David P. Boder Interviews Jacob Wilf; August 17, 1946; Paris, France

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[In English] This is Spool Number 50. The interviewee is Dr. Jacob Wilf. Paris, August 17, 1946. Dr. Wilf is from Katowice, Poland and is now at the conference of the ORT in Paris.

David Boder

[In German] Also Herr Doktor, sagen Sie uns noch einmal was ist Ihr Name. Sie sprechen jiddisch, ja?

Jacob Wilf

Ja.

David Boder

[In German/Yiddish] Was ist Euer Namen?

Jacob Wilf

Namen: Jacob Wilf.

David Boder

Und was fÃr ein Doktor sind Sie?

Jacob Wilf

Jurist.

David Boder

Sie sind Doktor Juri. Wie alt sind Sie, Herr Doktor?

Jacob Wilf

Ich bin vierzig Jahre

David Boder

Oh, Sie sind bloà vierzig (40) Jahre. Haben Sie als Advokat praktiziert?

Jacob Wilf

Ja, ich bin jetzt Advokat in Katowice.

David Boder

Sie sind jetzt ein Advokat in Katowice. Also, Herr Doktor, ich verstehe, dass Sie nach . . . in Russland gewesen sind, nicht wahr?

Jacob Wilf

Ja.

David Boder

Wurden Sie nach Russland deportiert?

Jacob Wilf

Nein, ich bin freiwillig heraus gegangen.

David Boder

Von Polen sind Sie nach Russland gegangen.

Jacob Wilf

Ja.

David Boder

Sprechen Sie ein bisschen lauter. Wohin und wann sind Sie gefahren nach Russland?

Jacob Wilf

Ich bin am Juli neunzehn hundert ein vierzig (1941) bin ich herein gekommen nach Russland.

David Boder

Die Deutschen waren noch nicht in Katowice?

Jacob Wilf

Nein, die Deutschen sind schon lang in Katowice gewesen. Ich war in einem anderen Partâin Lemberg.

David Boder

Oh, waren die Deutschen in Lemberg?

Jacob Wilf

Nein, sie waren noch nicht in Lemberg, Ich war . . .

David Boder

Also sie waren noch nicht in Lemberg?

Jacob Wilf

Noch nicht.

David Boder

Die Deutschen waren in Katowice bevor sie waren in Lemberg?

Jacob Wilf

Im neun und dreiÃiger (39) Jahr sind sie gewesen schon in Katowitz.

David Boder

Ja, . . . und in Lemberg waren Sie?

Jacob Wilf

Am dreiÃigsten (30.) Juni neunzehn hundert ein vierzig (1941).

David Boder

Wer hat Lemberg verteidigt?

Jacob Wilf

Die Polen . . . hm, hm, die Russen.

David Boder

Die Russen haben Lemberg verteidigt und haben genommen Lemberg spÃter.

Jacob Wilf

Ja.

David Boder

Und Sie waren in Lemberg?

Jacob Wilf

Ja.

David Boder

So sind Sie von Lemberg weg gegangen nach Russland?

Jacob Wilf

Ja.

David Boder

Hm, mit die Russen zusammen oder wie war das?

Jacob Wilf

Mit den Russen zusammen, mit dem MilitÃr.

David Boder

Mit dem MilitÃr . . .

Jacob Wilf

. . . komissioniert.

David Boder

Sind viele Juden weg gegangen?

Jacob Wilf

Leider sind nur wenig gegangen.

David Boder

Leider sind nur wenig Juden weg gegangen. Was hat passiert zu diese, was sind geblieben?

Jacob Wilf

Die, die sind geblieben sind zu acht und neunzig (98) Prozent vernichtet worden in Deutschland.

David Boder

Haben Sie zufÃllig einen Advokaten, einen Doktor LÃwenherz von Danzig gekannt?

Jacob Wilf

Nein.

David Boder

In Lwow Sie haben ihn nicht gekannt?

Jacob Wilf

Nein.

David Boder

Er war von Gnydia, Danzig.

Jacob Wilf

Nein.

David Boder

Also erzÃhlen Sie mir was hat passiert, wenn Sie sind weg gegangen mit den Russen.

Jacob Wilf

Am dreiÃigsten (30.) Juni neunzehn hundert ein und vierzig (1941) bin ich mobilisiert worden in the Rote Armee . . .

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

. . . und mit der Roten Armee bin ich weg, wir haben zurÃck gezogen.

David Boder

Wie alt waren Sie?

Jacob Wilf

Ich bin damals gewesen . . . vier und dreiÃig (34).

David Boder

Vier und dreiÃig (34). Was hat man Sie gemacht? Einen gewÃhnlichen Soldaten?

Jacob Wilf

Einen gewÃhnlichen Soldaten.

David Boder

Und Sie sind mitgegangen mit der Roten Armee . . .

Jacob Wilf

. . . ich bin gegangen mit der roten Armee. Und bis zum Kaukasus haben wir uns zurÃck gezogen.

David Boder

Ja, nun?

Jacob Wilf

Danach bin ich demobilisiert geworden, also ich bin abgestammt von Polen . . .

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

. . . und alle die abgestammt sind von Polen sind damals demobilisiert geworden.

David Boder

Warum?

Jacob Wilf

Der Fall war, dass zu der Zeit hat man nicht gehabt das entsprechende Zutrauen zu die polnischen BÃrger, dass sie einen aktiven Kampf gegen die Deutschen anfangen.

David Boder

Haben Sie gewusst, dass sei sein ein JÃd?

Jacob Wilf

Ja, das haben sie gewusst.

David Boder

Aber sie haben Sie demobilisiert.

Jacob Wilf

Ja, als Pole.

David Boder

So was haben Sie gemacht nachdem man Sie demobilisierte?

Jacob Wilf

Danach bin ich gezogen tief ins Land. Und ich bin gekommen nach Turkmenien, in die Turkmenische Republik.

David Boder

Haben Sie Familie mit sich gehabt?

Jacob Wilf

Die Frau hab ich mit genommen.

David Boder

Ihre Frau, sie haben keine Kinder?

Jacob Wilf

Nein.

David Boder

Nein. Und die Frau ist mit gegangen mit der Armee?

Jacob Wilf

Sie hat sich angeschlossen der russischen Armee . . .

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

. . . und im Sommer, im August neunzehn hundert ein und vierzig (1941) sind wir gekommen in Turkmenien.

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

Dort haben wir sich abgesetzt.

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

Dort habe ich gearbeitet als Advokat.

David Boder

Haben sie gelasst Euch arbeiten als russische Advokat.

Jacob Wilf

Sie haben mich gelassen . . . ich habe gewisse PrÃfung mitgemacht und man hat mir erlaubt als Advokat, als russischer Advokat.

David Boder

Ihr redet russisch?

Jacob Wilf

Ich red sehr gut russisch.

David Boder

Ihr redet gut russisch? Wo haben Sie studiert?

Jacob Wilf

Ich hab studiert in Krakau . . .

David Boder

Aha.

Jacob Wilf

. . . an der UniversitÃt.

David Boder

Aha.

Jacob Wilf

Im neun und zwanziger Jahr.

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

Im Jahr neunzehn hundert neun und zwanzig (1929) hab ich absolviert.

David Boder

[In Russian] А где Вы научились по-русски?

Jacob Wilf

По-русски изучил я во время немецкой войны, немецко-польской войны, когда я был во Львове . . .

David Boder

Да.

Jacob Wilf

Я изучил русский язык.

David Boder

Вы изучали русский язык.

Jacob Wilf

Да, хорошо.

David Boder

Ну, так что Вы . . .

David Boder

[In German/Yiddish] So, haben praktiziert als Advokat wo?

Jacob Wilf

In Marie . . .

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

Turkmenische Republik.

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

Dort hab ich gleichzeitig, nach ein paar Monaten bin ich gewesen, habe ich vorgetragen juristische Disziplinen in der juristischen Schule.

David Boder

Ja. Eine russische juristische Schule.

Jacob Wilf

Ja. Und meine Frau hat gearbeitet auf einer grÃsseren Fabrik . . .

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

. . . in der Stadt auch. Und sie war da in der Planabteilung.

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

Und dort sind wir gewesen bis zum fÃnf und vierziger (45) Jahr und im Zusammenhang mit der Repatriation sind wir wieder zurÃck gekommen nach Polen.

David Boder

Haben die Russen Euch keine Schwierigkeiten gemacht zurÃck zu gehen?

Jacob Wilf

Nein. Ganz freiwillig, wer gewollt hat, hat die entsprechenden Dokumente, Geldhilfe und Proviant fÃr den Weg . . .

David Boder

Geldhilfe und Proviant fÃr den Weg?

Jacob Wilf

. . . und Proviant fÃr den Weg und dann sind wir wieder gekommen nach Polen.

David Boder

So seid Ihr zurÃck gekommen zu wer?

Jacob Wilf

Wir sind zurÃck gekommen noch im Juli neunzehn hundert fÃnf und vierzig . . .

David Boder

Es war noch bevor . . . [unverstÃndlich].

Jacob Wilf

Ja.

David Boder

Haben die Russen Euch mobilisiert?

Jacob Wilf

Nein . . . nein.

