den schwarzen Schmarren.

David Boder

Was?

Marko Moskovitz

Einen schwarzen Schmarren geschÃttet , das ist was man auf die Strassen gibt, das hat man herein geschÃttet.

David Boder

Ja.

Marko Moskovitz

Und das hat man angezÃndet und das hat gebrannt Tag und Nacht. Und die Menschen hat man rein geschmissen immer.

David Boder

Oh. Dort hat man verbrannt . . . verbrannt die Toten?

Marko Moskovitz

Ja, ja.

David Boder

Verbrannt?

Marko Moskovitz

Ja, ja. Die Toten und [unverstÃndlich] oft manche die noch leben.

David Boder

Oh, nicht in die Ofen?

Marko Moskovitz

Ach, von dem Transport diese wÃrden in the Ofen geschmissen, diese waren, die bei der Arbeit waren, die schon Muselmann waren vom Arbeiten, diese hat man gebracht nach Auschwitz, diese - dass man die da rein schmeiÃt in die Gaskammern und in diese Ofen.

David Boder

Ah?

Marko Moskovitz

Also bitte, der erste Transport, der muss [unverstÃndlich] gehen. Also da kommt ein Transport von sechzig tausend Gefangene und so ein kleiner Ofen dort und so viele Gefangene.

David Boder

Sie konnten nicht . . . ?

Marko Moskovitz

Und da hat man sie in die Gruft rein geschmissen.

David Boder

In die Gruft?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Und was wurde in der Gruft verbrannt?

Marko Moskovitz

Menschen wurden . . .

David Boder

Ja, aber . . .

Marko Moskovitz

Holz, Holz hat man da reingelegt und auch Teer.

David Boder

Holz und Teer?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Was haben Sie vorher gesagtâein Muselmann?

Marko Moskovitz

Ja, das ist Muselmann, der arbeitet, der arbeitet im Lager.

David Boder

Ja?

Marko Moskovitz

Und sie waren mager, nur Haut und Bein.

David Boder

Ja.

Marko Moskovitz

Und die Deutschen haben gesagt, die sind Muselmann.

David Boder

Ja?

Marko Moskovitz

Und sie werden gebracht nach Auschwitz und sie werden in die Ofen.

David Boder

Hm.

Marko Moskovitz

Aber die Transport Massen werden in die Gruft rein geschoben.

David Boder

So, das war in Auschwitz.

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Und so haben Sie . . . wie Sie weg sind, haben sie gesagt âdie Arbeitsleute vorausâ und Sie . . .

Marko Moskovitz

Ja, ich bin ausgetreten.

David Boder

Was hat Ihr Vater gesagt?

Marko Moskovitz

Mein Vater hat geglaubt, ich soll bleiben in diesem Lagerâin Auschwitz.

Marko Moskovitz

Aha.

David Boder

Das war Birkenau. Hier in Birkenau bin ich gekommen.

Marko Moskovitz

Nun so haben Sie Ihren Vater allein gelassen?

David Boder

Ja.

Marko Moskovitz

Und?

Marko Moskovitz

Mit dem Bruder, ein Bruder auch mit dem Vater.

David Boder

Wie alt war Ihr Bruder?

Marko Moskovitz

Dreizehn Jahre.

David Boder

Oh, so er konnte nicht arbeiten?

Marko Moskovitz

Er war gewohnt von, von zu Hause, er . . . er war bei der Arbeit von Mai bis August, bis, hm, JÃnner.

David Boder

Hm.

Marko Moskovitz

. . . bis ins nÃchste Jahr. Dann wurde er transportiert von Buna nach Monowitz. Das ist in Polen, eine groÃe Fabrik, er . . .

David Boder

Hat man den Bruder weggenommen von dem Vater?

Marko Moskovitz

Ja. Nein, der Bruder war mit dem Vater zusammen.

David Boder

Und der Vater war in der Fabrik?

Marko Moskovitz

Ja, mit dem Bruder, hat man sie transportiert und evakuiert. Die Russen sind da gekommen.

David Boder

Hm?

Marko Moskovitz

Und man hat sie geschickt nach Gleiwitz.

David Boder

Hm.

Marko Moskovitz

In Gleiwitz und . . . in Gleiwitz waren sie.

David Boder

Aha. Im ersten Lager wohin Sie gekommen sind, wo sie haben Ihre Mutter verloren, welches Lager war das?

Marko Moskovitz

Das ist Birkenau.

David Boder

Birkenau?

Marko Moskovitz

Ja, Birkenau.

David Boder

Und dort ist ihre Mutter gebliebenâmit wem, mit ihrer Schwester?

Marko Moskovitz

Mit einer Schwester und einem Bruder von 8 Jahren.

David Boder

Aha. So diese sind verschwunden da?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Und dann erst Ihr Vater mit Ihrem Bruder . . .

Marko Moskovitz

Ja, der Vater mit dem Bruder, hm, sind weg - in einer Fabrik arbeiten.

David Boder

In einer Fabrik?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

In welcher Fabrik haben sie gearbeitet?

Marko Moskovitz

In Buna.

David Boder

In Buna.

Marko Moskovitz

In Buna.

David Boder

Und wie lange waren sie dort?

Marko Moskovitz

Sie waren von Mai . . .

David Boder

Ja. Bis?

Marko Moskovitz

. . . bis JÃnner. Im JÃnner hat man begonnen mit Evakuieren.

David Boder

Aha?

Marko Moskovitz

Sie sind gegangen bis Gleiwitz Eins. In Gleiwitz Einsâin Gleiwitz Eins und mehrâdann weià ich nicht.

David Boder

Aha. Woher wissen Sie, wo sie waren? Haben sie geschrieben?

Marko Moskovitz

Ich habe einen Cousin.

David Boder

Hm.

Marko Moskovitz

Der war mit ihnen zusammen.

David Boder

Oh, einen Cousin haben Sie, der war mit Ihnen zusammen?

Marko Moskovitz

Nein, er war mit meinem Vater zusammen.

David Boder

Mit ihrem Vater?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Und er hat Ihnen das gesagt?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Ja. Und wo haben Sie gearbeitet?

Marko Moskovitz

Ich hab gearbeitet in Oberschlesien.