David Boder

Nein. Also hier ist die Geschichte natÃrlich sehr interessant was in Russland passiert, aber das ist nicht unsere Frage. ErzÃhlen Sie mir denn, wie haben Sie vorgefunden Polen und was tut sich jetzt in Polen im Allgemeinen mit den Juden. Und erklÃren Sie mir die ganze Geschichte von Kielce Pogrom. Fangen Sie an mit der allgemeinen Lage. Sind Sie betÃtigt mit die jÃdischen Sachen?

Jacob Wilf

Ja. Ich binâin dem Momentâbin ich der Vize-Vorsitzende von dem allgemeinen Kommittee von Oberschlesien.

David Boder

Das ist was . . . ein allgemeine . . . ?

Jacob Wilf

Ein allgemeines jÃdisches Kommittee.

David Boder

Oh, ein allgemeines jÃdisches . . . [beide sprechen]

Jacob Wilf

Das ist die einzige ReprÃsentanz der Juden in Polen . . .

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

In dem Kommittee sind vertreten alle Parteien . . .

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

. . . die sind tÃtig am heutigen Tag auf der jÃdischen Gasse.

David Boder

Also sagen Sie mir, was fÃr eine ReprÃsentation hat man nÃtig? Alle seien doch gleiche BÃrger in Polen?

Jacob Wilf

Ja, die Juden haben aber spezielle Interessen, die die Kommittees mÃssen vertreten.

David Boder

Zum Beispiel?

Jacob Wilf

Vor allem sind die Kommittees entstanden aus den Hilfskommittees. Es hat sich darum gehandelt, wenn die Juden sind zurÃck gekommen von die Lager . . .

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

. . . und dann sind noch die Repatriaten gekommen von Russland.

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

und sie geben die erste nÃtige Hilfe. Das ist gewesen die Hauptaufgabe von den jÃdischen Kommittees in Polen. Heutzutage behandeln die jÃdischen Kommittees spezielle andere Fragen. Die Hauptfrage, die sie gestellt haben an das jÃdische Kommittee, ist zu Produktvisieren die jÃdischen Massen.

David Boder

Und wer macht das?

Jacob Wilf

In erster Reihe, die Juden, die alles durch den Krieg verloren haben, ihr Haus und VermÃgen und ihre ArbeitsstÃtten. Die Kommittees mÃssen finden und geben Juden die MÃglichkeit wieder aufzubauen ihre Arbeitswerkstatt.

David Boder

Das ist sehr interessant, Herr Wilf, wollen Sie reden ein bisserl langsamer, denn es ist sehr wichtig, was sie mir sagen. Nun . . .

Jacob Wilf

Also die Kommittees sind die einzigen Organisationen [unverstÃndlich- polnische und jÃdische Worte] die jÃdischen Massen wieder produktiv arbeiten. Dass sie geben als KommitÃten materielle Hilfe ..

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

. . . weil anordnen die Juden zur Arbeit.

David Boder

Zum Beispiel welche KommitÃten?

Jacob Wilf

Die jÃdischen KommitÃten jeder Stadt geben materielle Hilfe den Juden, so dass sie kÃnnen wieder aufbauen ihre Werkstatt.

David Boder

Und von woher kriegen sie die Mittel?

Jacob Wilf

Die Mittel haben sie fÃr lange Zeitânoch zurÃck mit [Name unverstÃndlich]âdie ausschlieÃliche Hilfe haben sie bekommen [etliche Worte unverstÃndlich] von der polnischen Regierung

David Boder

Von der polnischen Regierung?

Jacob Wilf

AusschlieÃlich von der polnischen Regierung.

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

Im fÃnf und vierziger (45) Jahr hat der Joint noch nicht gegeben gewisse entsprechende Geldsummen fÃr die Juden in Polen. Die einzige Hilfe in neunzehn hundert fÃnf und vierzig, die die jÃdischen KommitÃten haben gehabt fÃr die [unverstÃndlich; polnisches Wort]âfÃr die Juden, waren Produkte, die man bekommen hat von der polnischen Regierungâin Geldsummen.

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

Dieses Jahr bekommen wir schon die Geldsummen von dem Joint.

David Boder

Hm.

Jacob Wilf

Auch dieses Jahr bekommen wir Produkte, die werden verteilt zwischen der jÃdischen BevÃlkerung.

David Boder

Aha. Nun und was tut die ORT dort?

Jacob Wilf

Ausserdem existiert in Polen die Organisation ORT, die schon geschaffen ist in die grÃÃeren StÃdte, in die StÃdte, wo eine grÃÃere jÃdische Belegschaft. Sie schaffen Fachschule, sie geben speziell fÃr die jÃdische Jugend, die nicht gehabt haben die MÃglichkeit ein Fach wegen der Okkupation zu lernen, sie geben das Fach in die Hand, sie geben entsprechende Bildung. Schon bei uns in [unverstÃndlich; hebrÃische Worte] haben wir in Oberschlesien, wo ich der Vorsitzende von dem ORT . . .

David Boder

Hm.

Jacob Wilf

. . . haben wir eine der besten Weberschulen . . . Weberschule in Bielsk.

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

Nicht weit von Katowitz.

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

Dort haben wir heute dreiÃig Jugendliche.

David Boder

MÃnner oder Frauen?

Jacob Wilf

HauptsÃchlich MÃnner, alle haben dort ein âbursaâ. Dort leben sie, bekommen ihren ganzen Aushalt und lernen.

David Boder

Was nennt man ein âbursaâ?

Jacob Wilf

Das ist ein Haus, wo sie wohnen und bekommen den Unterhalt.

David Boder

Warum nennt man es âbursaâ?

Jacob Wilf

Das ist ein polnischer Name.

David Boder

Ah, polnisch, ja. Nun?

Jacob Wilf

Ausserdem sind geschaffen worden ein zweites Zentrum in Oberschlesienâin Bytom, ist geschaffen worden eine Schlosser und mechanische Schule. Wir haben bekommen auch ein speziell âbinionâ, es wurde repariert und in den nÃchsten Tagen fÃngt die richtige Arbeit an.

David Boder

Was ist ein âbinionâ?

Jacob Wilf

Ein GebÃude.

David Boder

Ein GebÃude. Nun als . . . das ist die . . . so wie geht es im Allgemeinen?

Jacob Wilf

Die Juden in Polen haben alle MÃglichkeiten sich selber anzupassen, es ist zum ersten Mal so in der Geschichte von Polen, dass sind die Juden geworden gleichberechtigte BÃrger, faktisch, juridisch und wirtschaftlich. Die Versuche zur âAktionâ . . . zu machen ein jÃdisches Problem in Polen werden doch entscheidend zurÃck gewiesen von der ganz demokratischen polnischen BevÃlkerung.

David Boder

Oh.

Jacob Wilf

Nur die Kraft der âAktionâ . . .

David Boder

Was ist die âAktionâ?

Jacob Wilf

Die Reaktion.

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

Das sind die polnischen Faschisten . . .

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

. . . die schon in der Regierung waren bis neunzehn hundert neun und dreiÃig (1939), weil die haben in dem Moment verloren die Macht von ihre HÃnde. Die wollen die Macht nicht vÃllig [unverstÃndlich], obwohl sie wissen, dass sie die Macht nicht mehr bekommen, hier und im Ausland erschweren sie die neue demokratische Regierung, sie schaffen Unruhe bei der Bildung und dem Aufbau eines neuen Polens. Eine der Methoden mit welcher sie fÃhren die Reaktionâdie Faschisten . . . die polnischen Faschisten fÃhren den Kampf gegen die Regierung, ist die Aktionâdie KÃmpfe gegen Juden. Deswegen ist das Ergebnis davon gewesen das Pogrom in Kielce . . .

David Boder

ErzÃhlen Sie mir von dem Pogrom mit alle Einzelheiten, die Sie wissen?

Jacob Wilf

Das Pogrom ist heraus gegeben worden von den ausgehenden Nachforschungen von den Sich . . . Sicherheitsorganen, welche wir hier haben und war inspiriert von den polnischen, auslÃndischen Agenten.

David Boder

Polnisch?

Jacob Wilf

Polnische, auslÃndische Agenten.

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

Unmittelbar direkt daraus ist die Provokation geworden, war der Grund von dem, dass man hat beschuldigt, dass ein polnisches Kind die Juden haben geschnappt um von ihm Blut abzunehmen, aber es ist ihnen gelungen das Kind zu retten.

David Boder

Ja, aber sagen Sie mir, was hat man gesagt, fÃr was haben die Juden gebraucht das Blut?

Jacob Wilf

Nun das ist die alte Verleumdung, man glaubt, dass die Juden zum Bar mitzven fÃr rituale Zwecke brauchen Blut von christliche Kinder.

David Boder

Nun ist da noch gewesen eine andere Verleumdung?

Jacob Wilf

Nein, in diesem Fall war es die Einzige.

David Boder

Das ist ein AltweibermÃrchen. Also ich habe gehÃrt eine andere Geschichte, aber Sie sagen es âthis wayâ. Also, das ist interessant. Sie brauchen das Blut? Das ist doch gewesen im Juli, âthe Pogromâ.

Jacob Wilf

Ja.

David Boder

Wer kommt jetzt zum Pesa?

Jacob Wilf

Nein. Das ist der . . . das ist die Behauptung, dass die Juden bar-mitzven zu verschiedene andere Rituale . . .

David Boder

Oh . . .

Jacob Wilf

. . . man darf nicht Blut von christliche Kinder.

David Boder

Nicht nur fÃr Mazos?

Jacob Wilf

Nicht nur fÃr Matze. Und das Kind ist herum gegangen. Es war gewesen angestichelt von den Agenten. Und das Kind ist herum gegangen und hat gesagt, dass es ist gewesen gehalten bei Juden im Keller zwei Tag . . .

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

. . . und erst danach ist ihm gelungen heraus zu kommen.

David Boder

Hat er gesagt, da waren andere Kind oder nein?

Jacob Wilf

Nein, nur fÃr sich allein.

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

Erst danach, hat man gemacht eine Nachforschung und da hat sich heraus gewiesen, dass das Kind war angestiftetâder eigene Vater hat das Kind gehalten und hat ihm eingeredet diese Verleumdung zu machen. Haben die Polen auch gehabt, die Masse ist gewesen . . . die haben dahin geschickt AgentenâEiner hat schon in der FrÃh . . .

David Boder

HerÃber geschickt Agenten?

Jacob Wilf

HerÃber geschickt vom Ausland Agenten . . .

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

Und schon am frÃh haben sich zusammen Massen. Man hat von Mund zu Mund Ãbergegeben die Version und so hat man angefangen heraus zu schleppen Juden von dem Haus, wo ist gewesen das jÃdische Kommittee In Kielce.

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

Ausserdem hat man geschnappt die Juden auf der Gasse. Der Pogrom hat gedauert fast einen ganzen Tag. Die [unverstÃndlich] das hat sich heraus gewiesen, aber die FunktionÃre von der Miliz . . .

David Boder

Hm.

Jacob Wilf

. . . haben auch mitgemacht in der Aktion.

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

Zum Ende von dem Tag mit Hilfe von den Sicherheitsorganen und dem polnischen MilitÃr ist es gelungen das Pogrom zu liquidieren.

David Boder

Was war der Name von dem, hm, PrÃsident . . . der jÃdischen, hm, Ge . . .

Jacob Wilf

Der Vorsitzende von dem jÃdischen Kommittee, der auch ermordet wurde auf schÃndliche Art an dem Tag, ist gewesen Doktor Kahane.

David Boder

Kahane?

Jacob Wilf

Kahane.

David Boder

Hm.

Jacob Wilf

Erst nachdem, wenn man [unverstÃndlich] Ausforschungâeine spezielle Kommission angekommen ist in Warschau und die mit allen Mitteln verschaffen Sicherheit fÃr die Juden, welche sind noch geblieben. In spezielle Autos sind sie heraus gefÃhrt worden nach Lodz.

David Boder

Diese von Kielce?

Jacob Wilf

Diese von Kielce. Und schon nach ein paar Tagen, um zu Ãberzeugen die polnischen Massenâdie starke Hand von der polnischen Regierung in starker Reaktion gegen die FÃlle ist gewesen der Prozess gegen die Hauptanstifter von dem Pogrom in nur ein paar Tagen und innerhalb von zehn (10) Tage sind neun Polakken zu Tode verurteilt und in vier (4) Tagen danach ist das Todesurteil ausgefÃhrt worden.

David Boder

So denkt ihr, dass die Sachen von Pogrom helfen, die Sachen auch so ein bisschen zu stillen, damit sich [unverstÃndlich] die BevÃlkerung.

Jacob Wilf

Die Situation ist folgendermaÃen hier, dank der starken Hand von der polnischen Regierung, die so scharf reagiert hat auf das Kielcer Pogrom, hat sich daraus starke Beruhigung im Land entwickelt, desto mehr da die Arbeitermassen, die polnischen Massen haben in allen StÃdte gehalten spezielle Meetings und haben mobilisiert die polnischen Massen gegen den Kampf fÃr die Faschisten, die polnischen Faschisten. Die Arbeiter haben . . . die polnischen Arbeiter haben auf die Meetings heraus gewesen [unverstÃndlich] dem polnischen Volk, dass die Pogrome schaden nicht nur wenn gewendet gegen Juden; also die Hand, welche schlÃgt die polnischen . . . die Demokraten, die Intervent Hand, die kÃmpft gegen die polnische Regierung, die bewirkt daraus spezielle Pogromeâdiese schaden der polnischen Regierung im Ausland, um daraus zu rufen Unruhe im Land. Und der Effekt ist schon der, dass in der letzten Zeit ist gewesen eine starke Beruhigung insofern desto mehr muss die Regierung alle Schutzmittel dagegen anwenden, dass sich solche Geschehen nicht wiederholen. Eines dieser Schutzmittel ist, dass die polnische Regierung hat gegeben spezielle VerhÃtungsmittel an alle jÃdischen KommitÃten . . . an alle jÃdischen Institutionen und sie werden speziell bewacht von den Sicherheitsorganen. Und deswegen hoffen wir, dass sich das nicht wiederholen muss, was vorher vorgekommen ist.

David Boder

Haben sie erlaubt die Juden sollen Waffen haben?

Jacob Wilf

Alle Juden, die arbeiten beim jÃdischen Kommittee und haben Verantwortungsposten . . .

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

. . . haben das Recht und haben Bewaffnungsmittel und Erlaubnis zu tragen bei sich die Bewaffnung.

David Boder

Nun sag mir, aber man sieht jetzt hier in Paris wieder sehr viele Juden, was kommen gelaufen von Polen die letzten . . . hm, vier Wochen.

Jacob Wilf

Ja, im Zusammenhang mit den Kielcer Pogromen ist klar, dass ist entstanden eine Psychose zwischen die jÃdischen Massen. In . . . es ist gewesen eine Zeitâeinige Wochen nach die Kielcer Pogrome, wo grÃssere Gruppen von verschiedenen Teilen von Polen sind dann heraus gefahren, [unverstÃndlich] zu retten das Leben. Nun wir mÃssen sagen nach den objektiven Bedingungen, die schafften die Unruhestimmung bei den Juden in Polen, sind gewesen andere Faktoren, die schon geschaffen die Alarmstimmung. Verantwortliche [unverstÃndlich] haben ausgenÃtzt die . . . die

David Boder

Verantwortliche was?

Jacob Wilf

[unverstÃndlich] Gesellschaftliche Verantwortliche haben ausgenÃtzt die VerhÃltnisse, die objektiven Bedingungen,die Unruhestimmung, die entstanden ist durch die Kielcer Pogromeâund haben begonnen eine spezielle Propagandaâaber die Unruhestimmung war stark und deswegen die Juden kommen raus. Ein Fakt . . .

David Boder

. . . so dass die Juden heraus gehen sollen?

Jacob Wilf

. . . . . . so dass die Juden kommen raus; ungeachtet dass in dem Moment keine EmigrationsmÃglichkeiten fÃr Juden nicht gegeben hat. Es ist klar, dass jeder Jud, der hat EmigrationsmÃglichkeiten, es ist klar und es ist gerechtfertigt und er muss raus. Auf dem Standpunkt stehen auch die Vorsteher von der polnischen Regierung, weil sie haben gegeben ein ErklÃrung, dass sie werden unterstÃtzen Emigrationsbestreben von die Juden in legale Formen. Dagegen ist aber die polnische Regierung im Interesse der jÃdischen Massen gegen Unruhestimmungen in jedem wo Juden sind chaotisch, ohne Ziel, in unlegalen EmigrationsmÃglichkeiten heraus wandern. Wir haben hier eine Situatio, die soll anspornen die Leut , die eben haben BrÃder und in dem Moment . . . die sind von Polen . . . sind in deutsche Lager unter englischer oder amerikanischer Okkupation. Also so hat sich letzthin die Situation in Polen beruhigt. [unverstÃndlich] eine jÃdische Gemeinschaft in Polen . . .

David Boder

Eine jÃdische was?

Jacob Wilf

Eine jÃdische Wirtschaft, eine jÃdische Gesellschaft, eine jÃdische Gemeinschaft.

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

. . . von den jÃdischen Massen in Polen. Eine Gemeinschaft von hundert vierzig tausend (140,000) Juden muss haben den grÃÃten Willen zu bleiben in Polen, die auch haben verantwortliche, wirtschaftliche Regierungsposten. Alle . . .

David Boder

Hat die polnische Regierung Juden in der Regierung?

Jacob Wilf

Die polnische Regierung wÃnschen . . . wÃnschen Richtung zu geben jedem Jud, was hat die entsprechende Qualifikationen und will arbeiten und will unternehmen ein Regierungsposten, wird die MÃglichkeit geben und zu nehmen, die grÃÃten Regierungsposten, wenn man hat die entsprechenden Qualifikationen. Das ist, dass wir haben in der polnischen Regierung verantwortliche StaatsmÃnner, wir haben Juden, die Ãbernehmen verantwortliche Regierungsposten ungeachtet, dass sie sind Juden. Unsere MÃnner haben die Posten, weil sie auch haben die entsprechende Qualifikationen. Ausserdem ist in letzter Zeit gelungen dem jÃdischen Kommittee anzuordnen die Juden in der Schwerindustrie. In den Kohlengrubenâwir haben heutzutage viele Arbeiter, was arbeiten unter der Erd als Schachtarbeiter . . .

David Boder

JÃdische?