David Boder

In Oberschlesien. Ja. In was fÃr einer Fabrik haben Sie gearbeitet?

Marko Moskovitz

Das war eine Station.

David Boder

Was?

Marko Moskovitz

Das war eine Station. Das hat eine, hm, ja, wir haben gemacht eine Station.

David Boder

Eine, eine Eisenbahn - . . .

Marko Moskovitz

Ja, ja.

David Boder

Station.

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Sie haben gebaut?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Sie sind ein Tischler?

Marko Moskovitz

Nein. Da ist das egal. Ein Tischler, hm, die Goldarbeiter ist egal, sie alle tragen Zementâund, hm, [unverstÃndlich].

David Boder

Nun und, hm, wie hat man Sie behandelt dort im Lager?

Marko Moskovitz

Sie geben fÃr acht Mann ein Brot.

David Boder

Ja?

Marko Moskovitz

Das Brot war ein Kilo vierzig.

David Boder

Ja.

Marko Moskovitz

Und wir kriegen einen schwarzen Kaffee. Und fÃr mittags dann eine klare Suppe und abends dann eine klare Suppe und dann [unverstÃndlich].

David Boder

Aha. Und nun wenn jemand war krank?

Marko Moskovitz

Na, dann hilft nicht. Wenn jemand ist krank, dann muss es von selbst gut werden. Wenn nicht, dann geht er nach Auschwitz.

David Boder

Und hat das passiert?

Marko Moskovitz

Hm, das passiert von unserem Lager in drei Viertel, es bleibt ein Viertel.

David Boder

Und man hat die Anderen genommenânach was? Nach Auschwitz?

Marko Moskovitz

Ja, hat manânach Auschwitz - hat jeder verbrennt.

David Boder

Und wo haben Sie gearbeitet dort?

Marko Moskovitz

Ich arbeit Dies, Jenes.

David Boder

Im Januar.

Marko Moskovitz

Im Januar, ja.

David Boder

Ja.

Marko Moskovitz

Im Januar hatten sie uns evakuiert bis Prag.

David Boder

Ja?

Marko Moskovitz

Und von Prag nach GroÃ-Rosen - alles per FuÃ. Und dann hat man uns reinwagoniert in die Wagon, 120 Mann nach FlossenbÃrg. In FlossenbÃrg war, waren wir 2 Monate, dann hat man uns nach Offenburg. Von Offenburg hat man uns eingeladen in die Wagon, weil die Amerikaner sind gekommen. Hat man unterwegs, hat man den, hat man geschossen und nur einige wenige Leute sind geblieben am Leben. Und dann sind wir aus dem groÃen Wagon gerannt in den groÃen Wald, in den Schwarzwald und dort waren auch freie andere Franzosen.

David Boder

Franzosen?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Nun und dann wohin sind sie gegangen von dort??

Marko Moskovitz

Von dort konnte ich, hm, gehen, aber ich war sehr schwach. zweiunddreiÃig (32) Kilo hab ich nur gehabt. Aber ich konnte gehen, aber nicht sehr weit gehen.

David Boder

Sie haben sich selbst gewogen.

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Mit zweiunddreiÃig (32) Kilo?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Wie hoch sind Sie?

Marko Moskovitz

Ich bin einen Meter siebzig.

David Boder

Sie sind einen Meter siebzig?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Und Sie haben gewogen zweiunddreiÃig (32) Kilo

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Nun?

Marko Moskovitz

Und ich war drei Monate . . .

David Boder

Wo?

Marko Moskovitz

Dort in dem . . . Immendingen hat es geheiÃen, das Dorf da in Bayern, ja.

David Boder

Ja?

Marko Moskovitz

Und dann . . .

David Boder

Wer hat sie ernÃhrt dort?

Marko Moskovitz

Wir waren es. Und dann . . .

David Boder

Was heiÃt das? Wer war mit Ihnen da?

Marko Moskovitz

Andere, Russen waren, Soldaten von verschiedene Firmen.

David Boder

Und wie haben Sie sich ernÃhrt?

Marko Moskovitz

Also, wir sind rein, die Deutschen waren alle weg. Wein haben wir in der Stube gefunden und Essen.

David Boder

Ah, die Deutschen waren weg?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Ja und nun?

Marko Moskovitz

Dann sind wir gefahren nach Regensburg, nach Regensburg. Von Regensburg nach MÃnchen war ich schon bis zur letzten Zeit. Dann bin ich nach Italien.

David Boder

Wie sind Sie gegangen von MÃnchen nach Italien? Hat man Ihnen erlaubt zu gehen?

Marko Moskovitz

Ja. Wir sind mit dem Transport nach Italien.

David Boder

Wer hat es erlaubt?

Marko Moskovitz

Die Amerikaner haben es erlaubt.

David Boder

Und sie gingen wohin? Nach Italien?

Marko Moskovitz

Nach Italien, ja.

David Boder

Was, Sie haben Ihnen erlaubt zu gehen nach Italien?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Was haben Sie gedacht, warum nach Italien?

Marko Moskovitz

Weil man hat mir erzÃhlt, dass niemand mehr zu Hause sei und warum dann nach Hause. So bin ich nach Italien.

David Boder

Oh, ansonsten wÃren Sie gegangen nach Hause?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Aha.

Marko Moskovitz

Weil niemand zu Haus.

David Boder

Wie sind Sie gekommen nach Italien? Haben Sie genommen einen Zug?

Marko Moskovitz

Wir bekommen einen Transport, ganze Transport.

David Boder

Waren da viele, . . . viele Juden, ja?

Marko Moskovitz

Ja, wir waren zweihundert (200).

David Boder

Und wo sind die Anderen hin gegangen?

Marko Moskovitz

Die Anderen sind gegangen, sie haben gefunden Arbeit und blieben in Italien, manche kommen nach Frankreich. Viele haben . . . , in Amerika haben sie Freund . . .

David Boder

Aha.

Marko Moskovitz

. . . und sie bekommen Affidavit und sind nach dort gekommen, ja.

David Boder

Sagen Sie mal, wo waren Sie in Italien?

Marko Moskovitz

In Torino.