Jacob Wilf

JÃdische . . . in Oberschlesien und Niederschlesien. Und alle die Judenâspeziell die, die sind eingeordnet in der Industrie, die sich vernehmen mit produktiver Arbeitâhaben das Verlangen zu verbleiben in Polen, weil sie sehen, dass die polnische demokratische Regierung nun ist gegeben ein VerbÃndeten, wo es gibt jede Garantie, dass sie sich kÃnnen ausleben national sowie sozial. Wir Juden in Polen geben sich die Idee, dass alle jÃdischen Volkâdas Ziel des jÃdischen Volkes ist verbunden mit der VerstÃrkung der Demokratie der ganzen Welt. Wenn sich verstÃrkt, wenn die Demokratie auf der ganzen Welt offen wird, hoffen wir, dass dann morgen ein bessere und eine glÃcklichere Zeit wird, nicht wie heut. Wir Juden in Polen, wir nehmen einen aktiven Anteil in der VerstÃrkung, in dem Aufbau der Demokratie in Polen, weil wir glauben, das ist eine der wichtigsten Etappen fÃr die VerstÃrkung der Demokratie in der ganzen Welt. Wir verbinden unser Ziel mit dem Sieg der Demokratie in Polen. Und so, weil wir glauben, es wird siegen die Demokratie auf der ganzen Welt, so sind wir sicher es wird siegen die Demokratie in Polen und darin liegen alle Ãkonomischen und objektiven Bedingungen fÃr den Wiederaufbau einer neuen, gesunden jÃdischen Gemeinschaft in Polen.

David Boder

Nun sag mir, wieviel Juden sind in Polen geblieben?

Jacob Wilf

Heutzutage haben wir mehr als hundert dreiÃig bis hundert vierzig tausend Juden in Polen.

David Boder

Das ist alles was ist geblieben von die Juden in Polen?

Jacob Wilf

Das ist gewesen nachdem die Juden schon haben verlassen Polen . . .

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

. . . in verschiedene LÃnder.

David Boder

Wie viele . . . wie viele schÃtzt ihr sind ausgewandert?

Jacob Wilf

Wir haben herausgefunden, dass in der Zeit der Repatriierung . . . in der Zeit von einem Jahr die Zahl der Juden, die sind heraus gefahren war nahezu hundert tausend Juden.

David Boder

Also alles zusammenâwieviel Juden sind gewesen in Polen bevor dem Krieg?

Jacob Wilf

Vor dem Krieg sind wir gewesen drei ein halb ( 3 Â )Millionen Juden in Polen.

David Boder

Das ist alles?

Jacob Wilf

Das ist gewesen die jÃdische BevÃlkerung in Polen.

David Boder

Und was ist gewesen die polnische Population?

Jacob Wilf

Bitte?

David Boder

Und Polens?

Jacob Wilf

Die ganze BevÃlkerung on Polen ist gewesen ungefÃhr dreiÃig (30) Millionen.

David Boder

So die Juden sind gewesen zwÃlf (12) Prozent.

Jacob Wilf

Ja.

David Boder

All right! Und jetztâwas ist die polnische BevÃlkerung jetzt nach Ihrer Berechnung?

Jacob Wilf

Nach neuer Berechnung zwei und zwanzig (22) Millionen.

David Boder

Hm, warum?

Jacob Wilf

Weil der Rest in Poland ist ausgerottet worden und ein Teil der Emigranten befindet sich noch auÃerhalb des Landes.

David Boder

Ja. Und dann ein Teil von Polen ist gegangen zu Russland, nicht wahr?

Jacob Wilf

Ja. Die haben aber auf Grund einer Abmachung zwischen Russland und Polen . . . haben sie sich repatriiert zurÃck in die Gebiete, welches wir haben als das jetzige Polen.

David Boder

Ach so jetzt mit zwei und zwanzig (22) Millionen polnische Population . . .

Jacob Wilf

Ja.

David Boder

. . . und ungefÃhr hundert fÃnfzig tausend (150 000) Juden . . .

Jacob Wilf

Ja.

David Boder

. . . die . . . die BevÃlkerung von die Juden weniger als ein Perzent.

Jacob Wilf

Ja.

David Boder

Also das ist geblieben von die ganzen Juden in Polen?

Jacob Wilf

Bis lang sind geblieben Juden . . . perzentuell zwei (2) Prozent sind die frÃheren jÃdischen [unverstÃndlich] . . .

David Boder

Und sie sagen . . .

Jacob Wilf

Acht und neunzig (98) Prozent der polnischen Juden, die die sind gewesen im Land wÃhrend der Okkupation . . . aber nicht gezÃhlt, die sind gewesen im Ausland.

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

Acht und neunzig Perzent der polnischen Juden, wo sind gewesen wÃhrend der Okkupation sind vernichtet worden. Der Rest hat sich gerettet auf sogenannte arische, christliche Papiere . . .

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

Die haben sich gerettet mit diesen Papieren.

David Boder

Nun also Mr. Wilf, das ist ein sehr interessanter Standpunkt. Es ist natÃrlich . . . nun was denkt ihr wird sein die beste LÃsung fÃr die Frage von die Juden, die nun sind in deutschen Lagern hier in Frankreich? Zum Beispiel, letzte Woche ist von Lodz eine ganze Delegation von Yeshiva gekommen und es werden noch kommen mehr von dort. Also was denken Sie, was soll man tun mit alle diese Menschen?

Jacob Wilf

Das ist eben die nicht-richtige Stellung der gesellschaftlichen [unverstÃndlich]. Mir ist es klar, dass es Juden in Poland gibt, die zu ihren Verwanden emigrieren wollen oder weil er noch aus irgend einem ideologischen Standpunkt will fahren nach Israel . . . es ist klar, dass man darf diesen Menschen geben die MÃglichkeit. Aber die Gesellschaften, die sich befassen mit der Frage, sollen und dÃrfen in erster Reihe sicherstellen, dass EmigrationsmÃglichkeitenâlegale, menschliche EmigrationsmÃglichkeiten bestehen und nicht heraus fÃhren chaotisch die Juden von Polen. Desto mehr muss objektive Bedingungen, denn die sind nicht vorhanden. RausfÃhren aus den Lagern . . . in dem Moment befinden sich die Juden in den deutschen Lagern, so wie wir informiert sind, in sehr schweren Ãkonomischen Bedingungen und ausserdem fehlen einstweilenâin diesem Moment nicht vorhanden die legalen MÃglichkeiten um heraus zu fÃhren die Juden nach einem Land, wo sie kÃnnen endlich finden ein Land, wo sie in Frieden leben kÃnnen. Sie sitzen herum in den Lagern und warten, dass sie bekommen Auswanderungszertifikate fÃr Israel oder Einreisegenehmigungen in andere LÃnder. Es ist klar, das diese Situationâdas Liquidieren der Lager von die Juden in Deutschlandâwir dauern nicht weniger wie zwei (2) Jahr. Und so leiden die Juden noch zwei (2) Jahreâdas Leben von die Juden in die Lager . . . es ist klar, es ist sehr schwer.

David Boder

Wollen Sie das wirklich unternehmen zu sagen den polnischen Juden, die jetzt sitzen in Deutschland oder Frankreich, dass es sicher ist fÃr sie zurÃck zu kommen nach Polen?

Jacob Wilf

Wir haben schon FÃlle in dem Moment . . . aber es sind einzelne FÃlle . . .

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

Sehr wenige FÃlle, aber es sind FÃlle, wo die Juden kommen zurÃck nach Polen. Weil, wie ich hab schon gesagt, wenn es Juden gibt, die denken, dass es gibt keine Sicherheit zu leben in Polen oder will vielleicht aus anderen GrÃnden heraus fahren, es ist klar, dass wegen solchen GrÃnden sie eine Chance haben weg zu gehen. Weil die polnische Regierung stellt nicht Sperrungen fÃr die Ausfuhr. Aber das ist klar, da es nicht gibt objektive Bedingungen statt zu wohnen in die Lager in Deutschland, das ist klar, dass es wÃre rationeller, logischer zu bleiben in Polen, als zu verbinden mit seinen Verwandten in Amerika, in Kanada und in andere LÃnderâals zu bekommen Einreisebewilligungen und direkt zu kommen nach Polen direkt zu die Verwanden und nicht durch zu machen diese schrecklichsten Etappen wie sie sich stellen vor die Lager in Deutschland.

David Boder

Nun . . . gibt es noch welche andere Punkte, die Sie wollen beschreiben? Sie sagen dass sich die Juden beteiligen an andere Sachen. Sind die jÃdischen Professoren zurÃck gekommen zur UniversitÃt von Warschau oder zu den anderen UniversitÃten?

Jacob Wilf

Was angeht die jÃdische Intelligenz in Polen . . . die meisten sind vernichtet worden wÃhrend der Okkupation. Aber die, die sich noch waren in Polen, die arbeiten weiter bei ihren frÃherigen Posten.

David Boder

Wollen Sie noch Ãber etwas reden, wollen Sie etwas klÃren? Ãber die ganze Situation . . . wollen Sie noch etwas hinzufÃgen?