David Boder

In Torino und, hm, wen . . . , wer . . . , wo haben Sie gegessen

Marko Moskovitz

Im UNRRA Camp.

David Boder

Die UNRRA.

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

[unverstÃndlich] zu leben?

Marko Moskovitz

Ja, zu essen und zu schlafen.

David Boder

Ah, hm. Und denn? Warum sind sie gekommen nach Frankreich?

Marko Moskovitz

Weil ich war noch jung, ich wollte lernen ein Fach.

David Boder

Aha. Und in Italien geht das nicht?

Marko Moskovitz

Nein, in Italien gibtâs keine Fach [unverstÃndlich].

David Boder

Aha. Und wer hat Ihnen gesagt, dass Sie gehen sollen nach Frankreich?

Marko Moskovitz

Andere Leute sind gegangen, so bin ich auch gegangen . . .

David Boder

Wie sind Sie gegangen nach Frankreichâper Eisenbahn?

Marko Moskovitz

Nein

David Boder

Wie denn?

Marko Moskovitz

Ãber Alpen.

David Boder

Sie sind Ãber die Alpen gegangen?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Warum?

Marko Moskovitz

Warum? Ich muss so kommen, weil ich habe kein Geld fÃr gehen mit dem Zug, war zu viel Geld . . . [unverstÃndlich]

David Boder

Sind zu Fuà Ãber die Alpen gegangen?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Wie lange hat das gedauert?

Marko Moskovitz

Zwei Tage und eine Nacht.

David Boder

Soâzu gehen Ãber die Alpen?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Haben die Franzosen Sie reingelassen?

Marko Moskovitz

Wir waren da rein gekommen im franzÃsischen Dorf haben wir gegessen und geschlafen. Dann haben wir gebeten bei einem Komitee um Geld und sind dann gekommen nach Paris.

David Boder

Haben Sie ein Einreise-Visum bekommen?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Und wer hat Ihnen das gegeben?

Marko Moskovitz

Wir sind so rein gekommen.

David Boder

Was?

Marko Moskovitz

Kein Einreise-Visum.

David Boder

[lacht etwas] Sie haben kein Visum gehabt! Wie haben die Franzosen Sie herein gelassen?

Marko Moskovitz

Gut. Wir haben gesagt, wir sind Deportierte und wir haben kein . . . niemand zu Hause, wo sollen wir da hin? Wir wollen zum Arbeiten nach Paris, zum Fach lernen.

David Boder

Aha.

Marko Moskovitz

Fach lernen.

David Boder

Alright, so sind sie gekommen nach Paris.

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Und wie haben Sie gefunden die Menschen?

Marko Moskovitz

Also gefunden habe ich einen Mensch, ein Jud, er war im Zug von mir und ist auch gekommen. Ich hab ihn gefragt, wo ich kann bleiben in Paris und er hat gesagt: âIch nehm Dich heim fÃr zwei, drei Tagâ.

David Boder

Hier?

Marko Moskovitz

Ja, Paris.

David Boder

Und?

Marko Moskovitz

Und ich war dort zwei oder drei Tage. Dann bin ich weg nach (Venesse a gis?) und von dort hat man geschickt nach Pert (?).

David Boder

Nach wo?

Marko Moskovitz

Pert.

David Boder

Wo ist das?

Marko Moskovitz

Nahe bei Paris.

David Boder

Aha! Nun und denn?

Marko Moskovitz

Und da hat man mir gegeben zu essen und zu schlafen. Und ich habe gesagt, dass ich ein Fach lernen will.

David Boder

Aha. Und wo haben Sie gefunden Ihren Cousin?

Marko Moskovitz

Mit meinem Cousin komme ich zusammen von Italien.

David Boder

Aber wo haben Sie ihn gefunden?

Marko Moskovitz

Wir waren noch in Deutschland zusammen, nach der Befreiung habe ich ihn gefunden.

David Boder

Oh, nach der Befreiung?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Und erzÃhlen Sie mir, wie haben Sie sich gefunden? Bitte.

Marko Moskovitz

Ich bin gekommen nach Regensburg.

David Boder

Ja.

Marko Moskovitz

Man hat mir gesagt, er ist in MÃnchen. Und ich komme nach MÃnchen und habe ihn gefunden in der Kaserne.

David Boder

In der Kaserne.

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Und war er von Ihrer Stadt?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

War er zusammen mit Ihnen?

Marko Moskovitz

Nein, mit meinem Vater.

David Boder

Wieso, hm, war . . . war er mit Ihrem Vater? Wieso?

Marko Moskovitz

Wieso?

David Boder

Ist er der junge Mann, der war mit Ihnen?

Marko Moskovitz

Ja, ja.

David Boder

Ja?

Marko Moskovitz

Er war mit dem Vater zusammen. Und sein Vater war mit mir zusammen in FlossenbÃrg.

David Boder

Ihr Vater war mit ihm zusammen?

Marko Moskovitz

Ja, und mein . . .

David Boder

Und sein Vater war mit Ihnen in FlossenbÃrg.

Marko Moskovitz

Ja, In FlossenbÃrg.

David Boder

Aha. Nun, haben sie Verwandte hier in Paris?

Marko Moskovitz

Nein.

David Boder

Sie haben keine.

Marko Moskovitz

In Amerika habe ich, aber ich weià keine Adresse.

David Boder

In welcher Stadt?

Marko Moskovitz

Das weià ich nicht. Ich weià den Namen von, hm, den Namen.

David Boder

Haben Sie gesprochen mit HIAS?

Marko Moskovitz

Was ist das? Mit wem?

David Boder

Das ist die amerikanische Vermittlung in Paris. Haben Sie damit gesprochen?

Marko Moskovitz

Nein, nein, noch nicht.

David Boder

Warum suchen Sie die nicht auf und reden mit denen?

Marko Moskovitz

Weil ich weià vor dem Krieg haben wir gekriegt jede zwei Wochenâhaben wir gekriegt Post. Aber wie wir nach Auschwitz deportiert sind alle, haben sie verbrennt alle Dokumente und ich weià die Adresse nicht.

David Boder

Ja, aber . . .

Marko Moskovitz

Ich war da noch zu jung und habe mir nichts gemerkt. Ich weià nicht.

David Boder

Ja, aber wissen Sie nicht in welcher Stadt er lebt?

Marko Moskovitz

Nein.

David Boder

Wissen Sie, dass es dieses Komitee, ein amerikanisches Komitee, gibt hier das sucht Verwandte?

Marko Moskovitz

Wo? Hier in Paris?

David Boder

Hier in Paris, yes, ein sehr feines Komitee.

Marko Moskovitz

Ich weià die Adresse nicht.

David Boder

Man nennt es die HIAS.

Marko Moskovitz

Die HIAS?

David Boder

Ja.

Marko Moskovitz

Und wie lange kann das dauern? Wie lange . . .

David Boder

Dauern . . . drei Monate, es kann dauern sechs Monate, aber den finden sie gewÃhnlich. Hm, hm, dieses Komitee ist hier in Paris. Sie fragen Herrn Bramson. Er wird sich mit denen in Verbindung setzen; und sie geben ihm den Namen und sie . . .

Marko Moskovitz

Den Namen des Onkels?

David Boder

. . . geben das in die Newsâin die Zeitungen und dann wird schon.

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

. . . dann wird schon jemand gefunden. Verstehen Sie?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Und sonstâwo denken Sie zu bleiben? Wohin wollen Sie gehen, wenn Sie haben gelernt ein Fach?

Marko Moskovitz

Vielleicht wenn man findet meinen Onkel in Amerika, vielleicht werd ich dort gehen.

David Boder

Und sonst?

Marko Moskovitz

Und sonstâhab nirgendwo hin zu gehen. Muss bleiben in Paris.

David Boder

Alright. Ich habe hier ein paar Bilder und ich will, dass Sie mir sagen, was ihre Meinung von die Bilder ist. Zum Beispiel: was ist das?

Marko Moskovitz

Das ist ein Bild.

David Boder

Ja, aber beschreiben Sie. Was ist es? Was denken Sie ist es?

Marko Moskovitz

Das ist eine Frau.

David Boder

Ja, hm?

Marko Moskovitz

Eine Arbeitsfrau.

David Boder

Ja.

Marko Moskovitz

Und ist sehr verklÃrt.

David Boder

Ist verklÃrt?

Marko Moskovitz

Ja.

David Boder

Was denken Sie, denkt sie?

Marko Moskovitz

Sie denkt an ihren Mann und an ihre Kinder.

David Boder

Hm, alright, was ist das?

Marko Moskovitz

Das war im Lager.

David Boder

Ja?

Marko Moskovitz

Ein Bruder zum Anderen hat gesagt: âAh, ich bin jetzt krank, aber vielleicht wirst du nach Hause gehen, um zu sagen dem Vater, ich muss sterben.â Also passiert in einem Lager.

David Boder

Was ist das? Moment, bitteâwas ist dies?

Marko Moskovitz

Das ist zwei Mal Damen.

David Boder

Ja. ErzÃhlen Sie mir, was kommt da vor?

Marko Moskovitz

Die sehen aus wie zwei Schwestern.

David Boder

Ja. Was hat passiert?

Marko Moskovitz

Sie haben vielleicht nach dem Krieg . . . Einem mit dem Anderen (zu leiseâmurmeltâunverstÃndlich)

David Boder

Sprechen Sie lauter! Ja. Und was ist das?

Marko Moskovitz

Das ist ein Mensch.

David Boder

Ja. Und was?

Marko Moskovitz

Er sieht aus wie ein Muselmann.

David Boder

Ja? Sprechen Sie lauter. Wie sieht er aus?

Marko Moskovitz

Wie ein Muselmann.

David Boder

Ja? Was ist ein Muselmann?

Marko Moskovitz

Ein Muselmann ist ein Mensch Haut und Bein.

David Boder

Wer hat ihn genannt den Muselmann?

Marko Moskovitz

Was?

David Boder

Wer hat sie genannt Muselmann?

Marko Moskovitz

Die Deutschen.

David Boder

Und was haben sie getan mit dem Muselmann?

Marko Moskovitz

Sie haben gesagt: âDu bist ein Muselmann, du hast kein Recht zum Leben.â

David Boder

Und dann?

Marko Moskovitz

Und danach reden: âSteh auf, Mensch, Du darfst nicht leben. Geh nach Krematorium.â

David Boder

Ah hm. Und was ist das?

Marko Moskovitz

Und das ist zwei Frauen und ein Mannâarbeitenâim Feld arbeiten.

David Boder

Ja?

Marko Moskovitz

Und das - vielleicht sind sie in Amerika.

David Boder

Hm. Alright. Und was ist das?

Marko Moskovitz

Das ist ein Kind. Was der Doktor dem gelernt hat ist eine Fiedel. Und er kann es spielen, weil er gut war.

David Boder

Was war er?

Marko Moskovitz

Weil er gut war, kann er es spielen.

David Boder

Aha, nun?

David Boder

[In English] This concludes the interview with Mark Moskovski on July 30, 1946, a boy of, hm, Czechoslovakia, age 19.

var english_translation = { interview: [ David Boder

[In English] This is Spool number 6, a young man, Marko Moskovitz, a pupil at the ORT. The record is being taken on July 30th, 1946.

David Boder

[In German] What do you say is your name?

Marko Moskovitz

Moskovitz, Marko.

David Boder

Moskovitz, Marko. And . . . and how long have you been in Paris?

Marko Moskovitz

Two weeks.

David Boder

From where did you come to Paris? [Words not clear.]

Marko Moskovitz

From Germany. From Germany I went to Italy. From Italy to Paris.

David Boder

From Germany to Italy.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

And from Italy to Paris.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

And where were you born, Marko?

Marko Moskovitz

In the Carpathians.

David Boder

In the Carpathians.

Marko Moskovitz

In Carpatho-Rus- . . . [Ruthenia?]

David Boder

And when did you come to Germany?

Marko Moskovitz

In Germany . . . since the deportation.

David Boder

Deported?

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

In what year?

Marko Moskovitz

In thousand nine hundred and forty-two [1942] I was deported.

David Boder

You were deported. How old are you now?

Marko Moskovitz

Nineteen years.

David Boder

You are nineteen years old. So how old were you when you were deported?