Jacob Wilf

Ich wollte nur noch das bemerken, dass wir, die Juden in Polen, die jÃdischen Kommittees in Polen, sind letzthin nicht nur aktiv selbst hier nicht nur zu den groÃen HilfsaktivitÃten, aber darauf, dass jeder Jud sein vormalige ArbeitsstÃtte aufbaut . . . und zu schaffen alle Bedingungen, dass die Juden sollen arbeiten produktiv, dass sie auch wieder aufbauen das jÃdische Leben in Polen . . . und auch wiederum aufbauen die jÃdische Gemeinschaft in Polen. Heutzutage werden geschaffen jÃdische Kulturinstitute in Polen. Wir haben jetzt in Polen einen jÃdischen Rassenverband, wir haben zwei jÃdische Theater, um aufzubauen das kulturelle Leben. Wir haben das Bestreben dass diese kleine jÃdische Gemeinschaft sodann wieder ein Kern der jÃdischen Gesellschaft bekomme, wie vor dem Krieg und wir haben das Bestreben, dass die jÃdische Yishuv in Polen . . .

David Boder

Was ist jÃdische Yishuv?

Jacob Wilf

Die jÃdische Gesellschaft in Polen . . .

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

. . . so wie sie haben genommen einen aktiven Anteil wÃhrend der Kriegszeit mit den deutschen Verbandâdann wie die Juden haben genommen einen aktiven Anteil auf der Front, entweder war es auf der Front oder mit den Partisanen oder in der Vorbereitung eines Aufstandes. So sind wir auch heute . . . die Juden in Polen nehmen einen aktiven Anteil in dem Aufbau der neuen polnischen Miliz basierend auf dem neuen demokratischen Prinzip. Wir wollen [unverstÃndlich] den PreuÃen in der VerstÃrkung der Demokratie.

David Boder

Nun sag mir dies . . . etwas Ãber Russland. Sie haben gesagt, dass Sie haben gearbeitet als Advokat. Haben die Russen erlaubt, dass sie privat praktizieren . . . privat als Advokat? Und haben sie auch privat bekommen bezahlt von dem Menschen fÃr Ihre Arbeit?

Jacob Wilf

Die Advokatur in Russland ist eine Kooperative . . .

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

. . . eine Kollektive.

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

Jeder muss eine entsprechende Qualifikation haben, dann tritt er in eine Kollektive ein in der entsprechenden Stadt und ist dann ein Mitglied der juristischen Gruppierung . . .

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

. . . was gibt juristische Arbeit der BevÃlkerungâtritt auf in Gerichte und handelt alle jÃdischen Probleme . . . alle juristischen Probleme.

David Boder

Juristisch.

Jacob Wilf

Der Lohn der Advokaten in Russland ist ein Prozent von dem was die Klienten haben zu zahlen an . . .

David Boder

. . . an die Kooperative.

Jacob Wilf

. . . an die Kooperative.

David Boder

Oh. Kann der Klient wÃhlen welchen Advokaten er will?

Jacob Wilf

Der Klient kommt in die Kooperative . . . in die Juristische und verlangt den oder jenen Advokat.

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

Also so haben die Advokaten, die . . . sagen wir haben einen grÃsseren juristischen Einfluss, grÃssere juristische FÃhigkeiten . . .

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

. . . Bildung . . .

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

. . . haben das Recht vielleicht mehr auszulegen sich und haben auch eine grÃssere juristische Praxis als andere Advokaten, die einen schwÃcheren [unverstÃndlich] .

David Boder

KÃnnen Sie mir erzÃhlen Ãber einen interessanten Prozess, den Sie haben gehabt wÃhrend der ganzen Zeit in ihrer Praxis?

Jacob Wilf

In der Zeit wenn ich bin gewesen in Russland, habe ich Anteil genommen sehr oftâund trotzdem, dass ich bin gekommen von Polenâso in der Zeit hab ich gearbeitet . . . bin ich gewesen zugelassen zu die Prozesse gegen die, was haben oft gegen [unverstÃndlich] und entgegen der russischen Regierung.

David Boder

Aha.

Jacob Wilf

Das waren die sogenannten konterrevolutionÃren Prozesse.

David Boder

Ja.

Jacob Wilf

Und ich musste feststellen als Advokat [unverstÃndlich] Leute Anteil genommen in diese gewissen konterrevolutionÃren Prozesse.

David Boder

Sie haben sie verteidigt?

Jacob Wilf

Ich habe sie verteidigt. Die Regierung, die Sowjet Regierung gibt jedem, der angeklagt wird, das ist schon festgelegt in der Konstitution, das Recht zu haben einen Verteidiger. Er hat das Recht sich zu wÃhlen den Verteidiger und wenn er hat nicht einen Verteidiger, dann bestimmt ihn die Regierung. Und es ist sehr oft vorgekommen, dass ich hatte die MÃglichkeit zu vertreten solche konterrevolutionÃre Verbrechen und ich musste feststellen, dass die haben gehabt alle Rechte zur Verteidigung genau wie in allen anderen LÃndern.

David Boder

Haben sie jemals gewonnen so einen Fall?

Jacob Wilf

Es sind gewesen FÃlle, wo die sind gewesen angeklagt . . . BÃrger, sowjetische BÃrger, auch polnische BÃrger . . . fÃr konterrevolutionÃre Agitation und Propaganda. In der Konsequenzâin dem Prozess hat sich heraus gewiesen sehr oft, dass die Zeugenaussagen sind gewesen nicht richtig und es sind oft gewesen FÃlle, wo man die Menschen frei gelassen hat.

David Boder

Das war nicht ein militÃrisches Gericht?

Jacob Wilf

Nein, es sind spezielle allgemeine Gerichte, die beurteilen alle anderen Prozesse. Die entscheiden aber auch die Prozesse der konterrevolutionÃren AktivitÃten.

David Boder

Haben sie Geschworene? [unverstÃndlich; russisch]

Jacob Wilf

Dort in Russland ist es festgelegt, dass da ist ein Vorsitzender, der ist gewÃhlt und ausserdem fÃr die Leute ein [unverstÃndlich].

David Boder

Wie viele?

Jacob Wilf

Zwei (2).

David Boder

[unverstÃndlich; Tonband sehr schlecht und leise] das Gericht?

Jacob Wilf

Ja.

David Boder

Danke sehr, Mr. Wilf. Das war ein spezieller Reportâeine spezielle . . . [Tonband endet]

var english_translation = { interview: [ David Boder

[In English] This is Spool Number 50. The interviewee is Dr. Jacob Wilf. Paris, August 17, 1946. Dr. Wilf is from Katowice, Poland and is now at the conference of the ORT in Paris.

David Boder

[In German] And so, Herr Doctor, tell us again what is your name. You speak Yiddish, right?

Jacob Wilf

Yes.

David Boder

[In German/Yiddish] What is your name?

Jacob Wilf

My name [is] Jacob Wilf.

David Boder

And what kind of a doctor are you?

Jacob Wilf

Jurisprudence.

David Boder

You are a Doctor of Jurisprudence. How old are you, Doctor?

Jacob Wilf

I am forty years old.

David Boder

Oh . . . You are only forty years old. Did you practice as a lawyer?

Jacob Wilf

Yes. I am at present a lawyer in Katowice.

David Boder

And you are at present a lawyer in Katowice. Now, Doctor, I understand that you were in Russia?

Jacob Wilf

Yes.

David Boder

Right. Were you deported to Russia?

Jacob Wilf

No. I went to Russia voluntarily.

David Boder

You went from Poland to Russia.

Jacob Wilf

Yes.

David Boder

Speak a bit louder. Where . . . When did you go to Russia?

Jacob Wilf

I . . . In June of 1941 I left for Russia.

David Boder

The Germans were not yet in Katowice?

Jacob Wilf

No. The Germans were already in Katowice for a long time. I was in another partâin Lemberg.

David Boder

Oh . . . Were the Germans in Lemberg?

Jacob Wilf

They arrived near Lemberg. I was . . .

David Boder

But they were not yet there?

Jacob Wilf

Not yet.

David Boder

So you . . . The Germans were in Katowice before they were in Lemberg?

Jacob Wilf

They were in Katowice already in '39.

David Boder

And they came to Lemberg?

Jacob Wilf

The 30th of June, 1941.

David Boder

Who defended Lemberg?

Jacob Wilf

The Poles [corrects himself], the Russians.

David Boder

The Russians have defended Lemberg and they [the Germans] occupied Lemberg afterwards.

Jacob Wilf

Yes.

David Boder

And you were in Lemberg.

Jacob Wilf

Yes.

David Boder

And so you left Lemberg for Russia.

Jacob Wilf

Yes.

David Boder

Together with the Russians, or how did that happen?

Jacob Wilf

Together with the Russiansâwith the army.

David Boder

With the army . . .

Jacob Wilf

[I was]âdrafted.

David Boder

Did many Jews leave?

Jacob Wilf

Unfortunately, few Jews left [with them].

David Boder

Unfortunately few Jews have left. What happened to those who remained?

Jacob Wilf

Those who remained . . . Ninety-eight percent were annihilated by the Germans.

David Boder

Did you by any chance know a lawyer, a Doctor Loewenherz from Danzig? [A reference to Heirich Loewenherz].

Jacob Wilf

No.

David Boder

In Lwow? You did not know him?

David Boder

He was from Gdynia, Danzig.

Jacob Wilf

No.

David Boder

Now then, tell me what happened when you left with the Russians.

Jacob Wilf

The 30th of June, 1941. I was drafted into the Red Army . . .