Marko Moskovitz

I was seventeen years [old].

David Boder

You were with your family [?]?

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

You were seventeen years old.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

All right. Now tell me, who were your parents? Who were your family, and all that?

Marko Moskovitz

My . . .

David Boder

Nu?

Marko Moskovitz

Yes. Hirsh was my father, and my mother Dwoira. I had five siblings.

David Boder

Yes?

Marko Moskovitz

And all were deported. And I have remained alone.

David Boder

Aha. And now, what was your father's occupation?

Marko Moskovitz

An agricultural worker.

David Boder

He was an agricultural worker.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

In which town?

Marko Moskovitz

Solotvyna.

David Boder

Solotvyna.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

Was that Poland?

Marko Moskovitz

No. That was Czechoslovakia . . . in the '39th year.

David Boder

And then what did it become?

Marko Moskovitz

Then the Hungarians . . .

David Boder

Yes?

Marko Moskovitz

And now the Russians.

David Boder

Now the Russians are there.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

But the Hungarians had taken it.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

Tell me, what happened when the Hungarians took your place?

Marko Moskovitz

[They] entered . . . Two weeks before Pesach they entered.

David Boder

Yes?

Marko Moskovitz

In the '39th year.

David Boder

Yes?

Marko Moskovitz

Then they began to deport the Jews. Not to deport, but to [make them] go to work.

David Boder

Aha. What does it mean, they were made to go to work? Tell me . . .

Marko Moskovitz

And so, to wear . . .

David Boder

. . . everything the way it . . .

Marko Moskovitz

. . . yellow bands.

David Boder

You have . . .

Marko Moskovitz

They began to wear yellow bands. And my father had also . . .

David Boder

Had also . . .

Marko Moskovitz

Yes, also wore a yellow star.

David Boder

And you?

Marko Moskovitz

Not I [?].

David Boder

Why?

Marko Moskovitz

I was still . . . I was still young.

David Boder

You were still young.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

And the women?

Marko Moskovitz

The women, too.

David Boder

The women, too.

Marko Moskovitz

The women had remained.

David Boder

Aha.

Marko Moskovitz

And then they [word not clear].

David Boder

What does it mean, they had remained?

Marko Moskovitz

The women were not yet taken.

David Boder

Aha.

Marko Moskovitz

And then a ghetto was made.

David Boder

Yes. Tell please . . .

Marko Moskovitz

They started to wear the stars.

David Boder

Aha. How did they make the ghetto?

Marko Moskovitz

In Solotvyna [Sighet Ghetto].

David Boder

Yes, but how was it done? Was it . . .

Marko Moskovitz

It was announced that every person must report.

David Boder

Yes.

Marko Moskovitz

And then it was ordered that all Jews must go into one street.

David Boder

Yes?

Marko Moskovitz

They went in. Then they were surrounded by Hungarian gendarmerie. The ghetto was surrrounded. We were four weeks in the ghetto. Then we were transported to Auschwitz.

David Boder

To Auschwitz?

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

What for to Auschwitz?

Marko Moskovitz

Just so. All Jews to Auschwitz.

David Boder

Have you, too, been in Auschwitz?

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

All right. Now tell me, how did people live in Auschwitz? What happened there?

Marko Moskovitz

The first day when we arrived I did not know . . . I was still young [word not clear] . . .

David Boder

Why [not]?

Marko Moskovitz

I was so mixed up in my head [confused].

David Boder

What is that?

Marko Moskovitz

For three days I did not know anything, whether night or day . . .

David Boder

Why did you not know?

Marko Moskovitz

Just so. There was such a smoke from the crematory that one could not know anything.

David Boder

When you arrived in Auschwitz?

Marko Moskovitz

Yes. Then it was said, 'Craftsmen, step forward.' So I reported as a carpenter. I stepped forward. Then my father said, 'Why did you step forward? Now you will leave and I will remain here alone.' I wanted to go back, but I could not go back any more.

David Boder

Aha. And where was the mother?

Marko Moskovitz

The mother was already . . . kaput.

David Boder

When?

Marko Moskovitz

Then, the same day.

David Boder

Wait a moment. You were taken to Auschwitz.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

Tell me the whole story.

Marko Moskovitz

We were taken out of the RR-cars. We were told women separately and children from . . . up to twelve, thirteen years, fifteen years should go with their mothers.

David Boder

Yes.

Marko Moskovitz

And the . . . the older ones who are able to work should go . . .

David Boder

[Word not clear.]

Marko Moskovitz

Yes. Should go to the other side.

David Boder

And the mother?

Marko Moskovitz

And the mother was already separated, because she had my siblings, my brother of eight and my sister of eleven years.

David Boder

Yes.

Marko Moskovitz

They went with the mother.

David Boder

Aha.

Marko Moskovitz

And I with my father and another brother went to the other side.

David Boder

Yes.

Marko Moskovitz

We were all taken to labor. Then we came into a block. We were told, 'Craftsmen, step forward.' My father believed that I will remain in the lager Auschwitz.

David Boder

Yes.

Marko Moskovitz

So I stepped forward, [reported] that I am a carpenter.

David Boder

Yes.

Marko Moskovitz

[When] I stepped forward, I was taken to another block. And then I was transported to Upper Silesia, to Breslau.

David Boder

Yes. Nu, when have you last seen your mother?

Marko Moskovitz

Since we were taken out of the RR-cars, since then, I have not seen my mother.

David Boder

And you are certain that she was . . .

Marko Moskovitz

Yes. We saw all that, everything.

David Boder

What did you see?

Marko Moskovitz

How they were thrown in.

David Boder

Where?

Marko Moskovitz

In the crematory.

David Boder

But they were not thrown in alive.

Marko Moskovitz

Just so. They were . . . they were told . . . When they began to scream . . . and then we heard that they scream louder. Suddenly the gates of the gas chamber were opened.

David Boder

Hm.

Marko Moskovitz

[They] entered. We heard not one word more.

David Boder

They entered the gas chambers.

Marko Moskovitz

Yes. And then the sick who could not walk were instantly with the machines . . .

David Boder

What machines?

Marko Moskovitz

From the SS machines [autos? mobile gas chambers?] thrown in, tossed straight in the crematory.

David Boder

Alive?

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

The sick.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

How can one . . . was the crematory so big that one could throw in live people?

Marko Moskovitz

It was . . . it was forty square kilometers.

David Boder

What?

Marko Moskovitz

Forty-kilometers square was the [word not clear].

David Boder

What . . .

Marko Moskovitz

There was a forest.

David Boder

Yes.

Marko Moskovitz

A large forest.

David Boder

But . . .

Marko Moskovitz

There was a . . . a forest, and in that forest there was a huge pit.

David Boder

Yes?

Marko Moskovitz

And in that pit black pitch was always poured.

David Boder

What?

Marko Moskovitz

Such a black tar which . . . which is poured on streets.

David Boder

Yes, which . . .

Marko Moskovitz

This was poured in.

David Boder

Yes?

Marko Moskovitz

This was ignited, and this was burning day and night. And the people were being continuously thrown in.

David Boder

Oh. Thus the dead were . . .

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

. . . burned.

Marko Moskovitz

Yes, yes.

David Boder

But not alive.

Marko Moskovitz

Dead. Often alive, who still had years, [who] could still live.

David Boder

Oh. Not in an oven?

Marko Moskovitz

Ach . . . the transports which . . . these were thrown in the oven who were at work. [Those who] were already Mussulmen [people emaciated to the bone], could not work any more, these were brought to Auschwitz, and these were thrown in the gas chamber and into the oven.

David Boder

Aha.

Marko Moskovitz

But the first transports could not go . . . so many . . . so many . . . There would arrive a transport of sixty thousand people. It was impossible in the oven, a small oven. It was . . .

David Boder

So they could not . . .

Marko Moskovitz

They were always thrown into the pit.

David Boder

A pit?

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

And what was being burned in the pit? [Footnote: The interviewer has apparently become confused if not perplexed by the story which was recorded the second day after his arrival. It is one of the early reports, his first face to face contact with eyewitnesses from Auschwitz.]

Marko Moskovitz

People were . . .

David Boder

Yes, but . . .

Marko Moskovitz

Wood . . . wood was put in and tar.

David Boder

Wood and tar.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

What did you say before, a Mussulman?

Marko Moskovitz

Yes. These Mussulmen, who worked . . . were working in the lager.

David Boder

Yes?

Marko Moskovitz

And they became thin people, just skin and bones.

David Boder

Yes.

Marko Moskovitz

The Germans called them Mussulmen.

David Boder

Yes?

Marko Moskovitz

And they were taken to Auschwitz, and they were thrown in the oven.

David Boder

Hm.

Marko Moskovitz

But the transports were tossed into pits.

David Boder

So that was in Auschwitz.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

And so did you . . . And then when you departed . . . they ordered, 'Workers, step forward,' and you left . . .

Marko Moskovitz

Yes, I left.

David Boder

What did your father say?

Marko Moskovitz

The father believed that I will remain in this lager, in Auschwitz.

David Boder

Aha.

Marko Moskovitz

It was Birkenau. There in Birkenau [words not clear].

David Boder

Nu, then you left your father alone.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

And . . .

Marko Moskovitz

With the brother. A brother, too, with the father.

David Boder

How old was the brother?

Marko Moskovitz

Thirteen years [old].

David Boder

Oh. So he could not be a worker.

David Boder

Since home he was used to . . . he . . . he was at work since May until August . . . [correction] until January . . .

David Boder

Hm.

Marko Moskovitz

. . . in the year '45[?]. He was transported from . . . He was in Buna, in Monowitz. It is in Poland, a large factory, so he [?] . . .

David Boder

Had he been taken away from the father?

David Boder

Yes . . . no, the brother was together with the father.

David Boder

And the father was in a factory?

Marko Moskovitz

Yes, with the brother. He was transported . . . evacuated. The Russians had arrived.

David Boder

Yes?

Marko Moskovitz

They were sent to Gleiwitz.

David Boder

Hm.

Marko Moskovitz

In Gleiwitz. And in Gleiwitz there they were . . .

David Boder

Aha. The first lager you arrived at, where you lost your mother, which lager was that?

Marko Moskovitz

That is Birkenau.

David Boder

Birkenau.

Marko Moskovitz

Yes, Birkenau.

David Boder

And there your mother remained. With whom, with your sister?

Marko Moskovitz

With the sister and a little brother eight years old.

David Boder

Aha. They disappeared there.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

And then your father with your brother . . .

Marko Moskovitz

The father with the brother left to work in a factory.

David Boder

To work in a factory.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

In what factory did they work?

Marko Moskovitz

In Buna.

David Boder

Buna.

Marko Moskovitz

Buna.

David Boder

And how long were they there?

Marko Moskovitz

They were . . . May . . .

David Boder

Yes. Until?

Marko Moskovitz

Until January. In January the evacuation began.

David Boder

Aha.

Marko Moskovitz

They walked as far as Gleiwitz I (One). In Gleiwitz I (One) . . . any more I don't know.

David Boder

Aha. How do you know where . . . where they had been? Did you write . . .

Marko Moskovitz

There is here a cousin.

David Boder

Oh.

Marko Moskovitz

He was together with them.

David Boder

Oh. A cousin was together with you . . .

Marko Moskovitz

No, he was together with my father.

David Boder

He was together . . .

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

. . . with your father.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

And he told you that.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

Yes. Nu, and where did you work?

Marko Moskovitz

I was working in Upper Silesia.

David Boder

In Upper Silesia, yes. In what kind of factory did you work?

Marko Moskovitz

There was a station.

David Boder

What . . .

Marko Moskovitz

Well, a station. We were making a station.

David Boder

A railway . . .

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

. . . station?

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

You were building.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

You are a carpenter.

Marko Moskovitz

No. Who cared [?]? The carpenters and the jewelers [?], they were all taken to carry cement and . . .

David Boder

That were . . .

Marko Moskovitz

. . . other work.

David Boder

Yes. Nu, and how were you treated there in the lager?

Marko Moskovitz

[We] were given a bread for eight people.

David Boder

Yes?

Marko Moskovitz

The bread weighed a kilo [and] forty [deka].

David Boder

Yes?