David Boder

Yes . . .

Jacob Wilf

And with the Red Army I departed. We retreated.

David Boder

How old were you?

Jacob Wilf

I was . . . thirty-four years old.

David Boder

Thirty-four . . . What did they make' of you. A common soldier?

Jacob Wilf

A common soldier.

David Boder

Yes. And you went away with the Red Army . . .

Jacob Wilf

. . . went away with the Red Army. We retreated as far as the Caucasus.

David Boder

Yes. Now . . .

Jacob Wilf

Afterward, I was there demobilized, since I was of Polish origin . . .

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

And all who were of Polish origin were then demobilized.

David Boder

Why . . . ?

Jacob Wilf

Because at that time they did not have sufficient confidence in the Polish citizens, that they would actually participate in a struggle against the German forces [?].

David Boder

Did they know that you were a Jew?

Jacob Wilf

Yes, they knew.

David Boder

But they discharged you, too?

Jacob Wilf

Yes, as a Pole . . . [?].

David Boder

Well, so what did you do when you were discharged?

Jacob Wilf

After that I retreated deep into Russia, and I came to Turkmania, the Turkmanian Republic.

David Boder

Did you have a family with you?

Jacob Wilf

The wife? I took her with me.

David Boder

Your wife. You have no children?

Jacob Wilf

No.

David Boder

No. And the wife followed with the Russian Army?

Jacob Wilf

She followed with the Russian Army . . .

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

And in the summer, in.. in August, 1941, we arrived in Turkmania . . .

David Boder

Yes . . .

Jacob Wilf

There we settled.

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

I worked there as a lawyer . . .

David Boder

They let you work as a Russian lawyer?

Jacob Wilf

The let me . . . I passed a certain examination and they permitted me to be a lawyer, a Russian lawyer.

David Boder

You speak Russian?

Jacob Wilf

I speak Russian very well.

David Boder

You speak Russian well. Where did you study law?

Jacob Wilf

I studied law in Krakow . . .

David Boder

Ah . . .

Jacob Wilf

..at the University.

David Boder

Aha.

Jacob Wilf

In '29 . . .

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

In 1929 I graduated.

David Boder

[In Russian] So where did you learn Russian?

Jacob Wilf

I learned Russian during the German War, the German-Polish War; when I was in Lwow . . .

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

I learned the Russian language.

David Boder

You studied the Russian language . . .

Jacob Wilf

Yes..

David Boder

[In German/Yiddish] So you . . . So you practiced law, where?

Jacob Wilf

[The interviewee reverses to Yiddish. It was my experience that the flow of speech with recently acquired second languages is greatly restrained and the expression of ideas in most cases substantially hampered. âD.P.B.] In Mary . . .

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

..Turkmanian Republic.

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

At the same time, after a few months' time, I lectured on legal science in a school of law.

Jacob Wilf

A Russian law school.

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

And my wife worked in the largest factory . . .

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

..of that factory.

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

And we were there until the year '45; and we returned with the 'repatriation'âwe returned to Poland.

David Boder

Didn't the Russians cause you any difficulties about your return?

Jacob Wilf

No. Perfectly voluntarily. Whoever presented himself, received the proper documents, some monetary assistance and provisions for the journey . . .

David Boder

Monetary assistance and provisions for the journey?

Jacob Wilf

. . . provisions for the journey; and we returned back to Poland.

David Boder

You returned, where to?

Jacob Wilf

I returned in July, 1945 . . .

David Boder

The war was still going on?

Jacob Wilf

The war was still on [??]

David Boder

Didn't the Russians draft you?

Jacob Wilf

No . . . No.

David Boder

No. Now that is a story. It is, of course, very interesting, what was going on in Russia; but that is not our problem. Tell me now, how have you encountered Poland, and what is going on in Poland in general, and what is happening to the Jews in Poland. And explain to me the whole story of the pogrom of Kielce. Start with the general situation. Are you active in Jewish affairs?

Jacob Wilf

Yes. At the present time I am the Vice-Chairman of the Regional Committee of Upper Silesia . . .

David Boder

That is what, a general . . . ?

Jacob Wilf

A general Jewish Committee.

David Boder

Oh, a general Jewish . . .

Jacob Wilf

This is the only representative [body] of the Jews in Poland . . .

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

In this committee all parties are represented . . .

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

..which are active nowadays in the Jewish street [affairs].

David Boder

Now tell me, what kind of representation is there necessary? Are [not] all now equal citizens in Poland?

Jacob Wilf

Yes, but the Jews have special interests, which the committees have to represent.

David Boder

For instance?

Jacob Wilf

First of all, the committees were formed as relief committees. The problem was to render the first urgent assistance to the Jews who were returning from the lagers . . .

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

..as well as to the repatriates from Russia.

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

That was the first, main taks of the Jewish committees in Poland. Nowadays, the Jewish committee deals with other problems. The first problem which stands before the Jewish committee is to 'productivate' [to turn to, to engage in productive work] the Jewish masses.

David Boder

Who does that?

Jacob Wilf

First of all, the Jews who have lost on account of the war their . . . all their property and belongings, have lost their workshops. The committees are charged with finding the means for the Jews who live or intend to settle in Poland to rebuild their workshops.

David Boder

Now that is very interesting, Mr. Wilf. Will you speak a bit slower, because what you are telling me is very important. Now . . .

Jacob Wilf

And so the committees form the only organization which endeavors to return the Jewish masses to productivity. They endeavor that every Jew wherever he may live, should depend on his speciality, on his qualifications, that he may take his part in the reconstruction of the country and do his part in productive labors. That is what the committees which render material assistance are for . . .

David Boder

[words not clear]

Jacob Wilf

. . . to incorporate the Jews in production.

David Boder

Which committees, for instance?

Jacob Wilf

The Jewish committees in every city render material assistance to the Jews, so that they will be able to rebuild their workshops again.

David Boder

And where do they get the means?

Jacob Wilf

For a long time, just until a few months past, the exclusive help which the committees have received were the funds which they got from the Polish government.

David Boder

From the Polish government?

Jacob Wilf

Exclusively from the Polish government.

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

In the year '45, the Joint [JDC] had not yet come to allot proper sums of money for the Jews in Poland. The sole help in 1945, which the Jewish committees had at their disposal to help the Jews, were provisions which they got from the Polish government, and sums of money.

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

This year we have received already the money allotments from the Joint.

David Boder

Hm . . .

Jacob Wilf

Besides that, we have received provisions which are being distributed among the Jewish population.

David Boder

Aha . . . Well, and what does the ORT do there?

Jacob Wilf

In addition, in Poland the organization ORT exists, which organizes, and has already organized in cities where there is a larger Jewish population.. They organize trade schools, especially for the purpose of giving the Jewish youth, who had no opportunity to learn anything on account of the [German] occupation, the opportunity to learn a tradeâto give them a proper education. Already we have, for example [two words in Hebrew], in Upper Silesia where I am the President of the ORT . . .

David Boder

Hm . . .

Jacob Wilf

. . . We have one of the best textile schools . . . textile schools in Bielsk . . .

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

Not far from Katowice.

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

There we have today about thirty young people . . .

David Boder

Men or women?

Jacob Wilf

Mostly men, who have a 'bursa' there. There they live, receiving complete maintenance and study . . .

David Boder

What do you call a 'bursa?'

Jacob Wilf

That is such a home where they live and get their maintenance.

David Boder

Why is it called a 'bura?'

Jacob Wilf

That is a Polish name.

David Boder

A Polish [name]. Yes . . . Nu . . .

Jacob Wilf

Besides that, in the second center of Upper Silesia, in [the city of] Bytom, a trade school was created for toolmakers. We have obtained a special 'binion;' it has been repaired and in the next few days we shall start the actual work.

David Boder

What is a 'binion?'

Jacob Wilf

A building.

David Boder

A building. Now then . . . That is . . . how is life there in general?

Jacob Wilf

The Jews in Poland have all the opportunities to adjust themselves; because, it may be said for the first time in the history of Poland the Jews became citizens with equal rights. In fact, legally and economically. The attempts of the 'Action' to create a Jewish problem in Poland are being decisively rejected by the whole democratic population of Poland.

David Boder

Oh . . .

Jacob Wilf

Only the efforts of the 'Action' . . .

David Boder

What is the 'Action?'

Jacob Wilf

The reaction.

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

Those are the Polish Fascists . . .

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

. . . those who have ruled until 1939, who at that time lost power from their hands . . . They, although they are aware that they shall not get their power back, endeavor by all means at home and abroad, to impede the new democratic government of Poland in the creation and upbuilding of a new Poland on a democratic foundation. One of the methods which is being used by the Reaction, the Fascistsâthe Polish Fascists in their fight against the government are the 'Actions'âthe fights against the Jews. In Poland assaults on Jews [two words not clear] are taking place, day in and day out. That is why there was the pogrom in Kielce . . .

David Boder

Tell me about the pogrom with all the details that you know . . .

Jacob Wilf

The pogrom, as revealed by the investigation of the various official agencies which have then taken place, was inspired by foreign agents.

David Boder

Polish . . . ?

Jacob Wilf

Polish foreign agents.

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

The direct immediate provocation was the creation of a calumny [frame-up]âthat the Jews had snatched a Polish child for the purpose of taking blood from him, but they had managed to rescue the child.