Marko Moskovitz

And in the morning black coffee, and for dinner clear water [soup?], and in the evening [words not clear].

David Boder

Aha. Nu, and when someone was sick?

Marko Moskovitz

Nu, that is of no use. When someone is sick if it healed by itself, good, if not, then one goes to Auschwitz.

David Boder

And did that happen?

Marko Moskovitz

Ach . . . it happened to three quarters of our lager. One quarter remained.

David Boder

And the others were taken -- where to? To Auschwitz?

David Boder

Yes. Everything to Auschwitz.

David Boder

And Auschwitz was what?

Marko Moskovitz

In Auschwitz, there they were burned.

David Boder

[Pause.] And the . . . Thus you worked for how long [?]?

Marko Moskovitz

Yes. Worked until January.

David Boder

January.

Marko Moskovitz

January, yes.

David Boder

Yes.

Marko Moskovitz

In January we were evacuated as far as Prague.

David Boder

Yes?

Marko Moskovitz

From Prague to Grossrosen. Everything on foot. Then we were packed in RR-cars, a hundred and twenty people in each, for Flossenburg. In Flossenburg I was two months. Then we were [sent] to Offenburg [?]. From Offenburg . . . from Offenburg I was . . . we were . . . we were loaded in RR-cars, because the Americans were already arriving. We were . . . en route we were shot at. Very few people remained alive. And we got out of the RR-cars. We ran into a forest, the Black Forest, and there we were liberated by the French.

David Boder

By the French?

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

Nu, and then where did you go from there?

Marko Moskovitz

From there . . . I was . . . I could walk. I was very weak. I had thirty-two kilos. I could not walk.

David Boder

What do you mean you had thirty-two kilos?

Marko Moskovitz

Just so. I was so . . .

David Boder

You weighed . . .

David Boder

. . . thirty-two kilos.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

How tall are you?

Marko Moskovitz

One meter, seventy [centimeters].

David Boder

You are one meter, seventy.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

And you weighed thirty-two kilos.

Marko Moskovitz

Thirty-two kilos, yes.

David Boder

Nu?

Marko Moskovitz

And I was three months . . .

David Boder

Where?

Marko Moskovitz

. . . there in that . . . the name of it is Immendingen, a village , a German village in Bavaria.

David Boder

Yes?

Marko Moskovitz

And then . . .

David Boder

Who fed you there?

Marko Moskovitz

We ourselves. And then . . .

David Boder

What does it mean, 'we ourselves'? Who else was with you?

Marko Moskovitz

Others. There were Russians. There were Poles, various nationalities.

David Boder

And how did you get food?

Marko Moskovitz

So. We got into . . . the Germans had all fled. Then we got in the houses. We found food.

David Boder

Aha. The Germans had run away?

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

Yes. Nu?

Marko Moskovitz

And when we went to Regensburg. From Regensburg I went back to Munich. In Munich I remained till the end. Then I went to Italy.

David Boder

How did you go from Munich to Italy? Were you allowed to go?

Marko Moskovitz

Yes. There were provided transports.

David Boder

Who provided you?

Marko Moskovitz

The Americans permitted us.

David Boder

To go where, to Italy?

Marko Moskovitz

To Italy, yes.

David Boder

What? They let you go to Italy.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

What did you say, you wanted to do in Italy?

Marko Moskovitz

Because I was told that I have no one at home. Then . . . what shall I go home for? So I came to Italy.

David Boder

Oh. Otherwise you would have gone home?

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

Aha.

Marko Moskovitz

I have no one at home.

David Boder

How did you get to Italy? Did you take the train?

Marko Moskovitz

We got a transport, a whole transport.

David Boder

Were there many . . . many Jews?

Marko Moskovitz

Yes. We were two hundred people.

David Boder

And where did the others go?

Marko Moskovitz

The others . . . some went . . . many found work and remained in Italy. Some went to France. Many have friends in America.

David Boder

Aha.

Marko Moskovitz

They received affidavits . . .

David Boder

[Words not clear.]

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

Tell me, where were you in Italy?

Marko Moskovitz

In Turin.

David Boder

In Turin. And where did you eat . . .

Marko Moskovitz

In an UNRRA camp.

David Boder

The UNRRA . . .

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

They supported you?

Marko Moskovitz

Yes, [they gave us] to eat,, to sleep.

David Boder

Hm. And then . . . Why did you come to France?

Marko Moskovitz

Why? I am still young. I want to learn a trade.

David Boder

Aha. Could you not learn that in Italy?

Marko Moskovitz

No. In Italy there are no trade schools [for DPs].

David Boder

Aha. And who told you to go to France?

Marko Moskovitz

Others came, so I came too.

David Boder

Oh. How did you come to France, by train?

Marko Moskovitz

No.

David Boder

How then?

Marko Moskovitz

[Crossed] the Alps.

David Boder

You crossed the Alps?

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

Why?

Marko Moskovitz

Why? It had to be so. I had no money for the train, so I had to go that way [?].

David Boder

You crossed the Alps on foot?

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

How long did it take?

Marko Moskovitz

Two days and a night.

David Boder

To cross the Alps.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

Did the French let you in?

Marko Moskovitz

Then, when we came into a French village, we ate, slept. We went to a Committee and asked for money. So we embarked and came to Paris.

David Boder

Did you have an entry visa?

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

Oh. Who issued it to you?

Marko Moskovitz

We came so . . .

David Boder

What?

Marko Moskovitz

No visa.

David Boder

[Chuckle.] You had no visa. How did the French let you in?

Marko Moskovitz

Good. We said . . . we told them we are deportees and we have no . . . no one at home. Where should we go? We want to go to Paris to work.

David Boder

Aha.

Marko Moskovitz

To learn a trade.

David Boder

All right. So then you came to Paris.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

Where did you find the people?

Marko Moskovitz

I found one man, a Jew. He was in the train. He came with me. So I asked him where I can stay for a few days until I get to know Paris. So he said, 'I will take you home for two, three days.'

David Boder

Here?

Marko Moskovitz

Yes, in Paris.

David Boder

And?

Marko Moskovitz

And after staying there two, three days I left for [words not clear]. From [word not clear] I was sent to [word not clear].

David Boder

Where?

Marko Moskovitz

[Words not clear.]