David Boder

Yes. But tell me, what did they say that the Jews needed the blood for:

Jacob Wilf

Well, that is the old calumny that the Jews are using blood of Christian children for ritual purposes.

David Boder

Was there not another calumny?

Jacob Wilf

No, in this case that was the only calumny.

David Boder

The old calumny. Well, I have heard a different story. But if you are reporting it this way . . . That is interesting. How could they need blood . . . ? It happened in July, the pogrom..

Jacob Wilf

Yes.

David Boder

So how does that tie up with the Passover?

Jacob Wilf

No. That comes from the allegation that Jews use [blood] for various other . . .

David Boder

Oh . . .

Jacob Wilf

..ritual needs the blood of Christian children.

David Boder

Not only for mazos?

Jacob Wilf

Not only for mazos. And the child was going around. It was instigated by some 'agents,' and the child was going around; and it was said [alleged] that it was hidden by the Jews in a cellar for two days . . .

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

..And only after that he managed to escape . . .

David Boder

Did he say that there were other children [with him], or not . . . ?

Jacob Wilf

No, only about himself.

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

Afterwards, when the investigation got under way, it was established that the child was instigated, that his own father had hidden the child and had talked him into creating such a calumny. The population, the Poles seized upon the calumnyâthe masses were instigated by specially sent-in agents. One started already in the morning . . .

David Boder

Agent sent in?

Jacob Wilf

Agents sent in from abroad . . .

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

And already from the early morning crowds began to conglomerate. The word about the calumny spread from mouth to mouth; and so they started to drag out the Jews from the building in which the Jewish Committee of Kielce was located.

David Boder

Yes . . .

Jacob Wilf

And besides, they also grabbed Jews from the street. This pogrom lasted nearly a full day. [Two words in between]. It was also revealed that a part of the officials of the militia . . .

David Boder

Hm . . .

Jacob Wilf

. . . have also participated in the 'action.'

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

Only at the end of the day, thanks to the intervention of the Security Authorities and of the Polish Army, was the liquidation of the pogrom accomplished.

David Boder

What was the name of the Chairman . . . president of the Jewish . . .

Jacob Wilf

The chairman of the Jewish Committee, who was also killed that day in a most disgraceful manner, was Doctor Kahane.

David Boder

Kahane..?

Jacob Wilf

Kahane.

David Boder

Hm . . .

Jacob Wilf

Only after that, when an investigation got under wayâa special commission arrived from Warsaw and all measures were taken in order to bring about security for those Jews who still remained. They were transported in special automobiles to Lodz.

David Boder

The ones from Kielce?

Jacob Wilf

The ones from Kielce. And already in a few days, in order to convince [to silence?] the Polish masses, the strong hand of the Polish government, in a strong reaction against the events [?] in Kielce, revealed itself in the fact that the trial of the main instigators of the pogrom took place in only a few days, and within only ten days nine Poles were sentenced to death, and four days afterwards the death penalty was executed.

David Boder

So you think that the events of the pogrom will help to quieten things down, that the population will be pacified?

Jacob Wilf

The situation already now is such that thanks to the strong hand of the Polish government, which has responded so sharply to the pogrom of Kielce, a firm order [calm] has emerged [all] over the country; more so, since the working massesâthe Polish working masses have held special meetings in all cities, and have mobilized the Polish masses for a struggle against the Fascistsâthe Polish Fascists. The workersâthe Polish workers, have demonstrated at meetings that they have proved to the Polish people that these pogroms are not only directed against the Jews, but that the hand that beats and kills the . . . the Polish 'democrats' [democratic people], the hand of intervention which fights against the Polish government, is provoking such pogroms in order to harm [the prestige, to prejudice against] the Polish people in [the eyes of] foreign countries; and in order to evoke unrest at home. And the effect is that during recent times order [calm] was established at all levelsâmore so, that the government takes all possible measures toward the aim that such events should not repeat themselves anymore. One of the measures is that the Polich government has released special pieces of armament to all Jewish committeesâto all Jewish institutions; and they are specially guarded by the agencies of security. And so we hope that . . . that there shall not be repetitions of that what has happened.

David Boder

Well, did they permit the Jews to possess arms?

Jacob Wilf

All Jews who work in the Jewish committees, who occupy positions of responsibility . . .

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

..have the right, and have received arms, and permission to bear arms on their person.

David Boder

Now tell me, one sees presently in Paris a lot of Jews who fled from Poland during the last few weeks.

Jacob Wilf

Yes. It is clear that in connection with the pogroms of Kielce a psychosis has come about within the Jewish masses . . . There was a time, a few weeks after the Kielce pogroms, that substantial groups of Jews from various regions of Poland have departed, for the sole purpose of saving their bare lives. But we must say that besides the objective conditions which have created the alarmed [?] mood among the Jews in Poland, there were different, additional factors which have created the mood of alarm despair[?]. A number of irresponsible community [last word in Hebrew] workers have taken advantage . . .

David Boder

. . . irresponsible what . . . ? [The corresponding words did not sound clear in the actual interview, although they were understandable in part from context on the wire].

Jacob Wilf

. . . community [same word in Hebrew] workers . . . [repeats in German] community workers have taken advantage of the conditions; the objective factors, the alarmed mood which was brought about by the occurrence of the Kielce pogroms [He often uses the plural for this word], and started to call a special . . . to use a special propagandaâreinforcing the mood of alarm [unrest], so that the Jews should get away. In fact . . .

David Boder

..so that the Jews should flee?

Jacob Wilf

..so that the Jews should flee; notwithstanding that at this time no real possibilities for emigration of the Jew are available. It is clear that for every Jew who has chances for emigration, it is proper and timely to . . . to leave [the country]. This view is also shared by the representatives of the Polish government, who have announced that they shall support the aspirations of the Jews to emigrate by legal methods. On the other hand, the Polish government in the interests of the Polish . . . the Jewish masses are against the moods of unrest and against the fact that the Jews should emigrate chaotically without an aim and without legal facilities of emigration. We deal here with a situation that would enhance the sufferings, the deprivations which are being undergone at present, by our brother refugees [?] from Poland, in the German lagers of the English and American occupation [zones]. That is how the situation in Poland has recently quieted down. There now exists in Poland a Jewish community [last word in Hebrew].

David Boder

. . . a Jewish what . . . ?

Jacob Wilf

[again in Hebrew] . . . a Jewish community . . . [in German/Yiddish] a Jewish community . . .

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

. . . of the Jewish masses in Poland. A community of a hundred and thirty to a hundred and forty thousand Jews, who have the greatest desire to remain in Poland, who occupy responsible positions in the economy and government. They work . . .

David Boder

Does the Polish government have Jews in the government?

Jacob Wilf

The Polish government has a policy that every Jew who possesses the proper qualifications, and wants to workâwants to undertake to serve the governmentâoffers them all the possibilities to occupy the highest government posts, provided they have the corresponding qualifications. That is why we now have in the Polish government responsible men of state. We have Jews who occupy responsible positions of government, regardless of [the fact] that they are Jews. They occupy their posts because they possess the proper qualifications. Besides, that the Jewish committee has recently succeeded in incorporating the Jews into the heavy industries. In the coal minesâwe have many workers nowadays who work [deep] under the ground as miners . . .

David Boder

Jewish?

Jacob Wilf

Jewish . . . In Upper Silesia and Lower Silesia. All these Jews, especially those who have been incorporated in the industriesâwho are engaged in productive workâhave the desire to remain in Poland, if only because they see that they have in the democratic government of Poland a near and devoted ally, which offers any guaranty that they shall be able to exist both nationally and socially . . . We Jews in Poland are given to the idea that the lot of the Jewish peopleâthe aim of the Jewish people is intertwined with the coming to power of democracy all over the world. When democracy shall come to power, we shall be victorious all over the world. We hope, and we are sure that the tomorrow for the Jewish people will be a safer and happier [?]one; not like it is today. We Jews in Poland desire to take an active part in the reinforcement in the build-up of democracy in Poland because we believe that this is one of the most important steps for the reinforcement of democracy in the whole world. We combine our lot with the victory of democracy in Poland. And so just as we have faith in the victory of democracy in the whole world, so we are sure that democracy will win in Poland and that is how all the economic and objective conditions for the rebuilding of a new, healthy Jewish community in Poland will be brought about.

David Boder

Now tell me, how many Jews have remained in Poland?

Jacob Wilf

Nowadays we have in Poland a population of a hundred and thirty to a hundred and forty thousand Jews.

David Boder

That is all . . . all that has remained of the Jews in Poland?

Jacob Wilf

That is what has remained after a part of the Jews have left Poland . . .

David Boder

Yes . . .

Jacob Wilf

. . . for various countries.

David Boder

How many . . . How many, do you estimate, have left?

Jacob Wilf

We estimate that during the time of repatriation, within a year . . . about a year, the number who have left comes to about a hundred thousand Jews.

David Boder

A hundred thousand . . . Now, altogether how many Jews were there in Poland before the war?

Jacob Wilf

Before the war there were three and half million Jews in Poland.

David Boder

That is all?

Jacob Wilf

That was the Jewish population in Poland.

David Boder

And what was the population in Poland?

Jacob Wilf

Pardon . . .

David Boder

. . . the whole population of Poland?

Jacob Wilf

The total population of Poland was about thirty million.

David Boder

So the Jews constituted about twelve percent.

Jacob Wilf

Yes.

David Boder

All right. And what is the Polish population now, according to new estimates?

Jacob Wilf

According to new estimates it is [twenty-] four . . . twenty-two million.

David Boder

How come?

Jacob Wilf

Because the rest were killed off in Poland, and part are still outside the country. [He refers apparently to the Andres' regiments, and other Poles who were taken to Germany as slave laborers, or fled to Russia and remained there].

David Boder

Yes. And then a part of Poland has been taken by Russia. Isn't that so?

Jacob Wilf

Yes. But they, according to an accord between Russia and Poland, have repatriated themselves to the regions which form present day Poland.

David Boder

Now then, at present, with a Polish population of twenty-two million . . .

Jacob Wilf

Yes . . .

David Boder

. . . and about one hundred and fifty thousand Jews . . .

Jacob Wilf

Yes.

David Boder

. . . the . . . the population of the Jews amounts to less than one percent?

Jacob Wilf

Yes.

David Boder

And that has remained of all the Jews in Poland?

Jacob Wilf

That has remained . . . in total there have remained of the Jews percent-wise, . . .

David Boder

Yes . . .

Jacob Wilf

. . . two percent of the former Jewish population of Poland.

David Boder

And you say . . .

Jacob Wilf

Ninety-eight percent of the Polish Jews, those who were in the country during the occupation . . . not counting those who were abroad . . .

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

Ninety-eight percent of the Polish Jews who were there during the occupation have been murdered. There remained onlyâthey saved themselves on so-called Arian, Christian papers . . .

David Boder

Yes..

Jacob Wilf

. . . These have saved themselves [a few words in Hebrew] in certain numbers [??].

David Boder

[Pause] Now, Mr. Wilf, that is a very interesting point of view. Of course . . . now, what would you think would be the best solution of the problem for the Jews who are now all overâin the German lagers, here in France? For example, I understand that last week a whole Yeshiva [Hebrew theological college] arrived from Lodz, and still more are coming from there. Now what do you think . . . what shall be done with all these people?

Jacob Wilf

This is precisely the incorrect approach taken on the part of the social [political] parties [?]. To us it is clear that since there are Jews in Poland who desire to emigrate to their relatives, or who let us say, those who following an ideological view wish to go to the Land of Israel . . . it is clear that such people should be given a chance [to do so]. But the social agencies [?] who deal with this problem should and must first of all establish emigration opportunitiesâlegal human emigration opportunities; not to lead out of Poland the Jews in a state of chaos. More so, since 'objective' facilities are not available for it. To lead them into lagers, while we are being informed that the Jews in the German lagers live under very hard economic conditions . . . very hard economic conditions . . . and, in addition to it, there are at presentâat this time there are no legal facilities to lead out the Jews anywhere, into some land where they could find a place of [safe] settlement. At present they sit around in the lager waiting to receive either 'certificates' for the Land of Israel, or emigration permits for other countries. It is clear that this situationâthe liquidation of the Jewish lagers in Germanyâwill take no less than two years; and the sufferings of the Jews during these two yearsâthe life of the Jews in the lagersâis obviously [to be] very hard.

David Boder

[A long pause] Would you really take it unto yourself to tell the Polish Jews who now dwell in Germany, or in France, that it is safe for them . . . for them to return to Poland?

Jacob Wilf

We have already cases at present . . . although these are isolated cases . . .

David Boder

Yes . . .

Jacob Wilf

Very few cases, but there are cases where Jews are returning to Poland. Because, as I have already stated, if there are Jews who consider that there is no safety for them to live in Poland, or who want to leave for other reasons, it is clear that for such reasons they will have a chance to leave. Because the Polish government does not impose obstructions against departure. But it seems clear that since there are no proper conditions to live in the lagers of Germany, that it would be more rational, logical, to remain in Polandâto make contact with relatives in America, in Canada, [or] in other countriesâto obtain immigration permits, and to jorney directly from Poland to their relatives and not to go through with one of the most horrible interludes as we picture to ourselves the lagers of Germany.

David Boder

[Pause] Are there some other instances that you would like to describe? You say that the Jews are active in other things. Have the Jewish professors returned to the University of Warsawâto the other universities?

Jacob Wilf

What concerns the Jewish intelligentsia in Poland . . . most of them were murdered during the time of the occupation. But those who are at present in Polandâthey continue working in their previous positions.

David Boder

[Pause] Anything else you want to talk about? About the whole situation? Do you have anything to add?

Jacob Wilf

I just want to make this remark . . . that we, the Jews in Poland, the Jewish committees in Poland, devote ourselves since recently, not only to the great activities of relief, but direct especially our attention [efforts] toward the goal that every Jew should be able to rebuild his former workshop . . . endeavor to create all the conditions so that the Jews will be able to work productivelyâthat they should rebuild in time [?] the Jewish life in Polandâbuild-up again the Jewish community of Poland. Cultural institutions are being created nowadays in Poland. We have now in Poland a union of Jewish writers [or a Jewish Literary Society]; we have two Jewish theaters; and we are endeavoring to reconstruct not only the Jewish economic life of Poland but we are endeavoring to build up the cultural life. We are endeavoring that this small Jewish community in Poland should again be a substantial Jewish community like before the war, and we endeavor that the Jewish Yishuv in Poland . . .

David Boder

What is a 'Jewish Yishuv?' [He had used the term all the time during the interview and I understood him well from the context. However, I asked the question just to make sure the meaning of the term.]

Jacob Wilf

The Jewish community [commonwealth] in Poland . . .

David Boder

Yes . . .

Jacob Wilf

. . . that just as they have taken an active part during the time of the war with the German invaders; just as the Jews have taken an active part during the war on all fronts, be it in the war at the front, be it with the partisans, or in preparation of revolts. Just in the same manner, we Jews who are today in Poland desire to take part in the building up of a new Polish militia [army] on the basis of a new democratic principle. We desire to have a great part in the strengthening of democracy.

David Boder

Now tell me this, something about Russia. You told me that you have worked as a lawyer. Did the Russians permit one to practice privately . . . privately as a lawyer? And you were getting privately paid by the people for your services?

Jacob Wilf

The legal profession in Russia forms a guild . . .

David Boder

Yes . . .

Jacob Wilf

. . . a 'collective' [a cooperative].

David Boder

Yes . . .

Jacob Wilf

Everyone who has the proper qualification, joins the collective in the corresponding city and becomes a member of the legal profession . . .

David Boder

Yes . . .

Jacob Wilf

. . . which renders legal services to the populationâappears at trials and deals with all Jewish problems [corrects himself], all Juridicial problems.

David Boder

Juridicial . . .

Jacob Wilf

The salary received by the lawyer in Russia is a percent of that what the client pays to the . . .

David Boder

. . . to the cooperative?

Jacob Wilf

. . . to the cooperative.

David Boder

Oh. Is the client able to choose which lawyer he wants?

Jacob Wilf

The client comes to the juridicial cooperative and demands specifically this or the other lawyer.

David Boder

Yes . . .

Jacob Wilf

In this way lawyers who have a greater juridicial prestige, greater juridicial abilities . . .

David Boder

Yes . . .

Jacob Wilf

. . . education . . .

David Boder

Yes . . .

Jacob Wilf

. . . have the right to take advantage of the better opportunities, and have a greater legal practice than other lawyers who are 'weaker' and . . . and [word not clear].

David Boder

Could you tell me about some interesting cases that you had during your whole period of [legal] practice?

Jacob Wilf

During the time that I spent in Russia I participated very often, and that in spite of the fact that I came from Poland . . . So, in time, since I had been working, I was admitted to the trials against those who acted [?] during the war against the Russian government.

David Boder

Hm . . .

Jacob Wilf

Those were the so-called counter-revolutionary trials.

David Boder

Yes . . .

Jacob Wilf

And I was established as a lawyer in spite of the fact that I took part in the so-called counter-revolutionary trials . . .

David Boder

You defended them?

Jacob Wilf

. . . I defended [them]. The governmentâthe Soviet governmentâgives anyone who is indicted [and] that is already provided for in the Constitution, the right to have a defender [a lawyer, legal council]. He has a right to choose council; and if he has no council the government provides one. And so it happened often, that I had a chance to represent such [people] in counter-revolutionary trials; and I must affirm that they had all the rights of defense just like in any other country.

David Boder

Did you ever win [such] a case?

Jacob Wilf

There were cases when there were indicted citizensâSoviet citizens, also Polish citizens -for counter-revolutionary agitation and propaganda. And as a consequence [in course of] the trial, it was often revealed that the testimonies of the witnesses were not correct and there were often cases that the people were set free.

David Boder

That was not a military court?

Jacob Wilf

No. Such special general courts which handled all other cases; and they also decide the cases of the counter-revolutionary activities.

David Boder

Did they have a jury? [Repeats the term in Russian].

Jacob Wilf

There in Russia it is arranged that there is a president [presiding judge] who is elected, and in addition there are peoples' representatives.

David Boder

How many?

Jacob Wilf

Two.

David Boder

And they handle [?] the trial?

Jacob Wilf

Yes.

David Boder

Thank you very much, Mr. Wilf. This was a special reportâa special message [Wire apparently terminates in the middle of the sentence].