David Boder

Where is that?

Marko Moskovitz

Near Paris.

David Boder

Aha. Nu? And then?

Marko Moskovitz

Then . . .

David Boder

Louder.

Marko Moskovitz

There I was given to eat, to sleep. I told them I want to go and learn a trade, so I came here.

David Boder

Aha. and where did you find your cousin?

Marko Moskovitz

The cousin? I came together with him from Italy.

David Boder

But where did you find him?

Marko Moskovitz

We were yet together in Germany. After the liberation we found each other.

David Boder

Oh. After the liberation . . .

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

. . . you found each other.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

. . . Tell me, how did you find your cousin?

Marko Moskovitz

I came to Regensburg.

David Boder

Yes?

Marko Moskovitz

I was told that he is in Munich. I went to Munich and found him in the armory.

David Boder

In the armory.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

And is he from your town?

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

Had he been together with you . . .

Marko Moskovitz

No. With my father.

David Boder

How did he . . . He was with your father? How . . . how . . .

Marko Moskovitz

He . . . so . . .

David Boder

Is he the young man who was here with you?

Marko Moskovitz

Yes, yes.

David Boder

Yes?

Marko Moskovitz

He was together with the father. And his father was together with me in Flossenburg.

David Boder

Aha. Your father was with him together . . .

Marko Moskovitz

Yes. And my . . .

David Boder

And his father was with you in Flossenburg.

Marko Moskovitz

Flossenburg.

David Boder

Aha. Nu, do you have relatives here in Paris?

Marko Moskovitz

No.

David Boder

You have none.

Marko Moskovitz

In America I have, but I don't know the address.

David Boder

In what city?

Marko Moskovitz

I don't know. I know his name and . . . and . . . and . . . his name.

David Boder

Did you inquire in the HIAS [Hebrew immigrant Aid Society]?

Marko Moskovitz

How . . . To whom?

David Boder

There is an American committee here in Paris. Did you inquire there?

Marko Moskovitz

No, no. Not yet.

David Boder

Well, look them up and talk to them.

Marko Moskovitz

Because I know before the war we received . . . every two weeks we received mail. But when we were deported to Auschwitz all the documents were burned, and now I don't know the address.

David Boder

Yes, but . . .

Marko Moskovitz

I was then too young. I didn't know . . .

David Boder

Yes, but don't you know in which city he lives?

Marko Moskovitz

No.

David Boder

Well, do you know that there is a committee, an American committee, here which searches for relatives?

Marko Moskovitz

Where, here in Paris?

David Boder

Here in Paris. Yes. A very fine committee.

Marko Moskovitz

I don't know the address.

David Boder

It is called HIAS.

Marko Moskovitz

The HIAS.

David Boder

Yes.

Marko Moskovitz

And how long will it take? How long will it take?

David Boder

Oh, it may take three months, and it may take six months, but they find them usually. This committee is here in Paris. You ask Mr. Bramson. He will get in touch with them. You give them the name and they . . .

Marko Moskovitz

My uncle's name.

David Boder

. . . put it in the papers . . .

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

and one is usually found. Do you understand?

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

And otherwise where do you intend to remain? Where do you want to go when you have learned a trade?

Marko Moskovitz

Perhaps if I find my . . . my uncle in America, perhaps I will go there.

David Boder

And if not?

Marko Moskovitz

And if not, I don't have anywhere to go. I must remain in Paris.

David Boder

[An attempt to give a modified TAT test follows.] All right. I have here a few pictures. I would like you to tell me what is the meaning of these pictures. For instance, what is this?

Marko Moskovitz

This is a picture.

David Boder

Yes, but . . . Describe it. [Pause.] What is it? What do you think it is?

Marko Moskovitz

This is a woman.

David Boder

Well, yes, but . . .

Marko Moskovitz

A working woman.

David Boder

Yes?

Marko Moskovitz

And she is wrapped in thoughts.

David Boder

She is wrapped in thoughts.

Marko Moskovitz

Yes.

David Boder

What do you think she is thinking about?

Marko Moskovitz

She thinks of her husband or of her children.

David Boder

Hm. All right. What is this?

Marko Moskovitz

This happened in a lager.

David Boder

Yes?

Marko Moskovitz

One brother [?] would say to the other, 'Oh, I am sick now, but perhaps you will survive. Tell my father then that I died.' This would happen in a lager.

David Boder

What is this? [Aside] 9GF. What is this? [Given by mistake.]

Marko Moskovitz

This is two ladies.

David Boder

Yes? Tell me what is happening here.

Marko Moskovitz

They look like two sisters.

David Boder

Yes? What had happened?

Marko Moskovitz

They have, perhaps, after the war [words not clear] . . . so one to the other . . .

David Boder

Speak louder. Yes. What is this? [Aside] 15.

Marko Moskovitz

This is a man.

David Boder

Yes? And what . . .

Marko Moskovitz

He looks like a Mussulman.

David Boder

Yes? Speak louder. What does he look like?

Marko Moskovitz

Like a Mussulman.

David Boder

Ja? What is a Muselmann?

Marko Moskovitz

A Mussulman is a man [just] skin and bones.

David Boder

Who called him a Mussulman?

Marko Moskovitz

What?

David Boder

Who named him 'Mussulman'?

Marko Moskovitz

The Germans.

David Boder

And what did they do with the Mussulmen?

Marko Moskovitz

They said, 'You are a Mussulman. You are not to [have no right to] live any more.'

David Boder

And then?

Marko Moskovitz

And then he was told, 'Get up [?], man. You are not to live any more. You go to the crematory.'

David Boder

Hm. And what is this?

Marko Moskovitz

This is two women and a man. They are doing farm work.

David Boder

Yes?

Marko Moskovitz

This perhaps is happening in America.

David Boder

Hm. [A long pause.] All right. And what is this?

Marko Moskovitz

This is a child. Looks at the violin and thinks he can go on playing, because he had been good.

David Boder

What had he been?

Marko Moskovitz

He had been good and he can go on playing.

David Boder

Aha. Nu?

David Boder

[In English] This concludes the interview with Mark Moskovski on July 30, 1946, a boy of, hm, Czechoslovakia, age 19.